Amok-»Präsident«

Abu Mazen, der von der Weltgemeinschaft noch immer unterstützte »Präsident« des Regimes von Ramallah, hat mit einer Verschärfung seiner Sanktionen gegen Gaza gedroht. Wie die Maan News berichten, erwägt der Despot in seinem Machtkampf mit der Hamas, weitere Einschränkungen über die Bevölkerung des von den Islamisten beherrschten abtrünnigen Küstenstreifens zu verhängen.

Sollte die Hamas sich nicht bedingungslos seinem Regime unterordnen, werde er die bereits schon jetzt wirksamen Maßnahmen, die freilich statt der Hamas vor allem »normale« Menschen treffen, weiter verschärfen und durch neue ergänzen, kündigte der »Palästinenserpräsident« bei einem Treffen mit Vertretern seiner Fatah an. »Wir werden unsere Aktivitäten fortsetzen und verstärken.«

Zu den bisherigen Sanktionen zählt neben einer Einschränkung der Stromversorgung die selbst von der World Health Organization (WHO) scharf kritisierte systematische Weigerung der PA, Kosten für die Versorgung erkrankter Bewohner Gazas im Ausland zu übernehmen. Hatte Ramallah im Juni 2016 in 1883 Fällen Unterstützung zugesagt, waren es ein Jahr später nur noch 477 Behandlungen.

Mit dieser für zahlreiche Betroffene zweifellos lebensbedrohlichen Maßnahme offenbart sich die ganze Menschenverachtung eines Despoten, der vorgibt, der einzige legitime Repräsentant just der »Palästinenenser« zu sein, mit deren Gesundheit er spielt. Zugleich wird deutlich, daß mit solchen »Strafen« die Hamas nicht getroffen wird. Auch der ist das Schicksal ihrer Untertanen gleichgültig.

Sehenden Auges riskiert der Kopf des PA-Regimes also eine weitere drastische Verschlimmerung der humanitären Lage in Gaza, ja, er arbeitet aktiv daran. Einige Leben, Neugeborener vor allem, die nicht angemessen versorgt werden konnten, forderte diese Kollektivstrafe bereits. Es ist daher überfällig, mit der Hamas auch Abu Mazen und die Fatah zum nächsterreichbaren Teufel zu jagen.

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