{"id":6089,"date":"2021-12-19T15:31:22","date_gmt":"2021-12-19T13:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=6089"},"modified":"2021-12-19T15:31:22","modified_gmt":"2021-12-19T13:31:22","slug":"weihnachtsmaerchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=6089","title":{"rendered":"Weihnachtsm\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p>In einer r\u00fchrseligen <a href=\"https:\/\/english.wafa.ps\/Pages\/Details\/127261\">Weihnachtsgeschichte<\/a> vergie\u00dft die amtliche \u00bbNachrichtenagentur\u00ab des Regimes in Ramallah bittere Tr\u00e4nen ob einer m\u00f6glichen R\u00e4umung eines noch von \u00bbPal\u00e4stinensern\u00ab bewohnten Hauses in der israelischen Hauptstadt Jerusalem. W\u00e4hrend man sich auch im \u00bbHeiligen Land\u00ab auf Weihnachten vorbereite, drohe einer \u00bbpal\u00e4stinensische\u00ab Familie die Vertreibung aus \u00bbihrem\u00ab Heim.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kommen in der Geschichte eine betagte Gro\u00dfmutter vor, ihre Kinder und einige Enkel, die nach der herzlosen Entscheidung eines israelischen Gerichts nicht wissen, wie ihre Zukunft aussieht. \u00bbIch wurde hier 1952 geboren und habe hier meine acht Kinder zur Welt gebracht\u00ab, l\u00e4\u00dft <i>Wafa<\/i> Fatima Salem klagen; Ibrahim, ihr 38j\u00e4hriger Sohn, wolle in dem Haus sterben, so die \u00bbNachrichtenagentur\u00ab.<\/p>\n<p>Die Geschichte mag anr\u00fchren, als Beleg jedoch, Israel einen Unrechtsstaat zu nennen, taugt sie wenig. Allenfalls einfacher gestrickte und von Ressentiments gesteuerte Geister d\u00fcrften sich von ihr angesprochen und best\u00e4tigt f\u00fchlen. In der Tat w\u00fcrde eine R\u00e4umung die Salems kaum \u00fcberraschend treffen: Der j\u00fcngste R\u00e4umungsbefehl, der aus dem Jahr 2015 stammt, best\u00e4tigte einen aus dem Jahr 1987.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erw\u00e4hnt selbst <i>Wafa<\/i>, das der zwisdchenzeitlich verstorbene Ehemann von Fatima Salem das Haus 1948 gemietet habe, im Jahr der Wiedergr\u00fcndung Israels. Die hatten zahlreiche arabische Regimes und Terroristen zum Anla\u00df genommen, einen teils bis heute andauernden Krieg gegen den j\u00fcdischen Staat anzuzetteln, in dessen Verlauf jordanische Truppen auch Teile Jerusalems eroberten.<\/p>\n<p>Juden, die dort lebten, wurden ermordet oder gewaltsam vertrieben, ihr Besitz zerst\u00f6rt oder geraubt. Auf diese Weise enteignet Immobilien wurde von den international nie anerkannten Okkupanten an neue Bewohner vermietet. Und so kamen denn ganz offenbar auch die Salems zu \u00bbihrem\u00ab Haus. Sie waren und wollen Profiteure eines antisemitischen Vernichtungskriegs bleiben, der derweil gescheitert ist.<\/p>\n<p>Und so fehlt am Ende dieser Geschichte jede Belegkraft jedenfalls daf\u00fcr, da\u00df Israel jener Unrechtsstaat ist, als der es mit ihr dargestellt werden soll. Wenn es etwas zu bedauern gibt, dann ist es der Umstand, da\u00df 1948\/49 durch jordanische Truppen um ihr Eigentum beraubte Familien auch 2021, 54 Jahre nach der Befreiung Jerusalems, noch nicht sicher sein k\u00f6nnen, es wieder zur\u00fcckzubekommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einer r\u00fchrseligen Weihnachtsgeschichte vergie\u00dft die amtliche \u00bbNachrichtenagentur\u00ab des Regimes in Ramallah bittere Tr\u00e4nen ob einer m\u00f6glichen R\u00e4umung eines noch von \u00bbPal\u00e4stinensern\u00ab bewohnten Hauses in der israelischen Hauptstadt Jerusalem. 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