Gesindel

Die antisemitische antiimperialistischen Organisatoren des Globalen Marschs nach Jerusalem, die bislang vor allem durch besonders dreiste Fälschungen auffielen, haben ein Manifest verfaßt, das so beginnt:

“Der globale Marsch nach Jerusalem (GMJ) ist eine bahnbrechende neue Initiative, die den gewaltfreien bürgerlichen Widerstand organisiert für den 30. März 2012 in Palästina und den Nachbarländern: Ägypten, Libanon, Jordanien und Syrien.”

Unterstützer dieses Wandertags des “gewaltfreien bürgerlichen Widerstands”, die im deutschsprachigen Raum dafür sorgen, daß der Judenhaß nicht in Vergessenheit gerät, entwarfen derweil ein nicht uninteressantes Plakat:

GMJ-Wien

Was ist aus dem Aufmarschgebiet Syrien geworden? Wissen die Streiter gegen das judaisierende Judentum nicht, wie die Hauptstadt Syriens heißt? Dabei wird doch gerade dort schon ganz ordentlich gewandert:

“The UN refugee agency said on Tuesday that 230,000 Syrians have fled their homes since the outbreak of violence last year.”

Die “Menschenrechtsaktivisten” blenden einfach aus, was der bis vor kurzem mindestens zweitgrößte Freund aller “Palästinenser” nun schon seit Monaten erleiden muß und in seiner Verzweiflung anrichtet:

“In an interview with al-Manar Channel, Galloway said, ‘They are trying to pressure Syria and President al-Assad because of the good things that he did such as supporting Palestinian and Lebanese resistance and rejecting to surrender to Israel’.”

Doch jetzt scheint Bashar al-Assad den großen und kleinen Galloways so peinlich zu sein, daß sie sogar dessen Opfer vergessen. Lieber marschieren sie gegen Juden auf, deren Anteil an der Bevölkerung von Jerusalem doch auch ohne sie sinkt.

Statt also gegen eine gar nicht stattfindende Judaisierung ins Feld zu ziehen, könnten echte “Menschenrechtsaktivisten” doch zahlreich versuchen, ihren leider etwas verwirrten Freund Bashar al-Assad wieder auf den rechten Pfad zu bringen.

Doch daran, dessen tägliches Gemetzel zu beenden, hat der “gewaltfreie bürgerliche Widerstand” ganz offenkundig nicht das geringste Interesse. Syrien findet einfach nicht mehr statt, obgleich er gestern doch noch auch von dort aus Jerusalem von den Juden befreien wollten.

Es ist schon echtes Mordspack, das sich da in einer “bahnbrechenden Initiative” anschickt, “Frieden für Jerusalem und seine Bewohner [zu] fordern”.

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