{"id":2181,"date":"2010-05-14T16:00:08","date_gmt":"2010-05-14T14:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tw24.info\/?p=2181"},"modified":"2010-05-14T16:00:08","modified_gmt":"2010-05-14T14:00:08","slug":"friedensgespraeche-gefaehrliche-kompromissbereitschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=2181","title":{"rendered":"&#8222;Friedensgespr\u00e4che&#8220;: Gef\u00e4hrliche Kompromi\u00dfbereitschaft"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tAls die Woche noch jung war, verk\u00fcndete <i>US-<\/i>Pr\u00e4sident <i>Barack Hussein Obama<\/i>, er wolle fortan <i>Israel<\/i> wie auch <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i> mit gleichem Ma\u00dfstab messen und &#8211; anders als vorher &#8211; deutlich die jeweils <i>Verantwortlichen<\/i> benennen f\u00fcr <i>&#8222;Provokationen&#8220;<\/i>, durch die jene <i>&#8222;Friedensgespr\u00e4che&#8220;<\/i> behindert w\u00fcrden, in denen die <i>Vereinigten Staaten<\/i> als <i><strike>Sprachrohr der &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/strike>&#8222;Vermittler&#8220;<\/i> auftreten.<\/p>\n<p>Kurz zuvor hatte die <i>PA<\/i> unter der F\u00fchrung ihres <i>&#8222;Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sidenten&#8220; Abu Mazen<\/i> den <i>US-<\/i>Unterh\u00e4ndler <i>George Mitchell<\/i>, der eben vor Ort eingetroffen war, um in einer ersten <i>Gespr\u00e4chsrunde<\/i> zwischen <i>Jerusalem<\/i> und <i>Ramallah<\/i> eben diesen <i>&#8222;Vermittler&#8220;<\/i> zu machen, zu verstehen gegeben, da\u00df er <a href=\"http:\/\/www.tw24.info\/?p=2164\">etwas zu fr\u00fch komme<\/a>. <i>Abu Mazen<\/i>, der angebliche <i>&#8222;Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident&#8220;<\/i>, hatte n\u00e4mlich noch gar kein Mandat der <i>PLO<\/i>.<\/p>\n<p>Dieser <i>Affront<\/i> blieb durch die <i>US-<\/i>Regierung unbeantwortet, er geschah ja zu einem <i>Zeitpunkt<\/i>, zu dem der die <i>Vereinigten Staaten<\/i> regierende <i>Friedensnobelpreistr\u00e4ger<\/i> noch nicht angek\u00fcndigt hatte, was sich \u00e4ndern sollte. Da\u00df <i>Abu Mazen<\/i> allerdings auch danach nicht gerade an einen <i>Gespr\u00e4chspartner<\/i> erinnert, sollte mittlerweile auch in <i>Washington<\/i> bemerkt worden sein. Der <i>&#8222;Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident&#8220;<\/i> <a href=\"http:\/\/www.jpost.com\/Israel\/Article.aspx?id=175555\">verweigert<\/a> sich <i>eigenen<\/i> Entscheidungen.<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;The Palestinian Authority\u2019s recent &#8218;outsourcing&#8216; of its decision-making ability to the Arab League is a sign that PA President Mahmoud Abbas feels he does not have enough domestic legitimacy to make the tough decisions, government officials said on Thursday.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>Kann <i>Abu Mazen<\/i> schon nicht die der <i>Hamas<\/i> anh\u00e4ngenden oder ausgelieferten <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i> in <i>Gaza<\/i> repr\u00e4sentieren, so <i>will<\/i> er offensichtlich nicht einmal mehr f\u00fcr jene in der <i>PA<\/i> Verantwortung \u00fcbernehmen. Weshalb <i>George Mitchell<\/i> ihn und seine <i>&#8222;Beh\u00f6rde&#8220;<\/i> dennoch als <i>&#8222;Partei&#8220;<\/i> ansieht, ist ein R\u00e4tsel. Tritt <i>Israel<\/i> f\u00fcr sich ein und auf, wird durch die Kompetenzverlagerung an die <i>Arabische Liga<\/i> eine <i>&#8222;Vermittlung&#8220;<\/i> wenigstens erschwert.<\/p>\n<p>Doch auch dies l\u00e4\u00dft <i>Barack Hussein Obama<\/i> unkommentiert geschehen. Dabei wird <i>George Mitchell<\/i> so vom <i>&#8222;Vermittler&#8220;<\/i> zwischen zwei benennbaren Seiten zu einem zwischen einer Seite &#8211; <i>Israel<\/i> &#8211; und einer so entscheidungsschwachen wie freiwilligen <i>Marionette<\/i> eines <i>Staatenbundes<\/i>, der oft genug durch Uneinigkeit auff\u00e4llt. Sind schon <i>indirekte<\/i> Gespr\u00e4che schwierig, so sind sie noch sehr viel schwieriger, wenn ein <i>Verhandlungspartner<\/i> gar keine klare Adresse hat.