Phantomleben

Am 21. Juli 2014 berichtete Die Welt auf ihrer Website, wie eine sommerurlaubende deutsche Regierung auf antisemitische “Demonstrationen” in den Tagen und Wochen zuvor reagierte: “Die Bundesregierung sieht bislang [..] keinen Anlass für erhöhte Alarmbereitschaft.”

Da hatten “Demonstranten” bereits “Juden ins Gas!” gewünscht, sich offen als Anhänger Adolf Hitlers gezeigt. Statt antisemitische Zusammenrottungen aufzulösen, stellte die Polizei ihre Lautsprecher für “Kindermörder Israel”-Rufe zur Verfügung.

Gegendemonstranten wurde “geraten”, ihre Meinung für sich zu behalten, ihr Versammlungsrecht nicht auszuüben. Ein antisemitischer Mob, den Linke wie Rechte bildeten, Migranten wie Autochthone, führte eine “Demokratie” vor, die sich bereitwillig vorführen ließ.

Und statt über sich selbst zu erschrecken, Schadensbegrenzung wenigstens zu versuchen, wurde dem Zentralrat der Juden in Deutschland die Organisation einer “Großkundgebung” in Berlin überlassen, deren ganze Kläglichkeit durch ihre Gästeliste nur noch betont wurde.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus dem Urlaub inzwischen zurückgekehrt, hatte sich zuvor mit einer Botschaft an ihre Untertanen gewandt und sich versprochen: “Ich werde persönlich alles tun [..], dass der Antisemitismus in unserem Land keine Chance hat.”

Fünf Monate später kapituliert die Jüdische Gemeinde zu Berlin: “Leider müssen wir [..] daran denken, wie wir die Wahrscheinlichkeit von Anfeindungen [..] reduzieren können. Aus diesem Grund werden wir das ‘jüdische berlin’ zukünftig in einem neutralen Umschlag versenden.”

Und es geht kein Aufschrei durch deutsche Medien, kein Politiker bietet an, seine Partei werde ein Zeichen setzen und für die Kosten aufkommen, die für dieses Untertauchen veranschlagt werden: 12.000 Euro. Wahrlich, “wir sind froh und dankbar, dass es wieder jüdisches Leben in Deutschland gibt”.

Gibt es tatsächlich jüdisches Leben in Deutschland?

212 Millionen Kriegsgründe

Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten sind nach ihrer stolzen Selbstdarstellung die wichtigsten Sponsoren des “palästinensischen” Projekts, und sie wollen es bleiben: Mit der Freigabe von 212 Millionen Euro, von denen 130 Millionen an das Regime in Ramallah fließen und 82 Millionen an die UNRWA, konnten sie in der vergangenen Woche einen Beitrag dazu leisten, ihre Spitzenposition zu halten.

“Commissioner for Neighbourhood and Enlargement Negotiations, Johannes Hahn, commented: ‘The EU remains committed to the two-state solution and will therefore continue to support the Palestinian Authority in its state-building efforts [..].'”

Die neuerliche Überlassung drei- und zweistelliger Millionenbeträge an eine korrupte “Regierung” und eine Agentur der Vereinten Nationen, die im vergangenen Sommer “überrascht” feststellen mußte, Teil der terroristischen Infrastruktur der Hamas zu sein, und ihre Begründung wären lustig, gäbe es für das Geld nicht sinnvollere Verwendungen – muß etwa das Mittelmeer ein Massengrab bleiben?

Wenn der EU-Vertreter erklärt, einer Zwei-Staaten-Lösung verpflichtet zu sein, so liegt der derzeitigen “Palästinenserführung” nichts ferner. 130 Millionen Euro mögen dem Regime in Ramallah helfen, einen Beitrag zur Konfliktlösung leisten sie mit Bestimmtheit nicht. Es war “Präsident” Abu Mazen, der vor einem Jahr Gespräche mit Israel platzen ließ und das Bündnis mit der Hamas suchte.

“On March 17, in a meeting in Washington, President Obama presented Mahmoud Abbas [..] with a long-awaited American framework for an agreement [..]. Livni considered it a fair framework, and Netanyahu had indicated willingness to proceed on the basis of it while saying he had reservations. But Abbas declined to give an answer [..].”

