{"id":5314,"date":"2021-01-17T12:54:39","date_gmt":"2021-01-17T10:54:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=5314"},"modified":"2021-01-17T12:54:39","modified_gmt":"2021-01-17T10:54:39","slug":"nachdruck-ohne-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=5314","title":{"rendered":"Nachdruck ohne Druck"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/e3-jcpoa\/2434140\">weiteren<\/a> ihrer inzwischen beinahe inflation\u00e4r im Wochentakt ver\u00f6ffentlichten Gemeinsamen Erkl\u00e4rungen haben die Regierungen in Berlin, London und Paris, die \u00bbE3\u00ab, am Sonnabend auf die Ank\u00fcndigung des islamistischen Regimes in Teheran reagiert, mit der Herstellung von Uranmetall seinen Br\u00fcchen des Joint Comprehensive Plan of Action einen weiteren Versto\u00df folgen zu lassen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Uranmetall gibt es, halten die \u00bbE3\u00ab in ihrer Stellungnahme fest, gibt es \u00bbkeine glaubw\u00fcrdige zivile Verwendung\u00ab. Sie geben sich deshalb \u00bbtief besorgt\u00ab und \u00bbfordern Iran mit gro\u00dfem Nachdruck dazu auf, diese Aktivit\u00e4t einzustellen\u00ab, wenn das Land \u00bbernsthaft an der Bewahrung der Vereinbarung interessiert\u00ab sei. Das war es dann aber auch schon wieder. Nach vier S\u00e4tzen endet das Statement.<\/p>\n<p>K\u00fcndigten die \u00bbE3\u00ab in ihrem Statement vom 6. Januar noch an, pr\u00fcfen zu <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/-\/2432118\">wollen<\/a>, \u00bbwie der Nichteinhaltung des JCPoA durch Iran am besten begegnet werden\u00ab k\u00f6nne, verzichten sie diesmal selbst auf eine solche \u00bbDrohung\u00ab, ihr \u00bbgro\u00dfer Nachdruck\u00ab ist wie das 2015 in Wien vorgestellte Abkommen nur noch eine Lachnummer, \u00fcber die freilich nur die Mullahs herzlich zu lachen wissen werden.<\/p>\n<p>Anderswo in der Region, die das islamistische Regime von Teheran bereits mit seinem Terror \u00fcberzieht, d\u00fcrften die europ\u00e4ischen (Nicht-)Reaktionen auf die quantitativ wie qualitativ zunehmenden Verst\u00f6\u00dfe der Islamischen Republik gegen das Abkommen, das deren atomare Bewaffnung verhindern sollte, ihr jedoch den Weg ebnet, Anla\u00df sein, wenig erfreuliche Gegenma\u00dfnahmen voranzutreiben.<\/p>\n<p>Wo die \u00bbE3\u00ab sich weigern, den Druck auf Teheran durch dessen Isolation auf internationaler Ebene und durch reaktivierte Sanktionen zu erh\u00f6hen, um es von seinem Kurs abzubringen, w\u00e4re es unverantwortlich, d\u00e4chte die Regierung in Jerusalem nicht \u00fcber milit\u00e4rische Pr\u00e4ventivschl\u00e4ge nach oder die in Riyadh \u00fcber eigene Kernwaffen, die mit jeder Gemeinsamen Erkl\u00e4rung wahrscheinlicher werden.<\/p>\n<p>Meinten es die \u00bbE3\u00ab ernst mit ihrem Bekenntnis zum Joint Comprehensive Plan of Action, w\u00fcrden sie, was schon l\u00e4ngst h\u00e4tte geschehen k\u00f6nnen und m\u00fcssen, im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen den \u00bbSnap back\u00ab-Mechanismus des Abkommens ausl\u00f6sen, wie das die amerikanische Regierung l\u00e4ngst vorgeschlagen hat. Tun sie das weiterhin nicht, sind sie f\u00fcr die erwartbaren Folgen mitverantwortlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer weiteren ihrer inzwischen beinahe inflation\u00e4r im Wochentakt ver\u00f6ffentlichten Gemeinsamen Erkl\u00e4rungen haben die Regierungen in Berlin, London und Paris, die \u00bbE3\u00ab, am Sonnabend auf die Ank\u00fcndigung des islamistischen Regimes in Teheran reagiert, mit der Herstellung von Uranmetall seinen Br\u00fcchen des Joint Comprehensive Plan of Action einen weiteren Versto\u00df folgen zu lassen. F\u00fcr Uranmetall gibt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[42,102,454,120,124,145,191,205,319,398],"class_list":["post-5314","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-appeasement","tag-deutschland","tag-e3","tag-eu","tag-europaeische-union","tag-frankreich","tag-islamische-republik-iran","tag-jcpoa","tag-proliferation","tag-vereinigtes-koenigreich"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5314","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5314"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5314\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5315,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5314\/revisions\/5315"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5314"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5314"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5314"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}