{"id":9556,"date":"2025-12-27T15:35:42","date_gmt":"2025-12-27T13:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=9556"},"modified":"2025-12-27T15:35:42","modified_gmt":"2025-12-27T13:35:42","slug":"anstifter-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tw24.net\/?p=9556","title":{"rendered":"Anstifter"},"content":{"rendered":"<p>Als eine Art \u00bbWeihnachtsbotschaft\u00ab haben am 24. Dezember die Regierungen von 14 Staaten in einer <i>Gemeinsamen Erkl\u00e4rung<\/i> eine mit der Regierung in Washington koordinierte <a href=\"https:\/\/www.ynetnews.com\/article\/k2wixlyyv\">Entscheidung<\/a> des israelischen Sicherheitskabinetts \u00fcber die formale Anerkennung von insgesamt 19 Au\u00dfenposten <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/en\/newsroom\/news\/2750408-2750408\">verurteilt<\/a>. Die Erkl\u00e4rung wird auch von der Regierung in Berlin getragen, die bereits kurz zuvor j\u00fcdisches Leben au\u00dferhalb der \u00bbGrenzen vom 04.06.1967 [sic!]\u00ab scharf <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/newsroom\/2748172-2748172\">kritisiert<\/a> hatte.<\/p>\n<p>Neben der deutschen finden sich unter den Unterzeichnern der Stellungnahme vom 24. Dezember viele Regierungen, die aus ihrer Ablehnung Israels mittlerweile kein Geheimnis mehr machen. Sie haben erst vor wenigen Wochen einen imagin\u00e4ren und damit auch grenzenlosen Staat \u00bbPal\u00e4stina\u00ab anerkannt, um damit erkl\u00e4rterma\u00dfen Israel daf\u00fcr zu sanktionieren, da\u00df es sich gegen den antisemitischen Vernichtungskrieg der Hamas und der \u00bbAchse des Widerstands\u00ab verteidigt.<\/p>\n<p>Die Regierungen in Br\u00fcssel, Dublin, Madrid und Reykjav\u00edk d\u00fcrften auch einigen Anteil daran gehabt haben, da\u00df ihre nationalen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zun\u00e4chst gegen die Teilnahme Israels am n\u00e4chsten <i>Eurovision Song Contest (ESC)<\/i> in Wien lobbyierten und den Wettbewerb nun, da die antisemitische Intrige erfolglos blieb, boykottieren wollen. Ob es um die Ausladung j\u00fcdischer K\u00fcnstler geht oder \u00bbSiedlungen\u00ab &#8211; Juden werden zum Problem erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es als Selbstverst\u00e4ndlichkeit gilt, da\u00df Israel, <i>der<\/i> j\u00fcdische Staat, die Heimat einer gro\u00dfen arabischen Minderheit ist, werden Juden, die sich f\u00fcr ein Leben in den umstrittenen Gebieten entscheiden, kriminalisiert, indem ihnen wieder einmal pauschal bescheinigt wird, ihre Existenz verletze \u00bbinternationales Recht\u00ab, von ihr ginge \u00bbaber auch das Risiko aus, Instabilit\u00e4t zu sch\u00fcren\u00ab. Zwischen dem Massaker von Sydney und der Gemeinsamen Erkl\u00e4rung liegen keine 10 Tage.<\/p>\n<p>Worten folgen Taten. Wer Juden und j\u00fcdisches Leben zum Problem erkl\u00e4rt, zur Bedrohung, der mu\u00df sich allerdings nicht wundern, finden sich Gestalten und Organisationen, die sich dadurch aufgefordert und legitimiert sehen, ihm bzw. ihr auch und gerade mit terroristischer Gewalt zu begegnen, sei es durch Anschl\u00e4ge auf Juden, sei es durch Krieg gegen <i>den<\/i> j\u00fcdischen Staat. Ein Risiko sind die, die sich mit ihren Stellungnahmen schamlos bei Antisemiten anbiedern und sie f\u00fcttern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als eine Art \u00bbWeihnachtsbotschaft\u00ab haben am 24. Dezember die Regierungen von 14 Staaten in einer Gemeinsamen Erkl\u00e4rung eine mit der Regierung in Washington koordinierte Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts \u00fcber die formale Anerkennung von insgesamt 19 Au\u00dfenposten verurteilt. 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