Allgemein

Hamas-Retter

Die jüngste Auseinandersetzung zwischen der islamistischen terroristischen Organisation Hamas und Israel ist noch gar nicht formell und für wenigstens einige Zeit “beendet”, da stehen schon die Bessermenschen Schlange, erneut Millionen und Milliarden in Gaza zu versenken.

Niemand fragt nach der Mitverantwortung der “Palästinenser” für ihre Lage, niemand will wissen, ob sie denn wirklich unschuldig in sie geraten sind. Die Hamas widmet sich, wer könnte es ihr da verdenken, lieber der Entwicklung militärischen Geräts als dem (Wieder-)Aufbau ziviler Infrastruktur.

Schon im September will Norwegen in Kairo eine Konferenz veranstalten, mit der dafür gesorgt werden soll, daß die “Regierung” von Gaza, die Hamas, sich weiterhin und möglichst ungestört der Verwirklichung ihrer in ihrer Gründungscharta festgeschriebenen Ziele widmen kann.

“Es wäre dann das dritte Mal binnen weniger Jahre, dass die Staatengemeinschaft den Wiederaufbau des Gaza-Steifens finanziere, sagte der norwegische Außenminister Börge Brende.”

Und damit niemand auf den Gedanken kommt, diese Worte als eine ganz, ganz vorsichtige Kritik entweder an der Erfolglosigkeit des “palästinensischen Widerstands” oder dessen suizidaler Vorliebe für Gewalt nach innen wie außen mißzuverstehen, ergänzt sich der norwegische Außenminister noch:

“Brende forderte insbesondere die Aufhebung der israelischen Blockade des Palästinensergebiets. ‘Eine Bevölkerung an der Grenze der Hungersnot eingeschlossen zu halten, wird nicht die Sicherheit der Nachbarn des Gazastreifens sichern’, betonte Brende.”

Daß drei – seit 2006 sogar vier – von der Hamas in Gaza mit immer massiveren Raketenangriffen heraufbeschworene kriegerische Auseinandersetzungen mit Israel nicht eben für eine Aufhebung der “Blockade” sprechen, scheint Börge Brende nicht in den wahnvernebelten Sinn zu kommen.

Die “Blockade”, die nie eine war, sondern eine verschärfte Kontrolle des Güter- und Personenverkehrs von und nach Gaza, ist eine legitime und notwendige Antwort auf den Terror der Hamas und anderer mit ihr verbündeter Gangs. Ohne diese Kontrollen wäre der Terror schlimmer und womöglich erfolgreicher.

Für Vernunftbegabte liegt auf Hand, was tatsächlich und in welcher Reihenfolge zu tun wäre: Erst wenn von Gaza nichts ausgeht als Frieden, Hamas und Co. also entwaffnet sind, wie das bereits die Verträge von Oslo fordern, kann darüber nachgedacht werden, ob die Reaktion auf ihren Terror noch angemessen ist.

Wer aber einen “Wiederaufbau” will, wie er Börge Brende vorschwebt, belohnt antisemitischen Terror und sorgt dafür, daß in zwei, drei oder vier Jahren möglicherweise erneut darüber beraten werden kann, was der dann anstehende “Wiederaufbau” wohl koste.

Unvernunft

In der Nacht zum Dienstag endet die unter ägyptischer Vermittlung organisierte Waffenruhe in der aktuellen Auseinandersetzung zwischen der Hamas und Israel. Die Hamas, die diesen Krieg mit massiven Raketenangriffen auf einen mittlerweile sehr weit in den Norden reichenden Süden Israels auslöste, hat angekündigt, keine weitere Waffenruhe zu wollen und droht mit einem Abnutzungskrieg.

Die Regierung in Jerusalem erwägt dagegen eine einseitige Waffenruhe und beharrt, sollte es zu einer vertraglichen Vereinbarung kommen, darauf, daß in ihr israelische Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden, darunter und nicht zuletzt die Forderung nach einer entwaffneten Hamas, eine nach der Vorgeschichte nicht nur nachvollziehbare, sondern selbstverständliche Forderung. Sollte man meinen.

Und dennoch klagen Unterhändler des Regimes in Ramallah darüber: “Israeli insistence on demilitarization is hardening Hamas’ stance”. Dabei sollte man in Ramallah doch spätestens seit 2007 wissen, welche Gefahren von einer bewaffneten Hamas ausgehen. Damals putschten die Islamisten sich innerhalb weniger Tage an die Macht, die sie bis heute – trotz “Einheitsregierung” – nicht aufgegeben haben.

