Kategorie: Du bist Deutschland

Du bist Deutschland

Das Neue Deutschland mitteilt über den Zustand dessen, was es und sich Deutsche Linke nennt:

„Schon seit Jahren ist der Sohn von Holocaust-Überlebenden [Norman Finkelstein] in der deutschen Linken umstritten. Für Aufsehen sorgte sein im Jahr 2000 erschienenes Buch ‚Die Holocaustindustrie‘. Laut Finkelstein habe das amerikanische Judentum nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 die Holocaustindustrie geschaffen, um sich am Holocaustgedenken zu bereichern und Unterstützung für Israel zu erpressen.“

Eine Linke, die eine solche klar antisemitische These tatsächlich für diskussionswürdig erachtet, sollte sich selbst mehr als peinlich sein.

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An der Ausschaltung des für die Hamas international tätigen Waffenbeschaffers Mahmoud al-Mabhouh waren, wie aus Dubai verlautet, mindestens zwei Verdächtige beteiligt, die das Emirat, das Polizeistaat und ein wahres Paradies für unkontrollierten Waffenhandel gleichzeitig zu sein scheint, mit dem Ziel Iran verließen:

“Dubai police also released passport photos and closed-circuit television footage of the suspects, and said two of them had left Dubai by boat for Iran.”

Wer vorher schon keine Beweise brauchte, um von der Täterschaft des Mossad überzeugt zu sein, der ist auch durch dieses Detail nicht davon abzubringen, weiterhin empört über Israel zu sein. Mehr noch, als echter “Innenexperte” ist Michael Hartmann von der SPD sogar ganz besonders enttäuscht.

“‘Aufgrund der besonderen Beziehungen zeugt das Verhalten Israels nicht von großer Sensibilität’, so Hartmann zu FOCUS Online.”

Der ganze schöne Holocaust mit Besserungsanstalten wie Auschwitz – umsonst. Israel weiß sich noch immer nicht zu benehmen und bei den Sozialdemokraten vorher um Erlaubnis zu bitten, wenn in die Islamische Republik Weiterreisende einen Nachschuborganisator der Terroristenbande Hamas neutralisieren sollen.

Ob solcher Unsensibilität muß man ja zum “Israelkritiker” werden.

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Wie schön muß sie doch gewesen sein, die Zeit vor der Großen Niederlage, in der Deutsche noch Deutsche waren, Deutsche sein durften und wußten, wer ihr Feind ist und der letztlich der gesamten freien Welt.

Leider kam es nicht, wie es hätte kommen sollen, und so leidet heute Deutschland unterm Joch des zionistischen Imperialismus, gegen den es sich seit 1933 so heldenhaft, doch eben nicht erfolgreich, wehrte:

„Liebe Leute, wir leben in der BRD, in einem langsam in die Jahre gekommenen Besatzungskonstrukt der Sieger von 1945. Wir leben seit 1945 de facto in einem gemäßigt ‚zionisierten‘ Musterstaat (West) und verschärft seit 1990.

Wenn ihr wirklich was dagegen tun wollt, müsst ihr den Staat an sich angreifen. Zionismus ist seine Wurzel und sein Zweck. Ihr müsst die Axt an den Lügenbaum der offiziellen Geschichtsschreibung legen. Der Imperialismus ist Mittel zum Zweck des Zionismus, nicht andersherum. Das ist leicht zu erkennen an der ungleich höheren Emotionalität, ja gerade Spiritualität um den Zionismus herum.“

Sie lasen einen dort nicht weiter besprochenen Kommentar aus dem Blog Jürgen Elsässers, einer „stimme der aufklaerung“, die „immer noch stabil und sicher auf dem boden der tatsachen und also links“ steht.

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Jürgen Elsässer der gemeinsam mit dem „Experten“ Udo Steinbach, dem „Israelkritiker“ Thomas Steinberg und dem, so die FAZ, „Lobbyisten der Taliban“ Christoph Hörstel kürzlich „seiner Exzellenz“ Ali Resa Scheich Attar, Repräsentant des klerikalnazistischen Regimes der Islamischen Republik Iran in Deutschland, den Jubelperser machte, kann, scheint’s, deshalb vor Groupies sich nicht retten:

„Ich gebe zu: einige zeit habe ich mir sorgen gemacht, in welche richtung sich elsaesser politisch und intellektuell entwickeln wuerde. Jetzt weiss ich: er ist noch klueger geworden, und steht immer noch stabil und sicher auf dem boden der tatsachen und also links, eine stimme der aufklaerung eben.“

So sieht sie aus, die „linke“ deutsche Aufklärung 2010: Wer den antisemitischen Mullahs bedingungslos zujubelt, während denen in ihrer Islamischen Republik die Anhänger davonlaufen, ist „noch klueger geworden, und steht immer noch stabil und sicher auf dem boden der tatsachen und also links“. Und in Teheran wird morgen der Kommunismus ausgerufen.

