Wahre Helden

In der vergangenen Woche versuchten einmal mehr ein paar IrreNazisTerroristenliebhaber„Menschenrechtsaktivisten“ mit zwei Seelenverkäufern Israel anzugreifennicht näher beschriebene „Hilfsgüter“ nach Gaza zu bringen, die dort niemand braucht.

Die Türkei, deren Regierungschef Recep Tayyip Erdogan noch im September angekündigt hatte, solche Unternehmungen mit der Macht seiner Marine beschützen zu wollen, ließ die beiden Boote jedoch unbegleitet auslaufen. Und so passierte, was geschehen mußte:

„The Israeli Navy initially notified the boats that they were en route to an area under blockade and advised them to turn back, or to sail to a port in Egypt or Israel, the military said in a statement.

Shortly afterward, an Israeli military spokeswoman said the boats had been boarded.“

Seither kennen die tapferen „Menschenrechtsaktivisten“ nur ein Thema: Ihr Leid. Schon am Sonnabend ging es per Newsletter los, ein Opfer türkischer Willkür, David K. Schermerhorn, meldete sich zu Wort:

„In an unexplained reversal the Turkish authorities imposed a limit of 12 crew and passengers on each ship. As a result Kit Kittredge of Quilcene, WA was the only US citizen aboard. I had been on the Audacity of Hope with Kittredge in June when it was stopped and impounded by the Greek authorities.“

Und bei der Gelegenheit mußte auch gesagt werden, wer in den Vereinigten Staaten und vermutlich auch anderswo tatsächlich regiert:

„The United States policy of support and justification for the blockade is deplorable and represents one more concession to the pro-Israeli lobby AIPAC.“

Einen Tag später, am 6. November, klagte der Kapitän eines der beiden Boote, die eine immerhin selbst nach Ansicht der Vereinten Nationen angebrachte Verteidigungsmaßnahme Israels attackierten, darüber, daß ihm bei seiner Festnahme Fesseln angelegt und Fingerabdrücke abgenommen wurden:

„He specifically reports that he was handcuffed on hands and feet, very tightly which created a blood circulation problem and that in order to make him give his fingerprints he was held by three soldiers and one was holding him in a strangling way almost suffocating him.“

Aus unerfindlichen Gründen überlebte der Ärmste ebenso wie eine weitere Angreiferin, die am gleichen Tag von einem Angebot Israels berichtete und davon, wie es aufgenommen wurde:

„As Israeli naval vessels loomed around our boat, the Israelis made a proposition that they would send one person to inspect for weapons, and if he found nothing, they would let us pass. [..] The Irish boat, which was sailing with us, staunchly refused the proposition.“

Natürlich völlig überraschend übernahmen danach die israelischen Streitkräfte die Kontrolle über beide Boote.

Am Montag dann meldete sich der nächste „Menschenrechtsaktivist“ mit einer bemerkenswerten Überschrift:

„‚Israel‘ Hijacking of Freedom Wave flotilla ‚Violent and Dangerous‘, Activists beaten.“

Israel, nicht Israel. Aber dahinter stecken gewiß außschließlich friedfertige Absichten. Wie hinter Liebesgrüßen für (Mehrfach-)Mörder: „We kiss the hands and foreheads of the Palestinian resistance“.

Noch am gleichen Tag berichtete ein Newsletter ernsthaft über „human rights defenders“, deren „Widerstand“ freilich etwas bescheidener ausfiel als jener des liebens- und küssenswerten „palästinensischen Widerstands“:

„The Israeli authorities have tried to pressure the human rights defenders that remain in Israeli prison to sign a voluntary deportation agreement (waiver of right to see a judge) in order to be immediately deported. The activists refuse to sign [..].“

Diesem Akt heldenhaften „Widerstands“ folgt, kundgetan per Rundmail am Mittwoch – ein weiteres israelisches Verbrechen: Nachdem sie einer sofortigen Abschiebung ihre Zustimmung verweigerten, informierte ein Richter die „Menschenrechtsaktivisten“ über die Dauer möglicher Ermittlungen:

„Freedom Waves to Gaza activists detained in Israel – including Canadians David Heap and Ehab Lotayef – came before a judge and were told they could be held in prison for 2 months without charges or trial.“

Mittlerweile allerdings befinden auch diese Opfer zionistischen Unrechts sich auf dem Heimweg und laden schon zu einer Pressekonferenz:

„Freedom Waves was never intended to focus attention on the 27 people aboard the MV Saoirse and the Tahrir, but on the 1.6 million people of Gaza – half of whom are children under the age of 16 – who continue to suffer collective punishment at the hands of the Israeli military.“

Das ist, wie diese kleine Sammlung aus allen in den vergangenen Tagen von den „Menschenrechtsaktivisten“ verschickten Mails zeigt, nichts als die reine Wahrheit, erfuhren wir in ihnen doch unheimlich viel über das schwere Leben der armen, armen „Palästinenser“ in Gaza.

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