Nachdem erst jüngst Malte Lehming vom und im Tagesspiegel überzeugend erläutern konnte, weshalb es in Deutschland keinen Antisemitismus gibt, sondern allenfalls ein paar „hyperventilierende Antisemitismusentlarver“, gelingt Nicole Salathé, die es zur Ansagerin beim Kulturplatz des SF gebracht hat, nun der Nachweis, daß es überhaupt nirgendwo Antisemitismus gibt, dafür aber ein zweifellos hyperventilierendes Israel, das sein Militär ja sogar schon ins Mittelmeer schickt, um einen einzigen Auftritt eines „Menschenrechtsaktivisten“, dessen Bücher „sich übrigens auch in Israel“ (noch) verkaufen, in Zürich zu verhindern.
Hier Nicole Salathé und ihre einzig wahre Geschichte um die Mavi Marmara:
„Letzte Woche freuten wir uns auf den Besuch des schwedischen Bestsellerautors Henning Mankell in Zürich. Doch die israelische Armee machte uns mit ihrem brutalen Angriff auf den Hilfskonvoi vor der Küste Gazas einen Strich durch die Rechnung. Friedensaktivist Mankell wurde von den Israeli verhaftet …“
… worauf wir nicht mehr ruhig schlafen konnten vor Sorge, denn wie es zugeht in den Kerkern der Zionazis wissen wir ja alle …
„… blieb aber glücklicherweise unversehrt. Nach seiner Freilassung meldete sich Mankell letzten Donnerstag in Berlin erstmals wieder zu Wort. Wir waren neugierig, was bei dieser Lesung Priorität hatte: die Literatur oder Politik.“