Die „taz-Autorin“ Iris Hefets hat, wie ihr Blatt in einer alternativen Sprache überschriftet, eine Unterlassungserklärung gewonnen.
„Die Vorsitzender der Berliner Jüdischen Gemeinde, Lala Süsskind, darf taz-Autorin Iris Hefets nicht mehr unterstellen, den Boykott von jüdischen Sportlern mit den Worten ‚Es ist gut, wenn jüdische Sportler sich nicht mehr aus ihren Kabinen heraus trauen‘ begrüßt zu haben. [..]
Das konkrete Zitat sei falsch und die tatsächliche Äußerung in Bremen sei in einem völlig anderen Zusammenhang gefallen, argumentierte Hefets Anwalt. Dabei sei es seiner Mandantin um die Frage eines institutionellen Boykotts von Israel gegangen, nicht um eine Ausgrenzung von Juden oder Personen anderen Glaubens.“
Und ein institutioneller Boykott Israels, wissen wir alle, träfe ganz gewiß keinen Juden und noch gewisser nicht die Ärmsten der Armen. Und selbstverständlich stärkte er auch nicht jene, denen er gelten soll, wer immer das dann auch noch sein mag.
Wir sind erfreut, daß wenigstens die deutsche Justiz Iris Hefets richtig versteht, eine „jüdische Stimme“, die das gar fürchterbare „Israel vor acht Jahren aus politischen Gründen“ verlassen mußte, um fortan den Deutschen die Zeugin für deren Besserwerdung zu machen.
Nun, wenn sich als solche erkennbare Juden in immer größeren Teilen Mitteleuropas nicht mehr aus ihren Wohnungen trauen, dann ist das vermutlich auch nicht judenfeindlich … Deutschland 2010, es ist einfach zum Kotzen!