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Ein Stellvertreter, der erst ein verfolgter Jude sein wollte, dann aber erklärte, er „ziehe diesen Vergleich mit den Juden zurück, denn er ist unzutreffend“, verrät freilich dennoch, wie es in ihm denkt, wenn er Antisemitismus und Holocaust „erklärt“:

„Mit den Juden ist es so losgegangen, daß vielleicht der ein oder andere Jude Unrecht getan hat. Dann aber hat man schlimmerweise alle angeklagt und ausrotten wollen.“

Oder kurz: Der Jud‘ ist schuld.

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Juden sind auch nur Nazis, manche sogar alte, meint Wolfgang Gehrcke, Experte der Partei Die Linke für Auswärtiges, der freilich noch nichtmal den Namen seines Haßobjekts richtig wiedergeben kann:

„Die Fakten über Liebermann sind bekannt, er war früher ein Mitglied der rechtsradikalen Kach-Partei von Meir Kahane. Weil diese Partei Rassenhass in extremer Weise propagierte, wurde sie in Israel verboten. Das will schon einiges heißen, denn rechte Parteien, die als rassistisch einzustufen sind, gibt es einige in Israel.

Auch Liebermann selber machte sich immer mit antiarabischen und rassistischen Sprüchen in der Öffentlichkeit bemerkbar. So forderte er z.B. die Überführung der Palästinenser, die seit der Staatsgründung Israels 1948 im Kernland Israels leben und laut israelischer Verfassung gleichberechtigte Staatbürger sind, in einen künftigen palästinensischen Staat. Von den 7,5 Millionen Einwohnern Israels sind immerhin 1,7 Millionen Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft. Es geht also um fast ein Viertel der Gesamtbevölkerung, die des Landes verwiesen werden soll.

Liebermann wird auch nachgesagt, er sei in dunkle Korruptionsgeschichten verwickelt und unterhalte Beziehungen zur russischen Mafia. Er gilt als gewalttätig und wurde, weil er einen 12-jährigen Jungen verprügelte, zu einer Geldstrafe verurteilt. All dies wären gute Gründe, Liebermann nicht zum Außenminister Israels zu ernennen. Dennoch ist Netanjahu eine Regierungskoalition mit Liebermann und seiner ultrarechten Partei eingegangen, weil er nur so erneut Israels Ministerpräsident werden konnte.

Wir als Deutsche kennen das sehr gut: Alte Nazis sind nach dem Krieg in hohe Staatsämter gehievt worden und ihre Gastgeber mussten gute Mine zu bösem Spiel machen, selbst Opfer des Faschismus. [..]

Die LINKE ist gegen die gemeinsamen Konsultationen der Bundesregierung mit der israelischen Regierung, die erst seit Angela Merkels Kanzlerschaft eingeführt wurden. Wenn man so etwas macht, handelt man sich Politiker wie Liebermann ein und kommt in Erklärungsnöte, warum man Liebermann als Gesprächspartner akzeptiert und hinter der Hamas in allen Fällen den Leibhaftigen vermutet.“

Der Antirassist Wolfgang Gehrcke empfindet Juden in Judäa und Samaria als „Friedenshindernis“ und streitet daher für eine judenreine Westbank.

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Bei der ZEIT wird erklärt, weshalb es Antisemitismus gibt, aber ganz gewiß keine Antisemiten:

„Verurteile ich also das Vorgehen des israeliischen Militärs im Auftrag der israelischen Regierung als menschenverachtend, verbrecherisch im Sinne von Kriegsverbrechen, also unmenschlich unangemessen und rassistisch, bin ich ein Judenfeind?!
So schnell kanns einem gehen.“

„Judenfeindlichkeit weltweit zugenommen.
Das liegt sicherlich vor allem an der Welt…“

“ Wenn es stimmt, daß die Judenfeindlichkeit zugenommen hat, müßten sich die Juden eigentlich überlegen, wie sie dies ändern können …
Eigentlich.“

„War die Gründung des Staates Israel auf dem Grundstück der Palästinenser rechtens? Diese Frage gilt es abschließend zu klären, dann erst kann man weiter sehen.“

Die Redaktion der ZEIT fand manchen Kommentar, das sei angemerkt, bedenklich. Die Frage danach, ob Israels Gründung überhaupt „rechtens“ war, beanstandete sie nicht.