<\/p>\n<p><i>Israel<\/i> zeigte dagegen sich schon in der ersten <i>&#8222;Gespr\u00e4chsrunde&#8220;<\/i> \u00fcberaus <i>kompromi\u00dfwillig<\/i>, indem es auf die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber seine Hauptstadt <i>Jerusalem<\/i> <a href=\"http:\/\/www.jpost.com\/MiddleEast\/Article.aspx?id=175108\">verzichtete<\/a>. <i>Minister<\/i> der Regierung <i>Benjamin Netanjahus<\/i>, die gegenteilige Erkl\u00e4rungen abgaben, wurden von ihrem Kabinettskollegen <i>Ehud Barak<\/i>, er ist <i>Israels<\/i> Verteidigungsminister, erst am Donnerstag abgemahnt:<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;&#8218;I would advise everyone, us and the Palestinians, to behave responsibly and avoid confrontational and provocative statements,&#8216; Barak said. &#8218;Such statements harm the interests of Israel with the United States and the entire world and could present Israel as rejecting peace and thereby erode Israel\u2019s standing internationally.&#8216;<\/p>\n<p>Barak\u2019s associates said the main targets of his comments were Shas chairman Eli Yishai and Israel Beiteinu leader Avigdor Lieberman, who both made controversial statements in newspaper interviews published on Thursday morning.&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>So berechtigt die Aussagen der <i>Zurechtgewiesenen<\/i> auch waren, es verdeutlichen gleichzeitig <i>Ehud Baraks<\/i> Worte, wie ernst seine Regierung die <i>&#8222;Friedensgespr\u00e4che&#8220;<\/i> nimmt. Doch statt <i>Israel<\/i> daf\u00fcr zu loben oder die Haltung seiner Regierung wenigstens wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen, setzt die <i>US-<\/i>Regierung ihren <i>antiisraelischen<\/i> Kurs auch ungeachtet des demonstrativen Unwillens der <i>PA<\/i> zu Verantwortung fort und <i>Israel<\/i> <a href=\"http:\/\/www.jpost.com\/Israel\/Article.aspx?ID=175559\">weiter unter Druck<\/a>.<\/p>\n<blockquote><p><i>&#8222;Demolition orders for illegally constructed Arab homes in east Jerusalem are highly unlikely to go ahead in the near future, it emerged on Thursday, despite a recent announcement to the contrary by Public Security Minister Yitzhak Aharonovitch.<\/p>\n<p>The U-turn came after the US State Department sought clarifications over comments by Aharonovitch, who said on Wednesday that &#8218;police have no instructions to refrain from carrying out the demolitions. They will be carried out in the coming days.'&#8220;<\/i><\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend <i>Juden<\/i> verboten wird, <i>legal<\/i> in <i>Jerusalem<\/i> zu bauen und zu wohnen, d\u00fcrfen <i>illegal<\/i> von <i>Arabern<\/i> in <i>Jerusalem<\/i> errichtete Bauten nicht anger\u00fchrt werden. Gleichzeitig werden auch durch die <i>US-<\/i>Regierung <i>Juden<\/i> als <i>&#8222;Friedenshindernis&#8220;<\/i> diffamiert, die in <i>Jud\u00e4a<\/i> und <i>Samaria<\/i> leben und arbeiten wollen, und so der <i>PA<\/i> Beihilfe geleistet, die in von ihr kontrollierten Gebieten eine Politik <i>ethnischer S\u00e4uberungen<\/i> betreibt.<\/p>\n<p>Wollte <i>Barack Hussein Obama<\/i> zu Wochenbeginn weder <i>Israel<\/i> noch <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i> bevorzugen, so ist zum Wochenende nicht mehr zu \u00fcbersehen, da\u00df daraus nichts wurde. Wof\u00fcr <i>Juden<\/i> in den allenfalls <i>umstrittenen Gebieten<\/i> zum Abschu\u00df freigegeben werden, werden <i>&#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;<\/i>, die unzweideutig <i>rechtswidrig<\/i> in <i>Jerusalem<\/i> Bauten errichteten, gesch\u00fctzt. <i>&#8222;Illegale Siedler&#8220;<\/i> sollen <i>Jud\u00e4a<\/i> und <i>Samaria<\/i> verlassen, <i>Araber<\/i> werden zum Rechtsbruch in <i>Jerusalem<\/i> eingeladen.<\/p>\n<p>Da\u00df die <i>israelische<\/i> Regierung sich noch nicht offen diesen Zumutungen, die nat\u00fcrlich Ausdruck sind von <i>Antisemitismus<\/i>, der nach <i>Jud\u00e4a<\/i> und <i>Samaria<\/i> auch ein <i>judenreines Jerusalem<\/i> anstrebt, widersetzt, ist so bedauerlich wie deutlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als die Woche noch jung war, verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Barack Hussein Obama, er wolle fortan Israel wie auch &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220; mit gleichem Ma\u00dfstab messen und &#8211; anders als vorher &#8211; deutlich die jeweils Verantwortlichen benennen f\u00fcr &#8222;Provokationen&#8220;, durch die jene &#8222;Friedensgespr\u00e4che&#8220; behindert w\u00fcrden, in denen die Vereinigten Staaten als Sprachrohr der &#8222;Pal\u00e4stinenser&#8220;&#8222;Vermittler&#8220; auftreten. 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