So klagt die Fatah nach wie vor, ihre Sympathisanten oder Mitglieder würden in Gaza verfolgt. “One Fatah official, speaking on condition of anonymity for fear of reprisal against his party members in Gaza, told The Times of Israel on Sunday that as many as 250 Fatah members in the Strip have been told by Hamas to stay home [..], and as many as 125 were shot at by Hamas operatives when they refused to comply”.

Weshalb sich also ausgerechnet Ramallah in Kairo gegen eine vertraglich festgeschriebene Entwaffnung der Hamas wehrt, ist ein Rätsel. Es liegt nicht nur im Interesse Israels und Ägyptens, daß von Gaza keine Gefahren mehr ausgehen. Will Abu Mazen dem eigenen Anspruch gerecht werden, “the sole legitimate representative of our people wherever they are” zu sein, muß das doch auch für Gaza gelten.

Daß der “Palästinenserpräsident” sich in Qatar mit dort in zusammengeraubtem Luxus lebenden Vertretern der Hamas trifft, kann, scheint’s, nur damit erklärt werden, daß er Gefallen gefunden hat am Ziel der Hamas, das deren “Sprecher” Sami Abu Zuhri so formulierte: “We aren’t leading our people today to destruction [..]. We are leading our people to death.”

Gerechte Strafe

Hamas-Sprecherin Isra Al-Mudallal, jüngst widmete ihr “das deutsche Nachrichtenmagazin” ein wohlwollendes Porträt, hat näher ausgeführt, weshalb ihre “Regierung” Journalisten unter Druck setzt.

Danach hätte “a small number of journalists” es darauf angelegt, “to be locating the places where Palestinian resistance rockets were launched or reporting on the whereabouts of Palestinian resistance fighters”.

Diese Journalisten würden damit aber “unfairly and unjustifiably” gemeinsame Sache mit Israel machen und dessen “propaganda machine” füttern, wie Isra Al-Mudallal via Facebook ausführt.

Teilt die Hamas feierlich mit, “Al Qassam Brigades Fire ‘Fajer-5′ missile at ‘Tel Aviv’”, hat sie sich damit also auch des Verbrechens schuldig gemacht, “sensitive information for free to the Israeli occupation” geliefert zu haben.

Konsequenterweise wird die Hamas sich nun wohl selbst aus Gaza entfernen müssen.

Was fehlt

Es gibt in Deutschland Medien, die haben sich noch immer nicht daran gewöhnt, daß es seit 1948 einen Staat Israel gibt. Die Abendzeitung, ein “Partner von Süddeutsche.de” und “das Gesicht dieser Stadt”, die da München heißt, schreibt unter der Überschrift “Palästinensische Autonomiegebiete”: “Tausende Israelis demonstrieren in Tel Aviv für Frieden”.

Während in Tel Aviv der Schriftsteller David Grossman “vor ‘Fanatismus und Hass’ auch zwischen den Israelis” warnte, fanden freilich durchaus auch Demonstrationen in den umstrittenen Gebieten statt. Von denen allerdings ist bei der Abendzeitung nichts zu lesen, zu unzweideutig wohl die Botschaft der Tausenden “Palästinenser”, die seit Tagen “protestieren”:

“Palestinian boys with Hamas supporters hold toy guns and shout slogans [..] in the West Bank city of Nablus on Friday, Aug. 15, 2014.”

Das (Nicht-)Verhalten der “Sicherheitskräfte” des Regimes in Ramallah angesichts der eben gar nicht an einem Frieden interessiert Wirkenden ist ein trauriger Beleg dafür, daß es keine gute Idee ist, im Rahmen einer verlängerten Waffenruhe Verantwortung für die Sicherheit Israels in deren Hände zu legen. Doch genau das sehen die ägyptischen Vorschläge, die in Kairo verhandelt werden, auch vor:

“Elimination of the buffer zone in northern and eastern Gaza and deployment of the Palestinian Authority’s security forces starting January 1, 2015.”

Dagegen fehlt unter den elf veröffentlichten Stichpunkten des Kairoer Vorschlags jede Erwähnung einer Entwaffnung der Hamas und anderer “palästinensischer” terroristischer Organisationen. Dabei liegt es auf der Hand, daß ohne deren nachhaltige Entmachtung das Gewaltmonopol Ramallahs in Gaza nicht wiederhergestellt oder gar eine internationale Verwaltung etabliert werden kann.

