Was hilft, ein menschenverachtendes Regime zu zivilisieren oder zu überwinden? Nichtstun und, besser noch, wegschauen. Meint Gernot Erler, sozialdemokratischer Staatsminister im Auswärtigen Amt seines Parteifreunds Frank-Walter Steinmeier:
„Es hilft überhaupt nichts, nun in einen Überbietungswettbewerb der Empörung gegenüber Iran einzutreten. Dies würde dem Regime in Teheran doch erst recht ermöglichen, die Protestbewegung als eine Macht zu diskreditieren, die vom Westen aus gesteuert ist. Das würde der Sache der Demonstranten eher schaden als nutzen.“
Demonstranten, die solche Freunde haben, sollten das Demonstrieren lassen. Sie schaden nämlich, da sie damit ja den Mullahs erst den Vorwand liefern für fortgesetzte Repressionen, doch nur sich selbst und ihrer Sache.
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