{"id":1703,"date":"2009-11-28T14:23:55","date_gmt":"2009-11-28T13:23:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tw24.info\/?p=1703"},"modified":"2009-11-28T14:23:55","modified_gmt":"2009-11-28T13:23:55","slug":"archaeologie-wie-die-ard-jerusalem-umgraebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=1703","title":{"rendered":"Arch\u00e4ologie: Wie die ARD Jerusalem umgr\u00e4bt"},"content":{"rendered":"<p>Die <i>Stadtverwaltung Jerusalems<\/i>, die in diesem Zusammenhang von vielerlei <i>&#8222;Nahostexpertentum&#8220;<\/i> gleichgesetzt wird mit dem offiziellen <i>Israel<\/i>, plant den Bau von rund <i>6.000<\/i> Wohnungen in der <i>israelischen Hauptstadt<\/i>. Von <i>900<\/i> dieser geplanten Wohneinheiten, die von besonders <i>Talentierten<\/i> gleich zu <i>Siedlung<b>en<\/b><\/i> erkl\u00e4rt werden, wei\u00df man auch in <i>deutschen Medien<\/i>, von weiteren <i>5.000 Unterk\u00fcnften<\/i> indes ahnt bisher noch nicht einmal das mit <i>Zwangsgeb\u00fchren<\/i> finanzierte <i>deutsche Staats-TV<\/i>etwas, obgleich es in <i>Jerusalem<\/i> eine eigene <i>Dependance<\/i> mit einigem <i>Personal<\/i> unterh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Oder <i>will<\/i> es, das <i>deutsche Staatsfernsehen<\/i>, nichts von jenen <i>5.000 Wohnungen<\/i>, in die <i>&#8222;pal\u00e4stinensische&#8220; Bewohner<\/i> einziehen sollen, wissen, weil es \u00fcber sie auch nicht berichten <i>will<\/i> und statt dessen lieber das Zerrbild eines <i>Israel<\/i> zeichnet, das in <i>Jerusalem<\/i> mit der Zerst\u00f6rung von <i>H\u00e4usern<\/i>, die freilich <i>illegal<\/i> errichtet wurden, eine <i>rassistische Politik<\/i> exekutiert? Bestimmt also das <i>Ressentiment<\/i>, <i>was<\/i> aus <i>Jerusalem<\/i> dem <i>zahlenden deutschen Publikum<\/i> mitgeteilt wird? Ersetzt die <i>Manipulation<\/i> die <i>wahrheitsgem\u00e4\u00dfe Berichterstattung<\/i>?<\/p>\n<p>Hier exemplarisch die <i><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=OmuF-sDbFHs\">Ank\u00fcndigung<\/a><\/i> eines <i><a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/3395338?pageId=487872&#038;moduleId=329478&#038;categoryId=&#038;goto=1&#038;show=\">Weltspiegel-&#8222;Berichts&#8220;<\/a><\/i> des <i>Richard C. Schneider<\/i>:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Wenn Arch\u00e4ologen nach alten Steinen graben, hat das mit Politik nichts zu tun, sollte man meinen. Aber das gilt nicht in Israel, und schon gar nicht in Jerusalem. Dort instrumentalisieren orthodoxe Siedler die Suche nach versch\u00fctteten Mauern f\u00fcr ihre Ziele. Sie graben ein ganzes Viertel des modernen Jerusalem um auf der Suche nach der Stadt des biblischen K\u00f6nigs David. Da\u00df das Stadtviertel Silwan von Pal\u00e4stinensern bewohnt wird, st\u00f6rt nat\u00fcrlich, die sollen lieber weg. Die Regierung Netanjahu genehmigt unterdessen munter den Ausbau neuer j\u00fcdischer Siedlungen. Und sie unterst\u00fctzt das Graben nach der Davidstadt.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Es geht um etwas mehr als ein paar <i>&#8222;alte Steine&#8220;<\/i> &#8211; die <i>Davidstadt<\/i> gibt Aufschlu\u00df \u00fcber die fr\u00fche <i>Entwicklung<\/i> der Stadt <i>Jerusalem<\/i> und ihre <i>Bewohner<\/i>, die gewi\u00df nicht nur von <i>Interesse<\/i> ist f\u00fcr <i>&#8222;orthodoxe Siedler&#8220;<\/i> und ihre nicht n\u00e4her bestimmten, aber vermutlich unlauteren <i>&#8222;Ziele&#8220;<\/i>. Als eine sogar <i>technische<\/i> Meisterleistung gilt selbst \u00fcber <i>2.500 Jahre<\/i> sp\u00e4ter noch der <i>Shiloah-Wasserkanal<\/i>, ein von zwei Seiten in den Fels gehauener Kanal, der \u00fcber einen halben Kilometer lang ist und <i>begehbar<\/i> zum unterirdischen <i>Shiloah-Teich<\/i> f\u00fchrt. Weitere Funde belegen zudem eindrucksvoll die <i>j\u00fcdische Vergangenheit<\/i> der <i>Davidstadt<\/i> &#8211; und damit <i>Jerusalems<\/i>.<\/p>\n<p>Doch halt! Alles nur <i>F\u00e4lschung<\/i>:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Unabh\u00e4ngige israelische Arch\u00e4ologen bieten alternative F\u00fchrungen an, um zu zeigen, was hier eigentlich geschieht. &#8218;Wir glauben, da\u00df ILAD die Ausgrabungen nur als Rechtfertigung f\u00fcr ihre Siedlungspolitik benutzt. Sie graben nur j\u00fcdische Funde aus und sagen, dieser Ort ist wichtig f\u00fcr das j\u00fcdische Volk. Und so k\u00f6nnen die Israelis dann sagen, es ist okay, wenn hier gesiedelt wird.'