Bei ihrer Übernahme mehrerer mit Schrott und unbrauchbaren Medikamenten – angebliche „Hilfsgüter“ – beladener Schiffe eines vermeintlichen „Hilfskonvois“ beschlagnahmten die israelischen Sicherheitskräfte in der Nacht zum Montag auch von offenbar zahlreichen mitreisenden Medienvertretern aufgenommene Fotos und Videos.
Gegen deren Veröffentlichung durch die israelische Armee protestiert jetzt die Foreign Press Association (FPA), ein Zusammenschluß von Journalisten, die in Israel und den von „Palästinensern“ beanspruchten Gebieten tätig sind.
„The Foreign Press Association attacked Israel’s army on Thursday for using confiscated videos to justify its deadly raid against a Gaza-bound aid flotilla. [..]
The FPA demanded Thursday that the military stop using the captured material without permission and identify the source of the video already released.“
Damit bestätigt die FPA zunächst unzweideutig die Authentizität des verwendeten Materials sowie die Darstellung des israelischen Militärs. Die Aufnahmen von auf den Booten der „Menschenrechtsaktivisten“ gefundenen Waffen sind so echt wie der Müll, den die „Friedensaktivisten“ nach Gaza entsorgen wollten.
Daran, daß noch immer von „Hilfsgütern“ gesprochen wird und von „Menschenrechts-„, „Friedens-„ oder ähnlichen „Aktivisten“, nicht jedoch über Extremisten mit Verbindungen zu weltweit operierenden Terroristenbanden, ist freilich auch erkennbar, daß die IDF nun Aufnahmen nutzen, die deren Urheber sehr wahrscheinlich nie freiwillig veröffentlicht hätten.
Das Zurückhalten von Videomaterial oder Wissen, das sich nicht zum Einsatz gegen Israel eignet, hat durchaus Tradition. France 2 beispielsweise, ein französischer Staatssender, weigerte sich jahrelang, Aufnahmen zu veröffentlichen, die belegen, daß von France 2 in alle Welt gesendete „Berichte“ über den Tod Mohammed Al-Duras falsch waren und sind.
Der deutsche Ableger der „Nachrichtenagentur“ AFP begründete den Verzicht auf eine Richtigstellung einer noch immer verfügbaren Meldung über einen durch israelische Soldaten erschossenen „palästinensischen“ Jugendlichen, der nach seinem angeblichen Tod putzmunter heimkehrte, mit den Worten, „wir [müssen] strikt das Gebot der Aktualität beachten, so dass wir im konkreten Fall nun nicht mehr tätig werden können“.
Fordert die FPA nun von den IDF, diese sollten die Quelle(n) des von ihnen sichergestellten und verwendeten Materials benennen, so ist diesem Wunsch unbedingt zuzustimmen. Deutlicher nämlich könnte vor aller Welt gar nicht gezeigt werden, was welche „Nachrichtenagenturen“ und Medien zwar wissen, jedoch nicht nutzen wollen, da es eben nicht gegen Israel verwendet werden kann.
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