Seither hat gleichwohl sein neuer Partner, die Hamas, einen Krieg gegen Israel vom Zaun gebrochen, für dessen Folgen nun die Weltgemeinschaft aufkommen soll, während die islamistische Gang bereits wieder Jugendliche als Kanonenfutter auf ihren nächsten Krieg vorbereitet, mit Raketentests ihr Waffenarsenal “aufzuwerten” sucht und im übrigen nicht daran denkt, Macht auch nur zu teilen.

Es gibt von Israel und der PLO unterzeichnete Abkommen, als deren “Garantiemacht” die EU fungiert. Sie beschreiben deutlich, wie “Palästina” als ein demokratischer [!] und friedlicher [!] Staat entstehen soll. “Palästinenserpräsident” Abu Mazen erfüllt derzeit keines dieser Abkommen. Demokratie ist in seinem Herrschaftsgebiet ein Fremdwort, seine Fatah prahlt mit ihren Waffen.

“We have more [rockets], Zionists!”

Indem sie immer wieder Geld verspricht und ohne jede Erfolgskontrolle überweist, macht die Europäische Union sich zur Komplizin dieses fortgesetzten Verrats an der Idee eines “Palästina”, das als demokratisch organisierter Nachbar die Region bereichern könnte, statt sie zu destabilisieren. Europa ist Teil des Problems, nicht seiner Lösung. Und es ist, muß man fürchten, damit zufrieden.

Bandenwerbung

Der stellvertretende UN-Generalsekretär Jeffrey Feltman hat am Mittwoch im UN-Sicherheitsrat über mangelnde Fortschritte beim Wiederaufbau Gazas geklagt und vor einer Eskalation des Konflikts zwischen “Palästinensern” und Israel gewarnt, sollte sich an der Lage in dem von der Hamas kontrollierten Landstrich nichts ändern.

Der Funktionär wies darauf hin, daß zahlreiche Staaten, die im Rahmen einer Konferenz im ägyptischen Kairo im vergangenen Oktober Geld für einen Wiederaufbau Gazas zugesagt hätten, ihre Versprechen offenbar bereits wieder vergessen hätten. Ohne Geld aber könne es keinen Fortschritt geben und allenfalls einen schleppenden Wiederaufbau.

“‘This is frankly unacceptable, and cannot continue if we hope to avoid another escalation in Gaza,’ he told the 15-member council.”

Jeffrey Feltman informierte seine Zuhörer gleichzeitig über kürzlich stattgefundene Raketentests der Hamas und zeigte sich “alarmiert” über das Tempo, mit dem die islamistische Gang ihr Waffenarsenal erweitere. “He called the terror group’s test-firing of rockets, and its attempts to smuggle in materials for potential weapons use, ‘dangerous developments.'”

Darauf, daß die “gefährlichen Entwicklungen” nicht Folge, sondern Ursache der in Gaza herrschenden Verhältnisse sein könnten, kam der UN-Funktionär freilich nicht, die Absurdität seiner Argumentation entging indes auch seinem Publikum: Während die “Regierung” Gazas Löcher ins Mittelmeer schießt, soll die Welt sich um einen zivilen Aufbau kümmern.

Während die “Regierung” Gazas über die Ressourcen verfügt, in Trainingslagern Zehntausende Jugendliche für ihren Terrorkrieg gegen Israel zu schulen, soll sie Probleme haben, Mittel für den Aufbau zerstörter Infrastruktur zu organisieren und daher die Weltgemeinschaft einspringen? Wer das fordert, dem sollte klar sein, daß er für eine Kumpanei mit Barbaren wirbt.

Nordkoreanische Lösung

Gut fünf Jahre ist es her, daß Präsident Barack Hussein Obama den Stand der bereits damals schon laufenden Monolo Dialogs zwischen den P5+1-Staaten und dem Mullah-Regime über dessen Kernwaffenprogramm mit den Worten kommentierte, “wir werden nicht das wiederholen, was mit Nordkorea passiert ist, wo die Gespräche einfach ewig weitergehen, ohne dass es tatsächlich eine Lösung des Problems gibt.”

Ein halbes Jahrzehnt und zahlreiche deadlines später steht nun der nächsten dieser “finalen Termine” nur Wochen bevor: Als im vergangenen November die Diplomaten der P5+1-Staaten nicht einmal die Aussicht auf selbst einen “bad deal” zu bieten hatten, hatten sie die Frist für ein grundlegendes politisches Abkommen bis Ende März und die Lösung aller noch verbleibenden Fragen bis Ende Juni verlängert.

