{"id":8650,"date":"2024-11-30T15:40:29","date_gmt":"2024-11-30T13:40:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=8650"},"modified":"2024-11-30T15:40:29","modified_gmt":"2024-11-30T13:40:29","slug":"unterwerfung-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=8650","title":{"rendered":"Unterwerfung"},"content":{"rendered":"<p>Mit der Ank\u00fcndigung ihrer Fortsetzung endeten am Freitag Gespr\u00e4che zwischen Repr\u00e4sentanten der \u00bbE3\u00ab &#8211; Deutschland, Frankreich und das Vereinigten K\u00f6nigreich &#8211; und der Islamischen Republik Iran \u00fcber das Kernwaffenprogramm des Regimes in Teheran. Die Mullahs, aber ganz offenbar auch ihre europ\u00e4ischen Partner im Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA), f\u00fcrchten den Amtsantritt Pr\u00e4sident Donald J. Trumps im Januar 2025.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste amerikanische Pr\u00e4sident hatte versch\u00e4rfte amerikanische Sanktionen gegen das Streben der Bluts\u00e4ufer in Teheran nach Kernwaffen angek\u00fcndigt. Bescheinigt die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde dem illegalen iranischen Kernwaffenprogramm immer wieder Fortschritte, die selbst nach Aussagen europ\u00e4ischer Diplomaten nicht mit zivilen Zwecken gerechtfertigt werden k\u00f6nnen, kn\u00fcpfen die \u00bbE3\u00ab an ihre Beschwichtigungspolitik an.<\/p>\n<p>Der JCPOA, erste Teile des 2015 ausgehandelten Abkommens laufen zum Jahreswechsel aus, wird von den Mullahs ganz offen verletzt &#8211; erst vor wenigen Tagen k\u00fcndigte Teheran die Inbetriebnahme weiterer Zentrifugen zur Anreicherung von Uran an, \u00fcber die es nicht einmal verf\u00fcgen d\u00fcrfte -, w\u00e4hrend die \u00bbE3\u00ab diesen Verst\u00f6\u00dfen des islamistischen Regimes zuletzt zwar immerhin \u00bbbesorgt\u00ab zuschauten, sich zu Gegenma\u00dfnahmen aber nie durchringen wollten.<\/p>\n<p>Hatten die Vereinigten Staaten w\u00e4hrend Donald J. Trumps erster Amtszeit als Reaktion auf fortgesetzte iranische Verletzungen des JCPOA ihren Ausstieg aus dem Abkommen verk\u00fcndet, klammerten sich die Europ\u00e4er immer wieder daran, nahmen die Verst\u00f6\u00dfe Teherans dagegen nicht nur hin, sondern versuchten &#8211; unter deutscher F\u00fchrung &#8211; amerikanische Sanktionen gegen die Mullahs sogar aktiv zu sabotieren, etwa mit dem freilich gescheiterten <i>Instex<\/i>.<\/p>\n<p>Trotz aller Erfahrungen, die auch sie seit 2015 mit dem Mullah-Regime machten, scheinen die \u00bbE3\u00ab ihm n\u00e4her zu sein als Washington. Dabei hatte etwa Au\u00dfenministerin Annalena Baerbock nach der Ermordung eines nach Teheran verschleppten deutschen Staatsb\u00fcrgers durch das Regime erst vor wenigen Wochen noch mit \u00bbschwerwiegenden Folgen\u00ab <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/2682642-2682642\">angedroht<\/a>. Eine davon ist wohl, da\u00df die Ministerin nicht pers\u00f6nlich an dem Treffen in Genf teilnahm.<\/p>\n<p>Und auch vor dem Hintergrund der Rolle Teherans im Krieg seiner \u00bbAchse des Widerstands\u00ab gegen Israel ist ist das neuerliche Kuscheln der \u00bbE3\u00ab mit dem islamistischen Regime, das sich dadurch nat\u00fcrlich aufgewertet f\u00fchlen darf, inakzeptabel. Statt Teheran zu \u00e4chten, demonstrieren die \u00bbE3\u00ab mit ihren neuerlichen Ann\u00e4herungsbem\u00fchungen gegen\u00fcber den Mullahs ihre Ablehnung Donald J. Trumps. Seltsame Priorit\u00e4ten angesichts der Aggressivit\u00e4t Teherans.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Ank\u00fcndigung ihrer Fortsetzung endeten am Freitag Gespr\u00e4che zwischen Repr\u00e4sentanten der \u00bbE3\u00ab &#8211; Deutschland, Frankreich und das Vereinigten K\u00f6nigreich &#8211; und der Islamischen Republik Iran \u00fcber das Kernwaffenprogramm des Regimes in Teheran. 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