Moskau: Islamische Welt protestiert gegen „Siedlungen“

Glaubt man manchem, der in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten über „illegale“ israelische „Siedlungen“ in Jerusalem sich aufregte, so hatten Anhänger des friedlichsten Aberglaubens aller Zeiten und Welten gute Gründe, sich in Moskau, einer Metropole des Westens, in die Luft zu sprengen.

Sie protestierten damit zweifellos stellvertetend gegen das „Siedlungsverbrechen der Besatzung in Jerusalem“, das ja auch und gerade „auf die gesamte islamische Welt [..] wie ein rotes Tuch wirkt“.

Doch warum nur schweigen all die freundlichen „Israelkritiker“ nun und zeigen nicht nach Jerusalem, wo das Unglück schließlich seine Ursache hat? Sie haben sich doch nicht etwa geirrt und „Siedlungen“, die geplante Wohnungen sind, sind doch kein „Friedenshindernis“?