Zweck erfüllt

Dem »palästinensisch«-islamischen International Jerusalem Center (IJC) und dessen Leiter Hassan Khater verdankt die Welt eine jener zahlreichen Geschichten, die geeignet sind, Haß auf Juden zu nähren und auf Israel: Israelische Sicherheitskräfte, behauptet er, hätten bei ihrem Vorgehen gegen gewalttätiger Muslime auf dem Tempelberg verschiedene »wichtige« Dokumente gestohlen.

Gegenüber vor allem natürlich wiederum »palästinensischen« Medien erklärte Hassan Khater in den letzten Tagen bis ins Detail, um welche Dokumente es sich bei dem Diebesgut handele. So seien »historisch bedeutsame« Besitznachweise über Land verschwunden, Besitzurkunden von Ladenbetreibern und ähnliche Unterlagen. Das Detailwissen freilich täuscht – es ist erfunden.

Wie nämlich die Waqf, die von Jordanien betriebene Stiftung zur Verwaltung islamischer heiliger Stätten, jetzt einräumt, gibt es für die Behauptungen Hassan Khaters keinerlei Beleg. Es seien in der Tat keine Dokumente gestohlen worden. Sie seien bei Durchsuchungen durch Sicherheitskräfte oft nicht einmal berührt worden. Allerdings sei der Verbleib eines Video-Recorders ungeklärt.

Ist eine Lüge ausgesprochen und verbreitet, ist der Schaden, den sie angerichtet hat, leider nicht mehr rückgängig zu machen. Und auch eine Institution wie die Waqf, die selbst um keine Lüge auf Kosten Israels verlegen ist, wird daran wenig ändern. Antisemiten suchen nicht nach der Wahrheit, sondern nach Bestätigung ihres Wahns. Hassan Khaters Verleumdung hat ihren Zweck schon erfüllt.

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