Juden raus! BDS in Berlin

Bislang unbemerkt von der deutschen Hauptstadt-Journaille stürmten in der vergangenen Woche „linke“ Nazis aus Deutschland und anderen Staaten, Anhänger_innen der jüngst im hessischen Frankfurt geehrten BDS-„Aktivistin“ Judith Butler, ein Konzert israelischer Künstler in Berlin.

Der unter dem Namen Direct Action Berlin auftretende Mob störte mit Plakaten und „From the river to the sea: Palestine will be free“-Schlachtrufen am 4. Oktober den Auftritt des in dem Kibbutz Geva 1948 gegründeten Chors Gevatron, den die „Aktivist_innen“ „als aktive Teilnahme an Kriegsverbrechen“ ansahen.

Mit ihrem Überfall, den sie in Verkehrung der Tatsachen „symbolisch und gewaltfrei“ nennen, wollten die „Aktivist_innen“ einen „Solidaritätsgruß an all unsere Brüder und Schwestern, die für einen besseren Nahen Osten kämpfen“, schicken. „Palästina“, so versprechen sie, „wird frei sein“: „From the River to the Sea“.

Das meint ein judenreines „Palästina“, wie es in der Charta der Hamas und der „Nationalcharta“ der PLO angekündigt wird – wie auch jüngst von Mahmoud Ahmadinejad, dem iranischen Präsidenten. „With the grace of God and help of the nations, in the new Middle East there will be no trace of the Americans and Zionists“.

Daß sich die von ihr als „Kriegsverbrecher“ angegriffenen Konzertbesucher nicht nur gestört fühlten, sondern auch noch nach der Polizei riefen, kann die Bewegung übrigens gar nicht verstehen. Letztere habe „unsere Aktivist_innen verfolgt, festgehalten und wie Verbrecher behandelt“. Welch Skandal!

4 Comments

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  1. Der antisemitische Teppich wird in Deutschland fein still, aber auch oft lautstark gewoben.
    Nach dieser Störung wird eine neue kommen-. Warum? Weil man nur halbherzig etwas in Deutschland unternimmt, was aber eine volle Punktzahl für die Israelgegner einbringt. Hier ist es ein hysterisches Weib, was herumschreit und sich auf dem „Boden“ herumwälzt, an anderer Stelle wurde der Antisemitin Judith Buttler ein hoher Preis in Frankfurt verliehen.
    Judenfeindlichkeit in Deutschland stellt man eher als Ausnahme hin, doch wir wissen eben nur, was uns bekannt wurde wie in Berlin, als ein Rabbiner vor seiner Tochter niedergeschlagen wurde. Viele, viele schlimme verbale Entgleisungen zu jüdischen Mitbürgern gibt es längst. Viele geschändete Grabstätten von Juden gibt es längst. Das Wort “judenrein“ kennen wir doch aus vergangenen Zeiten. Heute schreien linksfaschistische „Friedensbringer“ für ein judenfreies Palästina. Schon dieser Begriff ist falsch gewählt, wenn man richtig recherchieren würde. Gibt es denn ein „eingesperrtes Palästina“? Und wer und was sind überhaupt Palästinenser????
    Was machen denn „angebliche friedliche Leute“, die ein Konzert stören, hier noch in Deutschland? Warum wandern sie nicht nach „Palästina“ aus? Wie wäre es denn, für immer unter der Herrschaft der brutalen Hamas zu leben? Oh wie verlogen und schmierig sind doch diese „ angeblich für Frieden kämpfenden Patrioten“, wo ihr Gehirn von einer dicken- braunen- giftigen- klebrigen Masse verklebt ist.
    Was reimt sich hier auf Aktivisten????? Faschisten“!

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