Tag: 2. Januar 2018

»Märtyrerin«

Die mancherorts als »gemäßigt« geltende Fatah des »Palästinenserpräsidenten« Abu Mazen hat sich via Twitter erneut und sehr ausdrücklich zu ihren »Märtyrerinnen« und deren Verbrechen bekannt, an die sie in den letzten Tagen mit Postern erinnert hatte. »Wir von der Fatah ehren unsere Märtyrer, die für ihre Heimat und gegen die von Israel glorifizierten Banden von Mördern gekämpft haben«.

Die Fatah reagierte damit auf einen Tweet Ofir Gendelmans, der als Sprecher des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu für arabische Medien diese Verehrung von Mördern durch das Regime in Ramallah angepangert hatte. Zu den »Märtyrerinnen«, die die Fatah zu ihren Vorbildern zählt, gehört Dalal Mughrabi, deren Namen auch zahlreiche Schulen in Abu Mazens »Palästina« tragen.

Die im Libanon geborene »Palästinenserin« führte im März 1978 eine inzwischen zur »Militäroperation« verklärte gewaltsame Entführung zweier ziviler Busse in Israel durch »palästinensische« Terroristen an. Die Entführer ermordeten mehr als drei Dutzend Menschen, bevor sie von israelischen Sicherheitskräften neutralisiert werden konnten oder sich wie Dalal Mughrabi selbst töteten.

Zu den Opfern der vor beinahe vier Jahrzehnten von Abu Jihad geplanten »Militäroperation« gehörten mindestens 13 Kinder, die von der Fatah heute als »Bande von Mördern« verhöhnt werden. Die Organisation des in Deutschland noch immer als »Freund« geltenden »Palästinenserpräsidenten« zeigt mit ihrem wiederholten Bekenntnis auch zu Dalal Mughrabi, daß ihre Werte die von Barbaren sind.

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