Jene unrettbar Irren, die als „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“ ihren Mitdeutschen beweisen wollen, wie sehr sie doch schon dazugehören, indem sie einen eigenen Kahn in das Rennen für freien Nachschub für die islamische Terroristenbande Hamas nach Gaza schicken, haben, wie sie dpa anvertrauten, Schwierigkeiten, ihre Terminplanung einzuhalten.
„An association of German Jews planning to send a boat with humanitarian aid to break the Gaza blockade is searching for a second vessel, given the high number of requests to travel with the group. [..]
[Edith] Lutz said that the first vessel, which could hold up to 14 passengers, was now full and that a further 40 German Jews were seeking to travel aboard a second vessel.“
Das wirft die Frage auf, ob Juden, auch wenn sie Deutsche sind, neuerdings als „humanitäre Fracht“ gelten, als Hilfslieferung. Besteht in Gaza tatsächlich eine so große Sehnsucht nach Juden, daß ein zweites Schiff voller Juden – und eben nicht voller, sagen wir mal, Spaghetti – aus Deutschland einer humanitären Katastrophe vorbeugen kann?
„Das jüngste Gericht wird nicht kommen, solange Moslems nicht die Juden bekämpfen und sie töten. Dann aber werden sich die Juden hinter Steinen und Bäumen verstecken, und die Steine und Bäume werden rufen: ‚Oh Moslem, ein Jude versteckt sich hinter mir, komm‘ und töte ihn.'“
Echte Hamas-Helden, so ist spätestens nach Israels Rückzug aus Gaza zu vermuten, können derzeit nicht ganz sicher sein, daß Steine und Bäume noch an ihrer Seite streiten. Ein Schiff voller Juden, zumal Freiwillige, könnte zweifellos helfen, möglicherweise verlorenes Vertrauen wiederherzustellen. Nur: diente das tatsächlich einem Frieden?
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