Die Regierung in Jerusalem, der nicht einmal ihre schärfsten Kritiker vorwerfen können, diesen Krieg gesucht zu haben, handelt richtig, weigert sie sich, einem Abkommen zuzustimmen, das israelische Sicherheitsinteressen nicht oder nur nachgeordnet berücksichtigt, Israel aber Verpflichtungen auferlegen würde, von denen Hamas und deren Verbündete nur profitieren könnten.

Komplizen des Terrors

Wie kann man islamistische Terroristen, die danach trachten, das Gebiet ihrer barbarischen Herrschaft zu vergrößern, erfolgreich bekämpfen? Während sie kurdische Kämpfer gegen die Gangs des Islamischen Staats (IS) auch mit Waffenlieferungen zu unterstützen bereit sind, entziehen das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten Israel, das gegen die islamistischen Terroristen von Hamas und Islamic Jihad kämpft, ihren Support.

Wie das Wall Street Journal in dieser Woche berichtete, fühlte das Weiße Haus sich vom eigenen Verteidigungsministerium übergangen, an das Israel Bestellungen adressiert hatte. Als Reaktion darauf habe Barack Hussein Obama eine Lieferung von Hellfire-Raketen gestoppt und die genauere Prüfung weiterer israelischer Bestellungen angeordnet. Freilich hätte, so Offizielle gegenüber der Zeitung, die Hellfire-Lieferung gar nicht genehmigt werden müssen.

Vom Verhalten letztlich der Hamas abhängig macht derweil London weitere Lieferungen militärischer Güter. Sollte die bis Wochenbeginn verlängerte Waffenruhe nicht halten, so Vince Cable vom für Außenhandel zuständigen Ministerium, werde es erteilte Genehmigungen zurückziehen und keine neuen Waffen-Exporte genehmigen. “We have taken the decision to suspend these existing export licences in the event of a resumption of significant hostilities”.

Die Hamas hat es damit in der Hand, Israel vom – glücklicherweise noch nicht dringend benötigten – Nachschub aus Großbritannien abzuschneiden: Greifen die Islamisten Israel an, so soll die jüdische Demokratie sich nach Ansicht der Regierung in London nicht verteidigen, andernfalls droht ein britisches Exportverbot für militärische Güter. Das nennt London “Friedenspolitik”, tatsächlich handelt es sich um Erpressung, um Antisemitismus in Aktion.

DGB u.a.

Neue Osnabrücker Zeitung online, 15. August 2014:

“Der DGB hält an der Ausladung fest: Die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann soll nicht auf der Antikriegstagsveranstaltung des DGB am 7. September in Esterwegen reden.

Der DGB Kreisverband sei sich sicher, dass nach der Vorgeschichte eine Rede Connemanns in Esterwegen die Gedenkveranstaltung stark belasten würde. Zugleich wies Jürgensen darauf hin, dass der Kreisverband bedauere, dass die Ausladung Connemanns nach einem Interview in der Ems-Zeitung zum Gazakonflikt zu ‘Irritationen’ geführt habe. Sie hatte darin das Selbstverteidigungsrecht Israels gegen den Raketenbeschuss durch die Hamas betont.”

Hamburger Abendblatt, 6. Juni 1967, S. 1:

“Das israelische Volk verteidigt sich gegen eine erdrückende Übermacht. In diesem Kampf können wir nicht unbeteiligt und innerlich neutral beiseite stehen. Jeder von uns ist aufgerufen zu helfen, wenn Freiheit und Leben anderer bedroht werden.

Dabei ist es erste selbstverständliche Pflicht, den verwundeten Männern, Frauen und Kindern zu helfen. Israel fehlt es vor allem an Blutkonserven. Sie sind zur Rettung des Lebens der Verletzten unentbehrlich. Wir bitten die Bürger unserer Stadt, sich an einer Blutspenden-Aktion für Israel zu beteiligen. Das Israelitische Krankenhaus in Hamburg hat seine Einrichtungen dafür zur Verfügung gestellt. Sie können sich dort oder in den unten aufgeführten Außenstellen des Israelitischen Krankenhauses sofort für eine Blutspende melden.

Wir rufen Sie auf im Namen der Menschlichkeit: Spenden Sie Blut für Israel!

