Farce mit Ansage: Direkte „Friedensgespräche“ in dieser Woche?

In der vergangenen Woche demonstrierte Abu Mazen, der „Palästinenserpräsident“ des Westens, mit sich widersprechenden Botschaften etwas, das seine Unterstützer als Bereitschaft deuten zu direkten Gesprächen mit Israel. Statt dem antisemitischen Kleptokraten, der in der Wochenmitte ein Treffen mit US„Unterhändler“ George Mitchell platzen ließ, ihre Unterstützung zu entziehen, hoffen EU und US-Regierung wieder auf ihn.

„Der Rahmen für direkte Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern nimmt offenbar Gestalt an.

EU-Außenministerin Catherine Ashton schrieb an ihre Kollegen der EU-Länder am Donnerstag, dass Anfang kommender Woche eine diesbezügliche Erklärung zu erwarten sei.“

„Palestinian President Mahmoud Abbas will announce the start of direct peace negotiations with Israel in only ‚a matter of days,‘ a senior official in the Obama administration told Haaretz over the weekend.“

Sie werden, Catherine Ashton wie Barack Hussein Obama, sich blamieren, und, um ihr Gesicht zu wahren, dann wohl israelische „Friedenshindernisse“ erfinden. Friedensverhandlungen geraten, kann schon jetzt gesagt werden, so zu einem Instrument gegen Israel, dessen Regierung ein Übermaß an Geduld zeigt. Statt auf eine Farce sich einzulassen, sollte sie einen „palästinensischen“ Verhandlungspartner fordern, der auch ein Verhandlungsmandat vorweisen kann.

„Fatah spokesperson Muhammad Dahlan announced that Fatah had rejected the US’s offer Saturday to broker direct talks between Israel and the Palestinian Authority.

The offer was advanced by US Middle East Envoy George Mitchell in a meeting earlier Saturday with PA President Mahmoud Abbas.“

„Hamas and Damascus-based Palestinian groups voted against direct negotiations between the Palestinian Authority and Israel. [..]

The Islamic Jihad and the Popular Front – General Command were among the groups which signed the statement.“

„This week, two heavyweight Fatah leaders have castigated the ‚current political course‘, calling it ‚disastrous‘ and ‚catastrophic‘. The critics include veteran Palestine Liberation Organisation (PLO) officials Ahmed Qurei, a long-time negotiator and aide to former PLO leader Yasser Arafat.“

Die „palästinensischen“ „Regierungen“ in Ramallah und Gaza schaffen derzeit es nicht, eine zuverlässige Stromversorgung für die „Palästinenser“ in Hamastan zu organisieren. Wie sollte die PA – wenn es denn zu direkten Gesprächen kommt und diese nicht ergebnislos enden – eine schon im Vorfeld von den „Palästinensern“ ganz offenkundig abgelehnte Einigung wohl durchgesetzen? Catherine Ashton und Barack Hussein Obama hatten darauf noch keine Antwort. Um Ausreden hingegen werden sie nicht verlegen sein.

Und man muß kein Pessimist sein, um schon jetzt zu ahnen, daß in ihnen Israel vorkommen wird, Abu Mazen dagegen nicht.