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Es gibt Menschen- und Bürgerrechte, die universell gelten oder nicht existieren. Wer darauf beharrt, daß eben diese Rechte nicht verhandelbar sind, wird derzeit schnell zum „Hassprediger“ – die „christliche Islamkritik“ wurde mittlerweile exkommuniziert – befördert, der, neueste Idee der Appeaser, vertritt ein Weltbild, das „zum ideologischen Fundament für Massendeportationen, religiösen Reinigungswahn und unendliches Leid“ taugt. Und das, obgleich der Islam doch eigentlich praktisch keinen Grund liefert für Kritik:

„Zudem darf man nicht die Relationen unterschlagen, wenn über die Straftaten von Migranten berichtet wird. Ein Beispiel: Die Zahl aller hierzulande bekannten Ehrenmörder mit (noch so diffusem) islamischem Hintergrund macht weniger als 0,01 Prozent der hier lebenden Namensmuslime aus. Dies systematisch zu verschweigen, heißt verleumden.“

Ein paar „Unfälle“ passieren halt, nicht wahr? Da kann, da soll man nichts machen. Verheiraten wir doch als Zeichen guten Willens gleich ein paar Zwölfjährige an sechzigjährige Greise und steinigen nur ein paar Ehebrecherinnen im Jahr. Wenn weniger als 0.01 Prozent der „Namensmuslime“ irgendwie betroffen sind, ist das vielleicht Pech für die Opfer, aber viel schwerer wiegt doch der Integrationserfolg, der so erzielt werden könnte. Und wer kann schon etwas gegen, sagen wir, sieben oder acht GenitalverstümmBeschneidungen im Jahr haben, wenn es doch gilt, das Miteinander zu fördern?

Da müssen auch wir ein wenig kompromißbereit sein.

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Unsere Mauern brachen, unsere Herzen nicht. Und so kommt es, daß die Schlägertrupps, die „Friedensbewegung“ sich in Deutschland nennen, „in neuer Frische“ aufmarschieren wollen, dem kriegslüsternen Juden sich in den Weg zu stellen:

„Wir stehen in neuer Frische am alten Platz (am Bundeskanzleramt) um 13 Uhr bereit, um klarzumachen, dass der Spaß in Deutschland vorbei ist. Wir sind ernsthaft gegen Israels Politik. [..]

Zieht Euch warm an!!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen,

mit herzlichen Grüßen

Christoph R. Hörstel“

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Auch in der OstmarkÖsterreich leiden die Autochthonen unter den Juden und deren Staat. „Israel bunkert sich noch fester ein“, und zwar mit einem „Mauerbau an der Grenze zu Ägypten“, aus dem dann die „Errichtung eines Zauns an der Grenze zu Ägypten“ wird, klagt es dort, und das bleibt nicht ohne Folgen:

„ja ja die lieben israelis
bei den deutschen u Österreichern mächtig -abkassieren für die Gräueltaten während der nazi zeit, aber die Palästinenser lassen wir in Gettos verrecken. wenn wir in österreich so eine mauer bauen würden, was wäre da für ein geschrei von den juden u dem rest der welt.“

„Und Österreich ist Ausländerfeindlich???? Wir bauen Aufnahmezentren, geben Kranken- und Sozialhilfe sowie finanzielle Unterstützung und sogar Schubhäftlinge und Illegale bleiben ewig im Land und uns nennt man Rassisten und Ausländerfeinde??

Wie soll man dann nun Israel bezeichnen? Bin mir sicher, dass kein Politiker sich traut hier was zu sagen, aber wenn Österreich etwas macht, dann reißens alle das Maul weit auf!“

„Ich hoffe unsere linken Israelfreunde lesen das
welchen Umgang das ‚gelobte Land‘ mit Ausländern an den Tag legt. Israel sollte doch ein Vorbild für uns sein – oder?“

Wann endlich werden die Juden lernen, wie zivilisierte Menschen mit Ausländern umzugehen?

„Medienberichten zufolge trieben am Wochenende 27 Afrikaner rund 24 Stunden lang im Meer zwischen Libyen und Malta, bis sie am Samstagabend von der italienischen Marine gerettet wurden. Laut den Berichten überlebten sie nur, weil sie sich an Käfigen festklammerten, die zur Aufzucht von Tunfisch dienen. Die Rettung habe sich verzögert, weil Malta und Libyen sich über die Zuständigkeit nicht einig geworden seien.“