Erich Warburg, Vorsitzender des Kuratoriums des Israelitischen Krankenhauses in Hamburg,
Prof. Dr. Carl-Friedrich Freiherr von Weizsäcker,
Herbert Dau, Präsident der Hamburger Bürgerschaft,
Dr. Kurt Sieveking,
Axel Springer, Verleger,
Prof. Rolf Stödter, Präses der Handelskammer Hamburg,
Weihbischof Johannes von Rudloff,
Wilhelm Walter, Vorsitzender des DGB Norddeutschland,
Bischof D. Hans-Otto Wölber”

ha19670606s1

Humanitäre Katastrophe: “Menschenrechtsaktivisten” und Terrorismus

Mit ganzseitigen Anzeigen belästigt in diesen Tagen ein Disasters Emergency Committee Leser britischer Tages- und Wochenzeitungen. Große Kinderaugen sollen einen Gaza Crisis Appeal unterstützen, der von “Tausenden Kindern” zu wissen vorgibt, die in Gaza “verletzt, obdachlos und in Angst” leben müßten und “dringend medizinische Versorgung, Unterkünfte und Nahrung” benötigten.

Während Jihadisten im vereinseigenen Fernsehen stolz vorführen, daß sie noch immer in der Lage und gewillt sind, Raketen zu schmieden und einzusetzen, schreien die sich wohltätig nennenden Wegelagerer den Leser an: “BITTE SPENDEN SIE JETZT”. 8 Millionen Pfund, die sie innerhalb weniger Tage erbeuten konnten, sind ein trauriger Beweis ihres Erfolgs.

Hinter dem Disasters Emergency Committee stecken freilich nicht eben Unbekannte. Von A wie act!onaid über O wie Oxfam bis hin zu W wie World Vision sind hier “NGOs” versammelt, auf deren antiisraelische Voreingenommenheit Verlaß ist. Act!onaid etwa ist eine Initiative ausgerechnet jener Vereinten Nationen, die sich weigern, die Hamas offiziell als terroristische Organisation zu ächten.

Über enge Bande zum “palästinensischen Widerstand” verfügt auch Oxfam. Erst im Januar beteiligte die “NGO” sich an der Vorbereitung einer Ausstellung in der als Zentrum islamistischen Extremismus’ berüchtigten East London Mosque mit Ibrahim Hewitt, der “harte Strafen” für Homosexualität fordert und den Holocaust leugnet. Er repräsentiert mit Interpal eine Organisation mit direkten Verbindungen zur Hamas.

Erst nach Protesten beendete die “NGO” ihre Unterstützung des Islamisten und redete sich mit Unwissenheit heraus. “We are concerned at comments about homosexuality attributed to Mr Hewitt, of which we were previously unaware”. Aber kompetent genug, einen (Wieder-)Aufbau in Gaza organisieren zu können, der nicht unterirdisch stattfindet und zahlreiche Kinder das Leben kosten wird, ist Oxfam?

Die Herzen des “palästinensischen Widerstands” weiß auch World Vision, eine christliche “NGO”, zu erfreuen. Sie unterstützt nach Angaben von NGO Monitor einen Boykott Israels und greift die jüdische Demokratie bei jeder Gelegenheit an: 2012 behauptete World Vision-Funktionär Richard Stearns, Israel verfolge Christen. Eine “rücksichtslose Verleumdung”, wie Botschafter Michael B. Oren zutreffend kommentierte.

Mit dem Disasters Emergency Committee werben Gestalten und Organisationen um Spenden für einen (Wieder-)Aufbau Gazas, die mit den Terroristen kooperierten, denen die dort lebenden “Palästinenser” ihre gegenwärtige Lage verdanken. Die ist nicht Folge einer Naturkatastrophe, sondern von Menschen gewollt und gemacht, die noch immer oder schon wieder von der Vernichtung Israels träumen.

decterror

Wer heute dem Aufruf des Disasters Emergency Committee folgt, sorgt mit seiner Spende dafür, daß Hamas und Co., die bereits ihren nächsten Krieg gegen Israel vorbereiten, ihre Herrschaft auf Kosten der “Palästinenser” fortsetzen können. Wer sich hergibt, die Überwindung der von den Islamisten zu verantwortenden Schäden zu finanzieren, während deren Waffenschmieden noch brummen, lädt Schuld auf sich.

Wirklicher Menschenrechtsaktivismus sammelte Geld, Israels Kosten für Iron Dome zu ersetzen.

Hamas-Propagandistin

Ausländische – und wohl mehr noch: einheimische – Journalisten unterliegen bei ihrer Arbeit in Gaza massiven Restriktionen durch die Hamas und deren Verbündete. Es nimmt daher nicht wunder, sieht die Berichterstattung aus dem von islamistischen Gangstern “regierten” Gebiet aus, wie sie aussieht. Wer auch morgen noch “berichten” dürfen will, muß sich dem sich verschärfenden Druck beugen.

