{"id":3886,"date":"2019-06-03T11:53:03","date_gmt":"2019-06-03T09:53:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=3886"},"modified":"2019-06-03T11:53:45","modified_gmt":"2019-06-03T09:53:45","slug":"hoffnungsloser-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=3886","title":{"rendered":"Hoffnungsloser Fall"},"content":{"rendered":"<p>Vor kurzem machte die <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2019\/05\/gaza-exit-permits-aisha-lone-journey-cancer-treatment-190522052833138.html\">Geschichte<\/a> eines jungen \u00bbpal\u00e4stinensischen\u00ab M\u00e4dchens aus Gaza die Runde, dessen Eltern Israel die Erlaubnis verweigert habe, ihre Tochter zur Behandlung in einem Krankenhaus in Jerusalem zu begleiten. Einsam und allein, <a href=\"http:\/\/english.wafa.ps\/page.aspx?id=E63fF7a110423334813aE63fF7\">weinte<\/a> etwa ein Vertreter der PA riesige Krokodilstr\u00e4nen, habe das arme M\u00e4dchen gegen seine Krankheit ank\u00e4mpfen m\u00fcssen &#8211; und verloren.<\/p>\n<p>In der Tat war Aisha al-Lulu wenige Tage nach ihrer R\u00fcckkehr aus Jerusalem nach Gaza verstorben. Da\u00df daf\u00fcr jedoch die Herzlosigkeit israelischer Beh\u00f6rden mitverantwortlich sein k\u00f6nnte, ist eine typische antisemitische Verleumdung, wie die hierf\u00fcr zust\u00e4ndige Abteilung f\u00fcr zivile Angelegenheiten der israelischen Milit\u00e4rverwaltung in den umstrittenen Gebieten (COGAT) deutlich <a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/Arab-Israeli-Conflict\/COGAT-refutes-story-that-Israel-forbade-Gazan-parents-to-take-dying-daughter-to-Jerusalem-590156\">machte<\/a>.<\/p>\n<p>Danach n\u00e4mlich waren es die Eltern des M\u00e4dchens selbst, die die Begleitung ihrer Tochter ablehnten und auch entsprechende Papiere unterzeichneten. Aisha al-Lulu wurde danach von einer Vertrauensperson begleitet. Damit k\u00f6nnten die durchaus traurige Geschichte und das um sie herum gestrickte antisemitische M\u00e4rchen beendet beziehungsweise hinreichend entlarvt und aufgekl\u00e4rt sein.<\/p>\n<p>Leider jedoch l\u00e4\u00dft nun die <i>World Health Organization (WHO)<\/i>, die zu den Vereinten Nationen geh\u00f6rende Weltgesundheitsorganisation, sie erneut aufleben. In ihrem aktuellen <a href=\"http:\/\/www.emro.who.int\/images\/stories\/palestine\/documents\/April2019-Monthly_report.pdf?ua=1\">Monatsbericht<\/a> verlangt sie &#8211; ohne Israel freilich ausdr\u00fccklich zu nennen &#8211; unter Bezugnahme auf den Fall Aisha al-Lulus, die \u00bbfamili\u00e4re Begleitung von Kindern zur Gesundheitsf\u00fcrsorge\u00ab m\u00fcsse \u00bbgew\u00e4hrleistet werden\u00ab.<\/p>\n<p>Die Nichtgew\u00e4hrung entsprechender Genehmigungen f\u00fcr Familienangeh\u00f6rige, so die WHO, stelle n\u00e4mlich ein gro\u00dfes Hindernis dar f\u00fcr die erfolgreiche Behandlung und Genesung von Kindern, die in hohem Ma\u00df abh\u00e4ngig seien von ihren Angeh\u00f6rigen. Auch wenn Israel unerw\u00e4hnt bleibt, wird an dieser Stelle deutlich, wer gemeint ist: Es sind nicht Eltern, die ihre Tochter nicht begleiten wollten.<\/p>\n<p>Einmal mehr stellen die Vereinten Nationen damit ihre Voreingenommenheit gegen\u00fcber Israel, dem j\u00fcdischen Staat, unter Beweis. Ihre Weltgesundheitsorganisation, deren Auftrag es w\u00e4re, die antisemitische Verleumdung aufzukl\u00e4ren, w\u00e4rmt sie stattdessen wieder auf und tr\u00e4gt damit dazu bei, dem Judenha\u00df neue Nahrung zu geben. Die Vereinten Nationen bleiben ein hoffnungsloser Therapiefall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem machte die Geschichte eines jungen \u00bbpal\u00e4stinensischen\u00ab M\u00e4dchens aus Gaza die Runde, dessen Eltern Israel die Erlaubnis verweigert habe, ihre Tochter zur Behandlung in einem Krankenhaus in Jerusalem zu begleiten. Einsam und allein, weinte etwa ein Vertreter der PA riesige Krokodilstr\u00e4nen, habe das arme M\u00e4dchen gegen seine Krankheit ank\u00e4mpfen m\u00fcssen &#8211; und verloren. 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