Vergewaltigungsphantasien

Den Feinden Israels, nicht selten stapeln sie sich hoch zu Verteidigern von Menschenrechten und, auch das noch, Wahrheit, ist tatsächlich keine Lüge zu billig, zu niederträchtig, sie nicht gegen Juden und den jüdischen Staat vorzutragen. Das erlebt derzeit Ben Caspit, nachdem er jüngst ein Video kommentierte, das die Reaktion israelischer Soldaten auf gewalttätige Provokationen zeigt.

In dem kurzen Film, aufgenommen und veröffentlicht von den Täterinnen, sind »Palästinenserinnen«, unter ihnen die als »Shirley Temper« berüchtigte Ahed Tamimi, zu sehen, die mit Geschrei und Schlägen israelische Soldaten attackieren, die sich freilich nicht provozieren lassen. Ben Caspit lobte die Besonnenheit der Angegriffenen und empfahl ein ebenso überlegtes weiteres Vorgehen.

Da die Aufnahmen der aggressiven »Palästinenserinnen« selbst in manchen arabischen Kreisen Anerkennung für die israelische Armee hervorriefen, schrieb Ben Caspit, eine israelische Antwort auf die Provokation sollte abseits von Kameras erfolgen, Videos vermieden werden, die für antiisraelische Propaganda mißbraucht werden könnten. Sätze, die manch kranke Phantasie beflügelten:

»Manchmal ist Zurückhaltung Stärke. [..] Im Fall der Mädchen sollten wir die Strafe bei anderer Gelegenheit einfordern, in der Dunkelheit und ohne Kameras und Zeugen.«

So argumentierte das »israelkritische« Portal Mondoweiss, Ben Caspit habe zwar nicht ausdrücklich »gesagt«, die zwischenzeitlich in der Tat von israelischen Soldatinnen in Untersuchungshaft genommene Ahed Tamimi solle als Strafe für ihre Attacken »geschlagen oder vergewaltigt werden«, doch er habe es so und nicht anders gemeint. Anderswo wurde aus der Andeutung schon die Gewißheit.

Ben Caspit habe zur Vergewaltigung Ahed Tamimis aufgerufen, Gewalt gegen sie gefordert oder sogar deren Tod, unterstellt exemplarisch ein Facebook-Kommentar, der verlangt, Ben Casprit dürfe nicht mehr länger für die Website Al-Monitor schreiben, während das vom Mullah-Regime in Teheran verantwortete PressTV warnte, Ahed Tamimi drohe in der Untersuchungshaft sexuelle Gewalt.

Spätestens damit ist aus der Verleumdung des liberalen Kommentators Ben Caspit eine Dämonisierung Israels geworden. Und wird Ahed Tamimi in ein paar Tagen unversehrt aus der Haft entlassen, werden die Verleumder Israels sicher auch daraus einen gegen Israel gerichteten Vorwurf stricken: Beweist die ausgebliebene Vergewaltigung denn etwa nicht den Rassismus israelischer Ermittler?

1 Comment

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  1. Krankhafte Israelhasser wie sie bei „Mondoweiss“ aber auch bei Haaretz, dem Lieblingsblatt der europäischen Mitspieler, zu finden sind verwursten, was ihnen vor die Nase kommt. Warum? Weil sie sonst nichts haben, auf das sie verweisen können.

    Sie nehmen alles – ohne Ausnahme.

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