SPIEGEL online

Mitfühlender Journalismus: Julia Amalia Heyer rettet die Hamas

Es läuft nicht gut für die Hamas. Julia Amalia Heyer, für den SPIEGEL erstaunlicherweise in Tel Aviv stationiert und nicht dort, wo der “palästinensische” Ableger der Ikhwan “regiert”, kann es kaum fassen. Tränenreich faßt die Kennerin die Misere zusammen:

“Die Hamas ist isoliert wie nie zuvor. Ihren alten Bündnispartner Iran hat sie verprellt, indem sie sich im Syrien-Krieg demonstrativ auf die Seite der Rebellen stellte. Mit ihrer Unterstützung von Mohammed Mursi und seiner ägyptischen Muslimbruderschaft hatte sie offenkundig aufs falsche Pferd gesetzt.”

Und das ist, schluchz, noch nicht alles. “Ein Krieg mit Israel ist in etwa das Letzte, was die geschwächten Islamisten im Augenblick gebrauchen können”. Den sie, wie die Kollegen von der tagesschau erklären, daher nur noch “zumindest stillschweigend” billigen können.

Frau muß einfach mit ihnen und bald vielleicht gar um sie weinen, die “geschwächten Islamisten”, die doch stets nur die allerbesten Absichten hatten. “Die Hamas”, schreibt Julia Amalia Heyer, “wollte den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen.”

Das begann vermutlich 2007, als Hamas-Menschenrechtler “a cook from Abbas’s presidential guard” auf das Dach eines Hauses begleiteten und von dort ihm beim Fliegen zuschauen wollten. Der Depp aber hatte nicht genug geübt und stürzte ab.

Und nur voreingenommene Beobachter konnten aus diesem und anderen mißglückten Versuchen der Hamas, “den Alltag der Palästinenser lebenswerter [zu] machen”, einen “fratricidal war against Fatah secularists” konstruieren. “Fratricidal” – gibt es das Wort überhaupt?

Ohnehin hatten die “geschwächten Islamisten” selbst in besseren Tagen die Medien nur gegen sich. Die Reporter ohne Grenzen beispielsweise erklärten die Hamas zu einem “Feind der Pressefreiheit”. Auf eine Begründung wartet ganz Gaza noch heute.

“Zu Beginn des neuen Schuljahres im August hat man jungen Frauen verboten, Jeans oder Jeansröcke zu tragen”, beschwert sich dieses Pack lieber, statt ordentlich zu skandalisieren, wie die Zionisten schon die unschuldige “palästinensische” Jugend attackieren:

“Die Hamas wirft Israel vor, Aphrodisiaka in Form von Kaugummis und Tropfen in den Gazastreifen bringen zu lassen, ‘um die palästinensische Jugend zu verderben’.”

Und sorgt die Hamas für spannende und abwechslungsreiche Ferien vom Schulstreß, paßt es diesen Schreibtischtätern auch nicht: “Hamas bildet Schulkinder an Kalaschnikow aus”, jammern sie, statt den Spaß zu betonen, den das jenen bereitete.

Noch aber ist die Hamas nicht ganz verloren. Wenn Julia Amalia Heyer herausfinden kann, daß sie nur “den Alltag der Palästinenser lebenswerter machen” will, können das auch deren Kollegen. Es ist Zeit, endlich anzuerkennen, welch selbstlose Wohltäter in der Hamas organisiert sind!

Wohnungen sind Städte: Von der Unfähigkeit deutscher Journaillisten, ein Wörterbuch unfallfrei zu benutzen

Nein, auf Zivilisten abgefeuerte Raketen sind kein Friedenshindernis, in Bussen platzierte Bomben sind auch keins, von direkten Attacken auf Juden ganz zu schweigen. “Der fortgesetzte Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten ist eines der größten Hindernisse für die Verhandlungen mit den Palästinensern und für eine Einigung auf eine Zwei-Staaten-Lösung.”

Man kann SPIEGEL online, dem Portal zum deutschen Sturmgeschütz, nicht vorwerfen, das zu behaupten, was alle anderen auch schreiben. So funktioniert deutscher “kritischer” Journalismus schließlich. Aber wenn es mit dem Übersetzen aus dem Englischen nicht mehr klappt, wenn aus “settlement homes” mal eben “Siedlungen” werden, ist das peinlich.

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“Israel will trotz Warnung weitere Siedlungen bauen”, behauptet die Headline, vom “Bau weiterer umstrittener Siedlungen” spricht der Teaser. Doch weder die Gründung “weiterer” noch gar “weiterer umstrittener Siedlungen” will die israelische Regierung demnächst anregen, sondern schlicht den Bau von “1,000 to 2,000 new settlement homes” ausschreiben.