Und noch und wieder zeigen sich alle Beteiligten – die Vertretung der P5+1-Staaten scheint freilich zwischenzeitlich die US-Regierung von Ex-EU-“Außenministerin” Catherine Ashton übernommen zu haben – hoffnungsfroh, schweigen sich indes aber darüber aus, worin sie übereinstimmen und worin noch nicht. So ist man denn auf Quellen angewiesen, deren Angaben zuverlässig sein können oder nicht.

Und danach scheint Benjamin Netanjahu durchaus nicht grundlos zu fragen, “if there are those who think this is a good agreement, why must it be hidden? [..] Just as Iran knows what kind of agreement is being offered, it’s only natural that Israel should know the details of the deal being formulated”. Was Israel nicht erfahren soll, das kommt einer Kapitulation der Zivilisation vor islamistisch-atomarer Barbarei gleich.

So haben die Vereinigten Staaten – von der EU ganz zu schweigen – sich nicht nur damit abgefunden, daß die Islamische Republik zur Atommacht wird, sie wollen ihr im Rahmen einer Einigung auch informell den Libanon ausliefern, den die Mullahs mittels ihrer zur Armee hochgerüsteten Hisbollah ohnehin schon in weiten Teilen beherrschen. Die Hisbollah ist zugleich in Syrien im Einsatz und im Irak.

Es geht, wird daran deutlich, gar nicht mehr um die Bombe, nicht einmal mehr um ein Containment der Islamischen Republik. Vergrößert werden soll nur noch die sogenannte “breakout time”, also jene Spanne, die zwischen dem Entschluß der Mullahs zum Bau und dem Einsatz von Kernwaffen und deren tatsächlicher Verfügbarkeit liegt. Das aber hieße, stets erpreßbar zu sein und stetige Gefahr.

“[R]ather than eliminate Iran’s potential to build nuclear weapons, [Western negotiators] now want to restrict Iranian capabilities, which would leave Tehran in a position to break out of any restrictions in the future.”

Eine solche “Lösung” gliche ziemlich exakt dem “nordkoreanischen Szenario”. Das Problem, recht genau in zahlreichen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats beschrieben als mangelndes Vertrauen in die Friedfertigkeit des Regimes in Teheran, würde nicht gelöst, sondern sein Fortbestehen gesichert, während der Westen sich mit einem Abkommen zugleich möglicher Handlungsoptionen beraubte.

Bestenfalls geduldet

Da hat er ja mal wieder etwas angerichtet, dieser ungehobelte Benjamin Netanjahu mit seiner Erklärung, im noch von ihm regierten Israel seien Juden jederzeit willkommen. Selbst eine Angela Merkel muß angesichts dieser Zumutung innehalten, ihre Bemühungen um Frieden im Osten des deutschen Kontinents unterbrechen und ein Machtwort sprechen:

“‘Wir sind froh und dankbar, dass es wieder jüdisches Leben in Deutschland gibt’, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. Sie reagierte damit auf Aufrufe von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zur Auswanderung nach Israel.

‘Wir werden seitens der Bundesregierung, aber auch der Landesregierungen und aller Verantwortlichen in Deutschland alles dafür tun, dass die Sicherheit jüdischer Einrichtungen und Bürger jüdischer Herkunft in Deutschland gewährleistet wird’, sagte Merkel weiter.”

Allein die Tatsache, daß die deutsche Kanzlerin derlei versichern muß, zeugt aber doch schon davon, wie wenig willkommen Juden auch siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Deutschland sind. Die “Bürger jüdischer Herkunft” sind eben diesen keine “normalen” Deutschen unter Deutschen.

Kürzlich beauftragte das von Thomas de Maizière geführte Innenministerium in Berlin eine Expertengruppe mit der Erstellung eines Berichts über Antisemitismus, der “in spätestens zwei Jahren” als Grundlage “für anschließende Diskussionen im Deutschen Bundestag und in der Gesellschaft” dienen soll.

Gleichzeitig will das Innenministerium, das es damit nicht besonders eilig zu haben scheint, mit der Arbeit der Expertengruppe “jüdisches Leben in Deutschland [..] nachhaltig” fördern. Auf jüdischen Sachverstand meint das Ministerium dabei verzichten zu können, kein Jude gehört dem Expertenkreis an.

“Wir sind froh und dankbar, dass es wieder jüdisches Leben in Deutschland gibt”? Der von der Kanzlerin unüberhörbar laut beschwiegene Skandal, daß ein deutsches Ministerium ausschließlich nichtjüdische “Experten” – unter ihnen ein Muslim – mit der “Förderung” jüdischen Lebens beauftragt, beweist das Gegenteil.

