Auf Apostasie steht da, wo Fatah und Hamas im Heiligen Land noch regieren, der Tod mit anschließendem ewiglichen Paradiesverbot. Das hält deutsche Berufschristenmenschen aber offenbar nicht davon ab, sich immer wieder unter die armen „Palästinenser“ zu mischen, die bekanntlich seit der Gründung Israels eine Humanitäre Katastrophe nach der vorherigen überleben, um mal mit ihnen zu leiden. Vielleicht vergößert es ja die Gemeinde.
Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, ist da keine Ausnahme. Dieser Katastrophentourist freilich leidet nicht nur mit den armen „Palästinensern“, er rechtfertigt auch terroristische Gewalt gegen jenen Staat, in dem neben Juden sich nicht wenige Christen und sogar Anhänger Allahs wohlfühlen, zumindest so wohl, daß sie Israel allen möglichen Alternativen vorziehen.
„‚Israel greift hier zu Methoden, die Menschen demütigen und herabwürdigen, auf diese Weise wird die Saat für neue Gewalt ausgestreut‘, warnte der leitende Theologe der viertgrößten deutschen Landeskirche. Die israelische Armee trete teilweise so auf, als hätten Palästinenser weniger Rechte. ‚Diese Haltung macht viel mehr kaputt, als mancher in Israel ahnt.'“
„Palästinenser“ genießen in Israel mehr Rechte als in Fatahstan und Hamastan, doch das wird der Alfred Buß gewiß nie zugeben wollen, denn mit Israel hat der Deutsche offenbar ein Problem, das ihn eint mit den „Palästinensern“, deren Gewalt er rechtfertigt, nämlich noch ein ganz grundsätzliches. Israel dürfte nicht da sein, nicht existieren, ginge es mit rechten Dingen zu.
„Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, hat die israelische Sperrmauer im Westjordanland als Zeichen von Gewalt und Willkür kritisiert. Den Palästinensern werde dadurch wieder ein Teil ihres Landes weggenommen, sagte Buß in einem epd-Interview in Tel Aviv.“(Hervorhebung: tw_24)
Was meint der Präses da? Haben Juden nichts zu suchen im Heiligen Land?
Die Hamas, die das ähnlich sieht, darf über solche Stichwortgeber, deren nachgeschobenes Bekenntnis zu Israel offenkundig nichts wert ist, sich freuen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gerne und häufig gerade gegenüber Juden Nazi-Vokabular genutzt wird.
Wie kann so jemand Präses der EKvW werden? Auch mit seinen Äußerungen zur Homosexuallität finde ich wendet er sich von der Bibel und dem Christentum ab.