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Und “settlement homes” sind eben keine “Siedlungen”, sondern – Wohnungen, für die in bereits bestehenden “Siedlungen” Platz ist, die zu weiten Teilen zudem ohnehin im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung bei Israel verbleiben werden. Aber solcher Kontext ließe die Unfähigkeit der Hetzer, korrekt aus einer Welt- in die deutsche Sprache zu übersetzen, noch schneller auffliegen.

Wahn

Sebastian Fischer, für SPIEGEL online in Washington stationiert, ist bestimmt kein Antisemit. Vermutlich kennt er sogar ein paar Juden und findet sie nicht gänzlich unsympathisch. Aber verdächtig sind sie ihm schon, diese Juden. Und so formuliert Sebastian Fischer dann Sätze wie diesen:

“Als Senator aus New Jersey fühlt [Robert Menendez] sich seiner zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet.”

Robert Menendez, ein Demokrat, tritt für Sanktionen gegen das Regime in Teheran ein, das gerade angekündigt hat, neue Technologie zur Anreicherung von Uran nutzen zu wollen. Davon weiß Sebastian Fischer vermutlich nichts, dafür aber, was von Robert Menendez zu halten ist:

“Ein Hardliner gefährdet Obamas Iran-Deal”

Und das tut der nur, weil er “sich seiner zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet” fühlt. Dabei vertrauen besonders amerikanische Juden, weiß Sebastian Fischer zu ergänzen, der Iran-Politik Barack Hussein Obamas. “Fraglich” sei daher, “ob Menendez [..] noch den Zeitgeist trifft”.

Daß Sebastian Fischer dennoch raunt, der demokratische Senator könne sich einer “zum Teil jüdischen Wählerschaft verpflichtet” fühlen, verrät, wie der SPIEGEL online-Schmierfink und dessen Redaktion ticken: Wer den Mullahs nicht traut, muß eine Marionette von Juden sein.

Selbst wenn die “sich mit großer Mehrheit für Obamas Iran-Politik” aussprechen.

Du bist Deutschland

Beim Portal zum “deutschen Nachrichtenmagazin” herrscht, scheint’s, Panikstimmung. “Geschlossene Schmuggler-Tunnel könnten Hamas ruinieren”, klagt eine Theresa Breuer in der Überschrift und zeichnet darunter ein gar schreckliches Szenario:

“Wenige Wochen ist es her, seit das Militär den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi stürzte. Seitdem droht das Land im Chaos zu versinken – und den Gaza-Streifen gleich mit in den Abgrund zu ziehen. Denn die in Gaza regierende Hamas ist abhängig von Ägypten.”

Ein Untergang der Hamas wäre also für die besorgte Journalistin ein “Abgrund” für Gaza. Vernünftige Menschen würden der islamistischen Bande keine Träne nachweinen, für SPIEGEL online hingegen ist die Hamas-Tyrannei ein erhaltenswerter Segen.

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Gut zu wissen.

Schul-SPIEGEL

Ulrike Putz, das Sturmgeschütz der deutschen Nahostdeuterei, ist entsetzt. “Es ist ein schockierendes Beispiel für die Indoktrination von Kindern: Ein im Internet hochgeladener Videoclip zeigt, wie kleine Jungen zu Terroristen erzogen werden”:

“Die Jungen absolvieren unter anderem Schießübungen mit Kalaschnikow-Sturmgewehren [..]. Ein Gutteil ihrer Ausbildung muss der politisch-religiösen Gehirnwäsche vorbehalten sein: Immer wieder sind die Knirpse zu sehen, wie sie auswendig gelernte Hasstiraden gegen Andersgläubige und den Westen intonieren.”

Und in der Tat ist das alles bestimmt ganz, ganz schlimm. Schließlich finden die Schießübungen vermutlich nicht in Gaza unter Aufsicht der Hamas statt. Auch dort werden, wie SPIEGEL online vor ein paar Wochen schrieb, “Schulkinder an der Kalaschnikow aus[gebildet]“:

“Der 17-jährige Issedine Mohammed ist begeistert von seinem neuen Schulfach. [..] ‘Ich fühle mich jetzt stärker und selbstbewusster.’ Der Teenager ist einer von rund 37.000 Jungen zwischen 15 und 17 im Gaza-Streifen, die seit September wöchentlich eine Art Wehrdienst nach Hamas-Lehrplan unterrichtet bekommen.”