&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p><i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, <i>&#8222;unabh\u00e4ngige&#8220; Arch\u00e4ologen<\/i> und ihre Freunde vom <i>deutschen Fernsehen<\/i> wissen ja, da\u00df <i>Jerusalem<\/i> gar keine <i>j\u00fcdische<\/i> Geschichte hat.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.tw24.info\/wp-content\/uploads\/ARD_Weltspiegel.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.tw24.info\/wp-content\/uploads\/ARD_Weltspiegel_kl.png\" alt=\"ARD_Weltspiegel_kl\" title=\"ARD_Weltspiegel_kl\" width=\"470\" height=\"239\" class=\"alignleft size-full wp-image-1701\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die \u00fcberall  herumlaufenden <i>Touristen<\/i>, die den <i><strike>Arch\u00e4ologen der israelischen Antikbeh\u00f6rde<\/strike>&#8222;orthodoxen Siedlern&#8220;<\/I>, die \u00fcbrigens <i>unterirdisch &#8222;ein ganzes Viertel des modernen Jerusalem [umgraben]&#8220;<\/i>, zusehen k\u00f6nnen, sind damit wom\u00f6glich deren <i>Komplizen<\/i>, denn <i>&#8222;die&#8220;<\/i>, die <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, <i>&#8222;sollen lieber weg&#8220;<\/i>, hat die <i>\u00f6ffentlich-rechtliche Ansagerin<\/i> angesagt. Und so <i><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Qavs0dc0GiI\">leiden<\/a><\/i> die bedauernswerten <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, deren einziger Fehler es wohl ist, noch da und <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i> zu sein, sogar schon oberirdisch <i>H\u00f6llenqualen<\/i>:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Er ist einer, der nicht bereit ist wegzugehen. Sameer Shabani. Er wohnt direkt neben dem Eingang zur Davidstadt und mu\u00df sich seinen Weg durch die Touristenmassen bahnen. Nicht einmal in seinem kleinen Garten findet er ein St\u00fcckchen Abgeschiedenheit.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p><i>Metropolen<\/i>-Bewohner, Anwohner von <i>Sehensw\u00fcrdigkeiten<\/i> in aller Welt, aufgepa\u00dft! Begegnungen mit <i>Touristen<\/i> sind das erste Zeichen beginnender <i>ethnischer S\u00e4uberungen<\/i>! Dagegen hilft dann nur noch, den <i>Weltspiegel<\/i> der <i>ARD<\/i> anzurufen, die <i>Vereinten Nationen<\/i>, <i>Amnesty<\/i>, <i>Human Rights Watch<\/i> oder den <i>Weihnachtsmann<\/i> oder alle zusammen! Doch zuvor noch einmal zur\u00fcck zu unserem <i>leidenden &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, von dem die <i>zionistischen Peiniger<\/i> einfach <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ozt1k4p-toA\">nicht ablassen wollen<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Wollte man auch sein Haus kaufen? &#8218;Es gab Angebote, ja, gleich nachdem mein Vater starb. Aber wir bleiben.&#8216; Wieviel hat man Dir (!) angeboten? &#8218;La\u00df uns nicht \u00fcber Geld sprechen. Es gab Angebote.&#8216; Millionen Dollar? &#8218;Fast, frag&#8216; nicht weiter.&#8216; &#8222;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Und was macht der <i>\u00c4rmste<\/i>, dem man seine ganze <i>Armut<\/i> ansieht? Er bleibt, statt als <i>Beinahe-Million\u00e4r<\/i> sich in <i>Fatahstan<\/i> oder <i>Hamastan<\/I> verdient zu machen um den jeweiligen <i>&#8222;pal\u00e4stinensischen&#8220; Staat<\/i> oder ein <i>ruhiges G\u00e4rtchen<\/i> sich zu kaufen. Es ist ein wahrlich schlimmes Leben, zu dem <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, <i>&#8222;die lieber weg sollen&#8220;<\/i>, in der <i>israelischen Hauptstadt<\/i> verdammt sind. Von <i>deutschen <strike>Antsemi<\/strike>&#8222;Korrespondenten&#8220;<\/i> <strike>herablassend<\/strike>\u00fcberaus respektvoll geduzt, von <i>Juden<\/i> mit <i>Millionen Dollar<\/i> bedroht.<\/p>\n<p>So <i>&#8222;graben&#8220;<\/i> die <i>&#8222;orthodoxen Siedler&#8220;<\/i> ohne R\u00fccksicht <i>&#8222;ein ganzes Viertel des modernen Jerusalem um auf der Suche nach der Stadt des biblischen K\u00f6nigs David&#8220;<\/i>. Dem <i>deutschen Staats-TV<\/i> entgeht wahrlich keine Schweinerei.<\/p>\n<p>siehe auch: <i><a href=\"http:\/\/beer7.wordpress.com\/2009\/11\/23\/antiisraelische-propaganda-im-ard-weltspiegel\/\">Antiisraelische Propaganda im ARD Weltspiegel<\/a><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtverwaltung Jerusalems, die in diesem Zusammenhang von vielerlei &#8222;Nahostexpertentum&#8220; gleichgesetzt wird mit dem offiziellen Israel, plant den Bau von rund 6.000 Wohnungen in der israelischen Hauptstadt. 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