Ramallah “verurteilt”

Das Regime von Ramallah hat, wie es die eigene Nachrichtenagentur WAFA mitteilen läßt, “the Copenhagen shooting” verurteilt:

“Member of the executive committee of the Palestine Liberation Organization (PLO), Saeb Erekat, condemned the Copenhagen shooting, saying, ‘Attacks on civilians are absolutely unjustifiable, whether perpetrated by extremist individuals, groups or foreign governments.’ [..]

A gunman in Copenhagen killed one person and injured three at a free speech debate attended by a Swedish cartoonist.”

Daß es bei einem Mordopfer nicht geblieben ist, ist der auf den 16. Februar datierten Meldung zufolge für die PLO kein Grund für eine Verurteilung.

Der zweite Ermordete war ja auch bloß ein Jude.

Wagnis Europa

Deutsche Richter erkennen in einem Brandanschlag auf eine Synagoge keinen Antisemitismus, in Österreich nennt ein Staatsanwalt den Aufruf zum Mord an Juden legitime “Israelkritik”. Greifen islamistische Gangster in Paris oder Kopenhagen jüdische Einrichtungen und Juden an, warnen “Experten” und Politik – vor “Islamophobie”.

Und während lebenden Juden zu raten ist, sich in der europäischen Öffentlichkeit nicht als Jude erkennbar zu zeigen, läßt man auch die Toten nicht in Ruhe. Derweil heben in Parlamenten Abgeordnete die Hände für die Anerkennung eines Staates “Palästina”, dessen “Regierungsparteien” den Genozid an Juden propagieren.

Finanziert wird dieses Projekt “Palästina” maßgeblich von einem Europa, das nicht nachfragt, landen die großzügigen Spenden auf den Konten von Terroristen, aber darüber bestimmen will, wo Juden in der israelischen Hauptstadt Jerusalem leben dürfen; mit Boykotten wird an Judenreinheit außerhalb der “Grenzen von 1967″ gearbeitet.

Europa hat kein Problem mit Antisemitismus, es ist ein antisemitisches Problem. Den “eigenen” Juden kann es keine Sicherheit bieten, den Juden, die sich für nationale Selbstbestimmung im und mit dem demokratischen Israel entschieden haben, will es die Existenz zur atomaren Hölle machen. Eine hochrangig besetzte Denkfabrik empfiehlt:

“[A] more impactful way for Europeans to alert the Israeli public to their increasing isolation will be a more independent policy in the region, involving a bigger push for Palestinian reconciliation; giving up efforts to deter the Palestinians from bringing in the International Criminal Court; and a more nuanced position on Iran.”

Nachdem der israelische Premier Benjamin Netanjahu am Wochenende europäische Juden aufgerufen hat, nach Israel umzusiedeln, konterte Israels Ex-Präsident Shimon Peres, “Jews can live all over the world [..]. Don’t come to Israel because of a political position, but because you want to come and live in Israel. Israel must remain a land of hope and not a land of fear.”

Haben Juden in Europa noch die Wahl, aus Angst oder freudiger Überzeugung über die Alternative Israel nachzudenken?

Jihad in Dänemark

Was am 26. Jahrestag der Verkündung eines noch immer gültigen klerikalstaatsterroristischen Mordbefehls mit einem Angriff auf eine Veranstaltung begann, in der es um Meinungsfreiheit als einen demokratischen Grundwert ging, endete nach einem weiteren Angriff auf Juden mit der Erschießung des islamistischen Mörders durch dänische Sicherheitskräfte.

Bis es endlich dazu kam, hatte der Angreifer, über dessen Identität die Behörden schweigen, kaltblütig zwei Menschen hingemordet, einen Besucher jener Veranstaltung, in deren Mittelpunkt wohl Karikaturen standen, und einen Wachmann, der sein Leben opferte, eine Bat Mitzva-Feier mit rund 80 Gästen zu beschützen. Was fällt wohl einem dänischen Botschafter dazu ein?

“Denmark has prided itself on being a country of tolerance, and it is important that we do not draw a conclusion from the individual [attacker] to the community.”

