Tag: 10. November 2017

Unheilsbringer

Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen wollen das von der PLO dominierte Regime in Ramallah und, eine Folge des jüngsten Versuchs ihrer »Versöhnung«, und die Hamas in Gaza in diesen Tagen an den Tod des »palästinensischen« Nationalhelden Yassir Arafat vor 13 Jahren erinnern. Der »Palästinenserführer« starb am 11. November 2004 in einem französischen Militärkrankenhaus.

Geboren im August 1929 in der ägyptischen Hauptstadt Kairo, prägte der Anhänger des Nazi-Kollaborateuers Haj Mohammed Amin el Husseini und Mitbegründer der terroristischen Fatah das Schicksal des unter seiner maßgeblichen Mitwirkung kreierten »palästinensischen Volks« auch über seinen Tod hinaus. Und leider sind die »Palästinenser« bis heute unfähig, sich davon zu befreien.

Mit Bomben gegen in Israel lebende Menschen, aber auch mit zahlreichen Anschlägen in Jordanien und dem Libanon sorgten von Yassir Arafat geführte Gangs daß man sie zwar weltweit wahrnahm, aber vor allem dort, wo sie über Leichen gingen, nicht eben sonderlich zu schätzen lernte. Nach Putschversuchen flogen Yassir Arafats »Palästinenser« aus Jordanien, später aus dem Libanon.

Den Flirt des Yassir Arafats mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein bezahlten mindestens 450.000 »Palästinenser«, als sie 1991 binnen weniger Tage Kuwait verlassen mußten. Kaum zu überraschen vermag daher, daß Yassir Arafat auch als »Diplomat« eine Fehlbesetzung war. Das von ihm mitverhandelte Friedensabkommen mit Israel hintertrieb er, kaum daß es unterschrieben war.

Darüber wurde der »Palästinenserführer« steinreich, während seine »Palästinenser« bis heute auf internationale Hilfe angewiesen sind, die freilich in den seltensten Fällen dort ankommt, wo sie ankommen soll. Auch Korruption und Nepotismus gehören neben einem unbändigen Haß auf Juden und der festen Überzeugung, stets Opfer widrigster Umstände zu sein, zu seiner Hinterlassenschaft.

Und daran kann und wird sich durchaus bedauerlicherweise wenig ändern, lassen sich die »Palästinenser« weiter von Gestalten beherrschen, die sich als Yassir Arafats Erben verstehen. Er hat auch über die »Palästinenser« nichts als Leid gebracht. Dreizehn Jahre nach Yassir Arafats Tod sollte er als der Verbrecher erkannt werden, der er war. Geschieht das, könnte »Palästina« Zukunft haben.

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