{"id":5633,"date":"2021-06-01T11:50:36","date_gmt":"2021-06-01T09:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=5633"},"modified":"2021-06-01T11:50:36","modified_gmt":"2021-06-01T09:50:36","slug":"erfolgsbilanz-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=5633","title":{"rendered":"Erfolgsbilanz"},"content":{"rendered":"<p>Die mit der \u00dcberwachung der Umsetzung des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) durch die Islamische Republik Iran beauftragte Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEO) hat sich in einem Bericht \u00bbbesorgt\u00ab dar\u00fcber gezeigt, da\u00df Teheran \u00fcber weit mehr und zudem h\u00f6her angereichertes Uran verf\u00fcgt in dem 2015 in Wien, dem Sitz der Beh\u00f6rde, geschlossenen Atomabkommen erlaubt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig weist IAEA-Chef Rafael Grossi in dem Bericht darauf hin, da\u00df das Mullah-Regime die Arbeit seiner Kontrolleure nach Kr\u00e4ften behindert. \u00bbSie d\u00fcrfen\u00ab, fa\u00dft etwa die <i>tagesschau<\/i> n\u00fcchtern auf ihrer Website <\/span><u><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-atomaufsicht-uran-101.html\"><span class=\"tm6\">zusammen<\/span><\/a><\/u>, \u00bbdemnach nicht mehr t\u00e4glich wichtige Atomanlagen besuchen, und sie k\u00f6nnen nicht mehr den Bau von Anreicherungs-Zentrifugen und die Herstellung von Uranerz \u00fcberwachen\u00ab.<\/p>\n<p>Hinzu komme, da\u00df Teheran Ausk\u00fcnfte \u00bbzu verd\u00e4chtigen Anlagen, die m\u00f6glicherweise f\u00fcr nukleare Aktivit\u00e4ten genutzt worden seien\u00ab, ebenso verweigere wie zum \u00bbVerbleib von nuklearem Material, das an geheimen Orten gelagert oder verwendet worden war\u00ab. Derweil versuchen die Partner Teherans im JCPOA weiter, das dazu bereite Washington zu einer R\u00fcckkehr zu dem Abkommen zu bewegen.<\/p>\n<p>Die Nachrichten, die sich inzwischen selbst bis nach Deutschland herumsprechen, sind ein erneuter Beleg daf\u00fcr, da\u00df der JCPOA, an dem neben Teheran vor allem dessen europ\u00e4ische Verb\u00fcndete, die \u00bbE3\u00ab &#8211; Deutschland, Frankreich und das Vereinigte K\u00f6nigreich -, festhalten wollen, tats\u00e4chlich l\u00e4ngst gescheitert ist. Statt \u00fcber eine R\u00fcckkehr Washingtons zu verhandeln, gelte es, Teheran dazu zu zwingen.<\/p>\n<p>Die Mullahs verf\u00fcgen nach den zur\u00fcckhaltenden Angaben der IAEA, deren Aussagekraft der weitreichenden Einschr\u00e4nkungen der Arbeit der UN-Beh\u00f6rde wegen begrenzt ist, \u00fcber bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent angereichertes Uran, das schon \u00bbfast waffentauglich\u00ab und dessen weitere Anreicherung keine wirkliche H\u00fcrde ist &#8211; die Nachricht sollte nicht nur bei der IAEA Besorgnis ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wie es scheint, hat man allerdings insbesondere in Europa nach wie vor nicht das geringste Interesse daran, die dringend gebotene Auseinandersetzung mit dem islamistischen Regime in Teheran zu suchen. Der JCPOA verf\u00fcgt ja theoretisch durchaus \u00fcber entsprechende Mechanismen, allein selbst vor ihrer Anwendung schrecken die Europ\u00e4er zur\u00fcck, von sch\u00e4rferen Ma\u00dfnahmen ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4er, aber auch die US-Regierung, die sich wieder den Fesseln des JCPOA unterwerfen will, sich jedoch noch nicht ganz traut, verraten so jene Staaten, die ins Visier des islamistischen Regimes in Teheran geraten sind, Israel, aber auch jene Regimes, die vor dem Hintergrund dieses Versagens Jerusalems N\u00e4he suchen. Denn das bek\u00e4mpft Teherans Pl\u00e4ne entschiedener als jeder Multilateralismus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die mit der \u00dcberwachung der Umsetzung des Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) durch die Islamische Republik Iran beauftragte Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEO) hat sich in einem Bericht \u00bbbesorgt\u00ab dar\u00fcber gezeigt, da\u00df Teheran \u00fcber weit mehr und zudem h\u00f6her angereichertes Uran verf\u00fcgt in dem 2015 in Wien, dem Sitz der Beh\u00f6rde, geschlossenen Atomabkommen erlaubt. Gleichzeitig weist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[38,42,102,454,145,175,191,192,194,205,481,277,319,398,399],"class_list":["post-5633","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-antisemitismus","tag-appeasement","tag-deutschland","tag-e3","tag-frankreich","tag-iaea","tag-islamische-republik-iran","tag-islamismus","tag-israel","tag-jcpoa","tag-kernwaffen","tag-multilateralismus","tag-proliferation","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinte-nationen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5633"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5633\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5634,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5633\/revisions\/5634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tw24.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}