Friedensbotschaften

Bei einem »palästinensischen« Angriff auf israelische Jugendliche in den umstrittenen Gebieten ist am Donnerstag ein »Palästinenser« getötet worden. Zusammen mit anderen »Palästinensern« hatte der Getötete die Jugendlichen, die in der Nähe von Nablus eine Wanderung unternahmen, mit Steinen attackiert. Ein Begleiter der Jugendlichen schoß auf der Flucht vor dem Mob auf die Angreifer.

Herbeigeeilten israelischen Sicherheitskräften gelang es schließlich, die in eine Höhle geflüchteten Wanderer, unter ihnen dreizehnjährige Kinder, in Sicherheit zu bringen. Unklar war zunächst, ob die Wanderung zuvor mit den israelischen Streitkräften abgesprochen war. Vor dem Eintreffen der Sicherheitskräfte versuchten auch »Palästinenser«, die Jugendlichen vor dem Mob zu beschützen.

Für das Regime in Ramallah ist unterdessen nicht dieser Versuch, eine weitere Eskalation einer ohnehin höchst überflüssigen Auseinandersetzung zu verhindern, Schlagzeilen wert, es trauert in seiner amtlichen Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida am Freitag unter der Überschrift »Bürger, die Sicherheit und Frieden suchen, und Siedler, die Blut und Mord suchen« um den getöteten »Märtyrer«.

Entsprechend versuchte auch »Palästinenserpräsident« Abu Mazen, die Auseinandersetzungen für Hetze gegen Israel zu nutzen. In einem noch am Donnerstag veröffentlichten Appell forderte er »sofortigen internationalen Schutz« für die »Palästinenser«, der Tote belege »vor aller Welt die ganze Grausamkeit der von Siedlern verübten Verbrechen gegen das unschuldige palästinensische Volk«.

Es war wahrscheinlich ein Zufall, daß nahezu zeitgleich die gewiß Unschuldigsten aller Unschuldigen sich aus Gaza meldeten. Mit Mörsern und Gewehrfeuer griffen »Palästinenser« den Süden Israels an. Bezeichnenderweise hat die Entwaffnung »palästinensischer« Terroristen für Abu Mazen und seine Fatah bei ihren Bemühungen um eine »Aussöhnung« mit der Hamas keine Priorität.

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