{"id":2967,"date":"2018-06-23T11:38:49","date_gmt":"2018-06-23T09:38:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tw24.net\/?p=2967"},"modified":"2018-06-23T11:38:49","modified_gmt":"2018-06-23T09:38:49","slug":"friedensfeind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=2967","title":{"rendered":"Friedensfeind"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tDer f\u00fcr seinen Unwillen, Antisemitismus in der von ihm gef\u00fchrten <i>Labour Party<\/i> zu bek\u00e4mpfen, ber\u00fcchtigte Jeremy Corbyn hat angek\u00fcndigt, eine Regierung in London mit sozialdemokratischer Beteiligung werde \u00bbPal\u00e4stina\u00ab schnellstm\u00f6glich als Staat anerkennen. Der Politiker, der einst Hamas und Hisbollah zu seinen \u00bbFreunden\u00ab erkl\u00e4rte, tourt derzeit durch Jordanien, um f\u00fcr sich zu werben.<\/p>\n<p>Der auch in Deutschland leider nicht unpopul\u00e4re Jeremy Corbyn offenbart mit seiner Ank\u00fcndigung seine gesamte au\u00dfenpolitische Inkompetenz, die gleichwohl ganz hervorragend zu seiner Affinit\u00e4t zum Antisemitismus pa\u00dft. Die Idee, \u00bbPal\u00e4stina\u00ab ohne Friedensschlu\u00df der \u00bbPal\u00e4stinenser\u00ab mit Israel mit einer diplomatischen Anerkennung aufzuwerten, ist nicht neu &#8211; und zum Scheitern verurteilt.<\/p>\n<p>Derzeit haben 136 Staaten \u00bbPal\u00e4stina\u00ab anerkannt, zuletzt im Oktober 2014 Schweden und etwa ein Jahr sp\u00e4ter das karibische St. Lucia, die Neigung der PLO, an Friedensgespr\u00e4chen mit Jerusalem teilzunehmen, haben diese unverantwortlichen Akte nicht bef\u00f6rdert. Im Fr\u00fchjahr 2014 zog sich die Clique um \u00bbPr\u00e4sident\u00ab Abu Mazen von Verhandlungen unter amerikanischer Vermittlung zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Seither liegt der \u00bbFriedensproze\u00df\u00ab auf Eis, dessen Wiederbelebung etwa die schwedische Regierung mit ihrer Anerkennung \u00bbPal\u00e4stinas\u00ab nach eigener Auskunft anstrebte. Das Regime in Ramallah wendet immer h\u00f6here Summen f\u00fcr die F\u00f6rderung des antisemitischen Terrors auf, w\u00e4hrend es Friedensinitiativen der Regierung in Washington schon ablehnt, bevor die \u00fcberhaupt \u00f6ffentlich sind.<\/p>\n<p>Der Ansatz, den Konflikt zwischen \u00bbpal\u00e4stinensischen\u00ab Terroristen und Israel dadurch zu l\u00f6sen, deren Pl\u00e4ne zu unterst\u00fctzen, einen weiteren arabisch-islamistischen Staat <i>gegen<\/i> Israel zu etablieren, bef\u00f6rdert keinen Frieden. Die international als Friedensplan akzeptierte <i>Roadmap<\/i> macht nicht umsonst die Anerkennung eines \u00bbpal\u00e4stinensischen\u00ab Staates von einem vorherigen Frieden abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Jeremy Corbyn, der sein Bekenntnis zur Freundschaft mit Hisbollah und Hamas sp\u00e4ter halbherzig bedauerte, zeigt mit seiner Ank\u00fcndigung, da\u00df er kein Interesse daran hat, einen Frieden zwischen Israel und \u00bbPal\u00e4stinensern\u00ab zu f\u00f6rdern. Er bet\u00e4tigt sich als Brandstifter und offenbart damit, da\u00df und weshalb die <i>Labour Party<\/i> ihr Antisemitismusproblem unter seiner F\u00fchrung nie l\u00f6sen k\u00f6nnen wird.\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der f\u00fcr seinen Unwillen, Antisemitismus in der von ihm gef\u00fchrten Labour Party zu bek\u00e4mpfen, ber\u00fcchtigte Jeremy Corbyn hat angek\u00fcndigt, eine Regierung in London mit sozialdemokratischer Beteiligung werde \u00bbPal\u00e4stina\u00ab schnellstm\u00f6glich als Staat anerkennen. Der Politiker, der einst Hamas und Hisbollah zu seinen \u00bbFreunden\u00ab erkl\u00e4rte, tourt derzeit durch Jordanien, um f\u00fcr sich zu werben. 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