Barack Hussein Obamas Kreativität

Der Demokrat Barack Hussein Obama, amtierender US-Präsident, wirft seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney zwei Monate vor den Wahlen und kurz vor seinem eigenen Nominierungsparteitag außenpolitische „Ideenlosigkeit“ vor.

Barack Hussein Obamas Ideen hingegen sind in der Tat von atemberaubender Kreativität. So ist sich seine Regierung ganz offiziell nicht sicher, ob Israel überhaupt eine Hauptstadt hat, während Mitt Romney diese – gähn – in Jerusalem vermutet.

Überraschend neu sind auch Barack Hussein Obamas am Wochenanfang bekanntgewordene Versuche, das Mullah-Regime in Teheran davon abzubringen, weiterhin die Resolution 1696 des UN-Sicherheitsrats zu verletzen, in der es heißt:

„The Security Council [..] demands [..] that Iran shall suspend all enrichment-related and reprocessing activities, including research and development [..].“

Während Jay Carney, ein Sprecher Barack Hussein Obamas, verkündet, „Cooperation with Israel between our military and intelligence communities has never been closer“, sucht der US-Präsident – vermittelt durch Europa – den Kontakt mit den Mullahs:

„The United States has no intention of joining in a preemptive Israeli strike on Iran and expects the Islamic Republic to refrain from attacking US targets in the case of such an attack, senior Washington officials told their Iranian counterparts [..].“

Wer bislang nicht wußte, wie Martin Dempseys jüngste Äußerungen zu verstehen sind, weiß es jetzt. Ein Angriff auf Zentren des iranischen Kernwaffenprogramms, hatte der erklärt, würden dieses „verzögern, aber wahrscheinlich nicht beenden“.

Und daran, so Martin Dempsey weiter, wolle er sich nicht beteiligen. „I don’t want to be complicit if they choose to do it.“ „Sie“, die israelische Regierung, hat also in eigener Sache nichts zu sagen, geht es nach der amtierenden US-Regierung.

Washington allein entscheidet, ob und wie es sich engagiert, was kein Problem wäre, behauptete die US-Regierung nicht gleichzeitig eine „engere Zusammenarbeit“ mit Jerusalem „als je zuvor“, während es die Mullahs umgarnt.

Wer einen israelischen Angriff auf das iranische Atomrüstungsprogramm verhindern will, sollte, nur eine Idee, darüber nachdenken, ob ein mehr oder minder heimliches Anbiedern beim Regime in Teheran diesem Ziel wirklich dienlich ist.

Ein glaubwürdiges und belastbares Bekenntnis zu Israel, das jedenfalls scheint sicher, hätte das Potential, einen Alleingang Jerusalems zu vermeiden. Wer indes gegenüber Teheran „Neutralität“ zusichert, macht ihn wahrscheinlicher.

„With the grace of God and help of the nations, in the new Middle East there will be no trace of the Americans and Zionists“, hatte der iranische „Präsident“ Mahmoud Ahmadinejad in aller Offenheit kürzlich angekündigt.

Der amtierende US-Präsident signalisiert seinem Amtskollegen in Teheran, bei der Umsetzung dieser Vision nicht im Wege zu stehen. Mitt Romneys „Ideenlosigkeit“ scheint angesichts dieser Aussicht nicht nur sympathischer, sie ist schlicht zivilisiert.

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