Oder liegt es etwa nicht an der Hamas, daß zwar Al Kaida “schockiert”, “indoktriniert”, “gehirnwäscht”, zu “Terroristen erzieht”, aber in Gaza nur “begeistert”, das “Selbstbewußtsein” gestärkt und allenfalls eine “Art Wehrdienst unterrichtet” wird?

Pallywoods willige Helfer (aktualisiert)

Nachdem nach den Gesprächen in Camp David eine Entlassung seiner “Palästinenser” aus internationaler Alimentierung in staatliche Eigenverantwortung drohte, Frieden für Israel eingeschlossen, entschied sich die “palästinensiche Führung” unter Yassir Arafat im September 2000 jenen bereits vorbereiteten “Aufstand” loszutreten, der als Zweite Intifada in die Geschichte eingehen sollte.

Zu den ersten und eindrucksvollsten Bildern vom Beginn des Terrorkriegs, in dessen Verlauf “palästinensische” Terroristen mehr als 1.000 Bürger Israels ermordeten, gehören jene, die der Staats-Journaillist Charles Enderlin von seinem Sender France 2 aus in alle Welt schickte: Sie sollen zeigen, wie ein “palästinensischer” Junge in den Armen seines Vaters durch israelische Kugeln zu Tode kommt.

Während Leichtgläubige sich nicht daran störten, daß France 2 nur eine geschnittene Version der Aufzeichnung sendete und das Originalmaterial bis heute unter Verschluß zu halten versucht, kamen auch Zweifel an der vor allem “palästinensischen” Darstellung des Geschehens auf: Aufwendig wurde zunächst belegt, daß Mohammed Al-Dura gar nicht von israelischen Kugeln hätte getroffen werden können.

Weiter noch gehen etwa Esther Schapira und Georg M. Hafner, die in ihrer sehenswerten Dokumentation Das Kind, der Tod und die Wahrheit ernsthafte Zweifel daran wecken konnten, daß am 30. September 2000 Mohammed Al-Dura überhaupt umkam. Ihre Zweifel bestätigt nun auch eine israelische Untersuchung, die Charles Enderlin und France 2 schlicht unseriöses Arbeiten und Manipulation bescheinigt:

“Contrary to the report’s claim that the boy is killed, the committee’s review of the raw footage showed that in the final scenes, which were not broadcast by France 2, the boy is seen to be alive.”

Trotz all dieser zumindest Indizien dafür, daß die “palästinensisch”-arabische Version der Geschichte wahrscheinlich nicht stimmt, nicht stimmen könnte, schreibt, wer sonst, SPIEGEL online, “vor den Augen der Welt starb im September 2000 der Palästinenserjunge Mohammed al-Durra”, und wiederholt es gleich noch einmal: “Selten starb ein Mensch öffentlicher als Mohammed al-Durra”.

Das Portal zum “deutschen Nachrichtenmagazin” stellt sich damit an die Seite Charles Enderlins, der beim französischen Staats-TV Karriere machte und versucht, seinen Kritiker Philippe Karsenty vor Gericht mundtot zu machen. Unterlag Philippe Karsenty noch 2006, obsiegte er in der Berufungsverhandlung, deren Urteil 2008 veröffentlicht wurde:

“Im Wesentlichen hat der Gerichtshof entschieden, dass das Ausmaß des Zweifels am Filmmaterial im Fall al-Dura eine sorgfältigere Analyse rechtfertigt. Zweifel sind also durchaus legitim – nicht verleumderisch.”

France 2 und Charles Enderlin zogen gleichwohl vor die nächsthöhere Instanz, die voraussichtlich am Mittwoch ihr Urteil fällen wird. Wer darauf nicht warten will und selbst einen Beitrag für eine Berichterstattung, die diese Bezeichnung verdient, leisten möchte, kann sich an einer Petition beteiligen, die einen Entzug der Journalistenlizenz für Charles Enderlin fordert: enderlin.wesign.it/en.

Nachtrag: Das Berufungsgericht in Paris hat seine Entscheidung auf den 26. Juni vertagt.

Du bist Deutschland

Man hat es nicht einfach als Online-Ableger eines “Sturmgeschützes”. Erst meldete SPIEGEL online, “Israel schießt nach Hamas-Angriff zurück”, dann “Israel und Hamas brechen Waffenruhe”, was wohl bereits andeuten sollte, Israel habe damit angefangen.

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Das ließ aber, natürlich, die Friedensaktivisten noch immer nicht unschuldig aussehen, die von Gaza aus ihr neuestes Friedensangebot per Raketenpost nach Israel schickten. Man überlegte also in Hamburg – und formulierte neu: “Israelische Luftwaffe beschießt Gaza-Streifen”.

