{"id":3539,"date":"2019-02-02T12:36:44","date_gmt":"2019-02-02T10:36:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=3539"},"modified":"2019-02-02T12:36:44","modified_gmt":"2019-02-02T10:36:44","slug":"amt-fuer-desinformation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=3539","title":{"rendered":"Amt f\u00fcr Desinformation"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\tDas deutsche Ausw\u00e4rtige Amt hat die Entscheidung der israelischen Regierung kritisiert, der <i>Temporary International Presence in Hebron<\/i> das Mandat zu entziehen. Premier Benjamin Netanjahu hatte vor einer Woche erkl\u00e4rt, \u00bbwir werden nicht zulassen, da\u00df eine internationale Truppe, die gegen uns handelt, weiter anwesend ist\u00ab, und eine Verl\u00e4ngerung des Mandats der TIPH verweigert.<\/p>\n<p>In ihrem <i><a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/aa-beobachtermission-tiph-hebron\/2185784\">Statement<\/a><\/i> zum Rauswurf der Beobachter aus Hebron betonen die deutschen Diplomaten, \u00bbdie Anwesenheit der Beobachter in Hebron\u00ab habe \u00bbzu Transparenz und Deeskalation vor Ort beigetragen\u00ab, \u00bbals unabh\u00e4ngige, von beiden Seiten akzeptierte Mission\u00ab habe die TIPH \u00bbAuseinandersetzungen zwischen Pal\u00e4stinensern und israelischen Siedlern so gut es ging zu verhindern versucht\u00ab.<\/p>\n<p>Leider geh\u00f6rt die Liebe zur Wahrheit nicht zu den Tugenden, die die deutsche Diplomatie auszeichnen. Ihre k\u00fchne These, die internationalen Beobachter, die von Italien, Norwegen, Schweden, der Schweiz und der T\u00fcrkei nach Hebron geschickt wurden, seien \u00bbvon beiden Seiten akzeptiert\u00ab worden, hat die Regierung in Jerusalem mit ihrer Entscheidung wohl hinreichend deutlich widerlegt.<\/p>\n<p>Die \u00bbUnabh\u00e4ngigkeit\u00ab von \u00bbFriedensaktivisten\u00ab, die beauftragt sind, allein angebliche oder tats\u00e4chliche Missetaten der israelischen Seite zu dokumentieren, k\u00f6nnte zudem ganz grunds\u00e4tzlich hinterfragt werden. Aber auch mit Blick auf die ganz spezielle Position Ankaras im Konflikt zwischen \u00bbPal\u00e4stinensern\u00ab und Israel sind Zweifel an der \u00bbUnabh\u00e4ngigkeit\u00ab der Mission gewi\u00df berechtigt.<\/p>\n<p>Und wie steht es schlie\u00dflich um die praktischen Erfolge der Mission, die, wie ja schon ihr Name besagt, nicht auf Dauer angelegt ist? Hat sie wirklich zur \u00bbDeeskalation vor Ort beigetragen\u00ab? \u00bbBeobachtern\u00ab, die j\u00fcdische Kinder attackieren oder Reifen von Autos j\u00fcdischer Bewohner Hebrons aufschlitzen, kann man weder vorwerfen, unparteiisch zu sein, noch allzu \u00fcberbordenden Pazifismus.<\/p>\n<p>Mit seiner Stellungnahme belegt das Ausw\u00e4rtige Amt einmal mehr seine Voreingenommenheit gegen\u00fcber dem <i>j\u00fcdischen<\/i> Staat, die im \u00fcbrigen auch deutlich wird, wenn es Hebron als Ort bezeichnet, \u00bban dem die gewaltsamen Auswirkungen des Konfliktes besonders sp\u00fcrbar\u00ab seien, und anf\u00fcgt, ein Jude habe 1994 dort ein Massaker ver\u00fcbt. Vom Pogrom 1929 hat das AA wohl noch nie geh\u00f6rt.\t\t\t\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das deutsche Ausw\u00e4rtige Amt hat die Entscheidung der israelischen Regierung kritisiert, der Temporary International Presence in Hebron das Mandat zu entziehen. 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