“We have received strict orders that if we record that Hamas fires rockets or that they shoot, we get serious problems and are expelled from Gaza.”

Daß die Hamas Ende Juli mehrere Dutzend Menschen abschlachtete, weil die für Frieden demonstriert hatten, sprach sich daher nicht bis zum Publikum der tagesschau herum, daß es in Gaza durchaus Widerstand gibt gegen die Hamas, wird man in “Qualitätsmedien” frühestens dann lesen oder hören, wenn solche Kunde für die eigenen Leute ungefährlich ist.

“Out of the wreckage, amid the fear and mourning for the many who fell, one can hear – for the first time – the anger of Gaza Strip residents against Hamas for leading Gaza to ruin.”

Damit freilich stellt sich die Frage, was der ganze Aufwand eigentlich dennoch soll. Ist eine ungehinderte Arbeit nicht mehr möglich, kann man die Berichterstattung doch gleich Al Aqsa TV überlassen, dem Sender der Hamas. Manch Journalist versucht immerhin kurz vor oder nach der Abreise aus Gaza noch zu melden, was die Islamisten nicht verbreitet wissen wollen.

So gelang es einem indischen Fernseh-Team, Hamas-Terroristen dabei zu filmen, wie sie inmitten von Wohn- und Hotelbauten einen Raketenstart vorbereiteten und durchführten, eine finnische Journalisitin bestätigte live, daß selbst das Shifa-Krankenhaus für Angriffe auf Israel mißbraucht wurde. Nicht abreisen können oder wollen “Palästinenser”, deren Mut darob Anerkennung verdient:

“[A] Palestinian journalist wrote in France’s Liberation newspaper that he had been interrogated by Hamas and threatened with expulsion from the Strip. A colleague had even denied him shelter for the night, explaining, ‘You don’t mess with these people’ – Hamas, that is – ‘during war.’ Two days later, the story was pulled at the journalist’s request.”

Umso peinlicher ist gerade auch vor diesem Hintergrund, was die deutsche Staatsjournalistin Bettina Marx immer wieder abliefern und senden darf. Sie hat kein Problem mit der Hamas, weil sie längst deren Komplizin ist, blind für deren offenkundige Kriegs- und sonstige Verbrechen, dafür aber voller Haß auf Israel. Bettina Marx verschweigt, verfälscht und lügt ganz freiwillig; sie sät Haß.

Gut möglich, daß Bettina Marx Mitleid empfindet mit den “Palästinensern”, von deren Schicksal sie am Mittwoch zwanzig Minuten lang in ihrer “Ortsbegehung” aus Gaza, nun, “berichtete”. Daß in ihrem ganzen Beitrag die Hamas nicht einmal erwähnt wird, nicht einmal deren Gewaltherrschaft über “Palästinenser”, schon gar nicht deren Terror gegen israelische Zivilisten, ist bezeichnend.

Natürlich finden vom Shifa-”Krankenhaus” aus abgefeuerte Raketen so wenig Erwähnung wie in UNRWA-Schulen gelagerte. Dafür aber weiß Bettina Marx von “mehreren Angriffen auf UN-Schulen”, und zwar “gezielten”, wie sie sich von einem “Aktivisten” bestätigen läßt, dessen “NGO” eng mit der Hamas zusammenarbeitet. Doch das wird man – selbstverständlich – nicht von Bettina Marx erfahren.

Nicht einen Nebensatz hat die deutsche Hamas-Propagandistin übrig für die israelische Darstellung der angeblich “gezielten” Angriffe auf Schulen, sie zitiert nicht einmal die Vereinten Nationen, die ihre Behauptung allerdings ebenfalls nicht bestätigen, sie verschweigt, wie deren angebliche Opfer inszeniert wurden. Nein, Bettina Marx darf zwanzig Minuten lang Israel als mordlüsternen Aggressor darstellen.

Es gibt Journalisten, die haben keine andere Wahl, als sich für die Dauer ihres Aufenthalts in Gaza dem erpresserischen Druck der Hamas zu unterwerfen. Wenn sie das thematisieren und wenigstens nachträglich versuchen, ein realistischeres Bild zu zeichnen, ist das zumindest beachtenswert. Daß Bettina Marx sich anmaßt, eine Journalistin wie sie sein zu wollen, ist eine fortgesetzte Frechheit.

tw_24:blog © 2006-2014