{"id":7560,"date":"2023-09-23T13:01:01","date_gmt":"2023-09-23T11:01:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=7560"},"modified":"2023-09-23T13:01:01","modified_gmt":"2023-09-23T11:01:01","slug":"friedensstifter-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=7560","title":{"rendered":"Friedensstifter"},"content":{"rendered":"<p>Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat angek\u00fcndigt, ein immer wahrscheinlicher werdendes Abkommen zwischen Ryadh und Jerusalem \u00fcber die gegenseitige Anerkennung Saudi-Barbariens und Israels und die Aufnahme normaler zwischenstaatlicher Beziehungen k\u00f6nnten schon bald weitere \u00e4hnliche Vereinbarungen folgen. \u00bbSechs oder sieben\u00ab Staaten, so der konservative Politiker, wollten Frieden mit Israel schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in Israel die Demonstrationen gegen die von Benjamin Netanjahu gef\u00fchrte Regierung und ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Justizreform andauern, scheint der umstrittene Politiker zumindest auf au\u00dfenpolitischem Gebiet gl\u00fccklicher zu agieren: Die von Washington vermittelte Aufnahme ganz normaler bilateraler Beziehungen zwischen <i>dem<\/i> j\u00fcdischen Staat und dem islamischen K\u00f6nigreich ist wohl nur noch eine Frage des Zeitpunkts.<\/p>\n<p>Und in der Tat stimmt es, wenn der israelische Premier vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York erkl\u00e4rte, ein solches Abkommen, dem zumal weitere folgen sollen, schaffe Frieden zwischen Israel und der \u00bbislamischen Welt\u00ab. Die bereits unter dem amerikanischen Pr\u00e4sidenten Donald J. Trump begonnene Ann\u00e4herung zwischen arabischen Staaten und Israel geht weiter. Und sie scheint zunehmend unaufhaltsam.<\/p>\n<p>Da\u00df das antisemitische Regime um die selbsterkl\u00e4rte \u00bbPal\u00e4stinenserf\u00fchrung\u00ab und ihren \u00bbPr\u00e4sidenten\u00ab Abu Mazen dar\u00fcber alles andere ist als erfreut und deshalb bereits eine w\u00fctende Hetzkampagne ohne jedes Ma\u00df gegen die absehbare weitere Normalisierung zwischen \u00bbislamischer Welt\u00ab und Jerusalem losgetreten hat, ist ein eindrucksvoller Beleg f\u00fcr die historische Bedeutung dieser Entwicklung im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Mit ihr wird immer deutlicher, da\u00df die \u00bbpal\u00e4stinensische Frage\u00ab nicht im Zentrum der Weltpolitik steht, da\u00df vor allem das antisemitische PLO-Regime eben kein Veto-Recht in der Frage hat, wie die Beziehungen zwischen Israel und einer zunehmenden Zahl arabischer Staaten auszusehen haben. Sie wollen sich nicht mehr von der Clique um den antisemitischen Despoten in Ramallah ihre Politik gegen\u00fcber Israel diktieren lassen.<\/p>\n<p>Badete Abu Mazen bei seinem Auftritt vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in peinlichem Selbstmitleid, best\u00e4tigte die Rede Benjamin Netanjahus noch einmal, in welche Isolation die \u00bbPal\u00e4stinenserf\u00fchrung\u00ab um Abu Mazen \u00bbPal\u00e4stina\u00ab mit ihrer notorischen Verweigerungshaltung man\u00f6vriert hat. Will Ramallah keinen Frieden mit Israel, machen sie ihn eben jeweils selbst. Und es bleibt dabei: Nicht Israel ist das Problem.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat angek\u00fcndigt, ein immer wahrscheinlicher werdendes Abkommen zwischen Ryadh und Jerusalem \u00fcber die gegenseitige Anerkennung Saudi-Barbariens und Israels und die Aufnahme normaler zwischenstaatlicher Beziehungen k\u00f6nnten schon bald weitere \u00e4hnliche Vereinbarungen folgen. \u00bbSechs oder sieben\u00ab Staaten, so der konservative Politiker, wollten Frieden mit Israel schlie\u00dfen. 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