Damit ist endlich wieder Gerechtigkeit hergestellt. Besser freilich wäre es gewesen, sich gleich ein Beispiel an Al Reuters zu nehmen. Dort nämlich hat es, so der aktuelle Stand, gar keinen “palästinensischen” Raketenangriff auf Israel gegeben.

“SPIEGEL online” stellt klar: Jakob Augstein ist ein Antisemit

Das Simon Wiesenthal Center (SWC) “stellt”, wie SPIEGEL online unter Berufung auf dpa meint, “klar”, was es gar nicht klarstellen kann:

“‘Wir sprechen nicht von der Person, sondern von den Zitaten’, stellte der für die Liste mitverantwortliche Rabbi Abraham Cooper im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa am Dienstag klar.”

Gleichwohl hilft auch das nichts, denn trotzdem fabuliert das Portal zum deutschen Nachrichtenmagazin munter weiter drauflos:

“Mit seiner Platzierung des SPIEGEL-ONLINE-Kolumnisten Jakob Augstein auf der Liste der zehn übelsten Antisemiten hatte das Simon-Wiesenthal-Zentrum eine Kontroverse ausgelöst.”

Jakob Augstein wird also auf diese Liste, die nämlich der Phantasie deutscher Journaille entstammt, zwangsläufig durch eben diese gesetzt.

Auch Trottel liegen manchmal richtig.

Du bist Deutschland

Jan Fleischhauer, der sich als Antisemitismus-“Experte” outete, als er über Erich Rommel schrieb, dieser habe an einem “in Berlin weitgehend unbedeutend[en] [..] Nebenkriegsschauplatz” gekämpft und sei “kein Antisemit” gewesen, lästert über Abraham Cooper:

“Muss man noch erwähnen, dass der Mitbegründer des Wiesenthal-Centers den Namen des Mannes, den sie dort gerade zum deutschen Ahmadinedschad erklärt haben, kontinuierlich falsch schrieb?”

Mit solchen Scherzen sollte vorsichtig sein, wer für ein Portal schreibt, das es innerhalb eines Artikels schafft, den ehemaligen israelischen Außenminister konsequent mehrmals Avigdor Liebermann und nicht weniger konsequent mehrfach Avigdor Lieberman zu nennen.

Im übrigen steht über der Liste in doch recht leserlichen Buchstaben “Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs”. Man muß wohl Jan Fleischhauer heißen, um aus slurs – Verleumdungen – Verleumder machen zu können, gleichwertige noch dazu, obgleich man zuvor doch selbst noch “den Rang abgelaufen” getippt hat.

Aber gut, wer das Urteil eines Salomon Korn lobt, der “nicht sehr viel” gelesen haben will von dem, was Jakob Augstein geschrieben hat, also ganz unheimlich qualifiziert ist, dem können solche Feinheiten vielleicht gar nicht auffallen.

Du bist Deutschland

Im März 2010 genehmigte die Regierung in Israel den Beginn von Planungen für den Bau von 1.600 bis 1.700 Wohnungen in dessen Hauptstadt Jerusalem. Prompt erklärten Bausachverständige in aller Welt so ungefragt wie panisch, Juden hätten in Jerusalem nichts zu suchen und schon gar nicht zu bauen oder, noch schlimmer, zu wohnen.

Mehr als zwei Jahre später ist noch immer kein Bagger angerückt, kein Grundstein gelegt. Vielmehr wurde das Bauvorhaben einer Prüfung unterzogen, “Palästinenser” befragt und entschieden daß nun 200 Wohnungen weniger gebaut werden und die aktualisierten Planungen erneut überprüft werden sollen.

“Interior Ministry spokeswoman Efrat Orbach said the project still must go through several additional planning stages, and it could be years before final approval and construction.”

Über ein Bauprojekt, das solche Fortschritte macht, würde man lachen, sollte es etwa ein Flughafen vor den Toren Berlins werden. Dem Lachen würden Untersuchungsausschüsse folgen und Rufe, die für die Verzögerungen Verantwortlichen als solche zu behandeln. Nicht so, wenn es um die Kapitale Israels geht.

Da geraten deutsche Schreibstubenhelden bei der Ankündigung, es könnten in ein paar Jahren erste Spatenstiche erfolgen, in helle Aufregung, sehen sie “jüdische Siedler” in Jerusalem einfallen. Und so kramen sie irreführende Bilder aus ihren Archiven hervor und denken sich noch irreführendere Überschriften aus:

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Deutsche Qualitätsjournaille eben.

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