Ähnliches konnte, nein: mußte, man erleben, als vor wenigen Wochen islamistische Gangster in Paris mordeten. Die trieben noch ihr Unwesen – und beriefen sich dabei durchaus freiwillig auf einen bestimmten Propheten -, da warnten Gutmenschen schon allerorten vor “Islamophobie”, und im deutschen Staats-TV führte Michael Lüders vor, weshalb “Experte” nur noch Schimpfwort sein kann:

“Marine Le Pen, die wird doch wahrscheinlich gestern die Sektflaschen hat knallen lassen, weil sie genau weiß, das gibt nochmal 5 Prozent Stimmen mehr.”

Statt Empathie mit den Opfern wenigstens zu heucheln, wird erneut vor einem Phänomen gewarnt, das in Frankreich tatsächlich sich übrigens so äußerte: “Die Partei von Marine Le Pen verharrte in der BVA-Umfrage bei 28 Prozent”, hieß es zwei Wochen nach dem Massaker, “Hollandes Sozialisten legten dagegen vier Punkte zu”. Und: “François Hollande ist jetzt so beliebt wie seit fast zwei Jahren nicht mehr”.

Wer also meint, für ein “country of tolerance” zu sprechen, der sollte dessen (Mehrheits-)Gesellschaft nicht gleich zumindest indirekt vorverurteilen. Das wirkt weltfremd und ist beleidigend. Nicht “Islamophobie” ist es, die in Paris, in Kopenhagen und anderswo sich so mordsgefährlich wie demokratieuntauglich präsentiert. Wer davor warnt, dies anzusprechen, der hat nichts begriffen.

Freedom Fighters

“On February 14, 1989, Ayatollah Ruhollah Khomeini called on all Muslims to murder the award-winning author and anyone involved in the publication of his work.

This Friday [February 14, 2014], senior cleric Ahmad Khatami reminded worshippers at the Tehran Friday prayer that the ‘historical fatwa’ is ‘as fresh as ever’.”

“One civilian was killed and three Danish police officers were wounded Saturday in a shooting at a Copenhagen arts venue holding a discussion on the topic of freedom of speech.

The target of the shooting, police said, was Swedish artist Lars Vilks, who received death threats for depicting the prophet Mohammed as a dog in 2007 and was one of the invited speakers at the event.”

Visionär

Ramzy Baroud gilt seinen Anhängern als begnadeter Erzähler, der die “palästinensische” Geschichte außerordentlich gut kennt, als ein großer Denker, der sich um “Palästinas” Zukunft verdient macht.

Auffallend großzügig müssen Ramzy Barouds Verehrer bei ihrem Lob allerdings darüber hinwegsehen, daß ihr Idol manch einen Satz schreibt, der, nun ja, nicht eben von einem wachen Blick auf die Realität zeugt.

So ist der weltweit übersetzte und gelesene Autor fest von der Existenz eines zionistischen Plans überzeugt, alle “Palästinenser” auszulöschen, während die “Palästinenserführung” sich auf 2016 freut:

“PA statisticians claim [..] that Palestinian population in Gaza, West Bank and Israel will soon outnumber the Jewish [..].”

.

Über Bemühungen der Hamas, sich den Mullahs in Teheran als lokale Marionettenarmee gegen Israel anzudienen, schreibt Ramzy Baroud in einer seiner jüngsten Kolumnen, in der er auch über angebliches Leid in Gaza klagt.

“The once promising push for [a Palestinian] unity was interrupted by Israel’s massive war, the so-called Operation Protective Edge, which killed and wounded thousands. The war also left the already distraught Gaza in its worse shape yet. [sic!]”

Daß die Hamas und ihre Verbündeten ihre wiedergefundene “Einheit” mit Raketenangriffen auf Israel feierten, mit Tunneln, die “palästinensischen” Terror nach Israel bringen sollten, hat der Geschichtenerzähler bereits vergessen.

Dafür aber weiß er, was Gaza nun ganz dringend benötigt. Es kommt zum Ausdruck in einer wahrlich bemerkenswerten Kritik: “Those who urged Hamas to part ways with Iran failed to move forward and fill the existing gap of weapons, money, and other material aid.”

“Gaza in its worse shape yet” braucht keine zivile Infrastruktur, keine Energie, keine Lebensmittel oder was “Menschenrechtsaktivisten” noch vermissen mögen, Gaza braucht die Hamas.

Und die wiederum braucht “Waffen, Geld und andere materielle Unterstütztung”. Damit auch ihr nächster Krieg gegen Israel – oder Ägypten? – ein Erfolg wird.

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