Das Kinderfernsehen der PA des „Palästinenserpräsidenten“ Abu Mazen zeigt, wie man sich in Ramallah ein „Palästina“ vorstellt:
„Palestinian Authority television is broadcasting a new children’s show that shows a map of ‚Palestine‘ that covers the entire territory of the State of Israel, the group Palestinian Media Watch reported on Tuesday.
According to PMW, the program Chicks features a recurring segment that teaches children about different areas of Palestine, using a map that includes all of Israel but is simply labeled ‚Palestine.'“
Damit keine Zweifel darüber aufkommen, wie dieses Ziel erreicht werden soll, werden von der PA und der UNRWA ein Fußballturnier veranstaltet, das den Namen eines Terroristen trägt, und feiert die „gemäßigte“ Fatah Abu Mazens eine Terroristin, nach der ein zentraler Platz in Ramallah benannt wird.
Und während nur folgerichtig der selbsterklärte „Palästinenserpräsident“, an dessen Amtsführung mittlerweile sogar einer seiner deutschen Lautsprecher zweifelt, sich nicht nur direkten Gesprächen mit Israel verweigert, sondern selbst indirekte noch ablehnt; während aus Gaza erneut gezeigt wird, was „Palästinenser“ von der Zauberformel „Land für Frieden“, die in der Roadmap festgeschrieben ist, halten, trifft sich in Moskau das Nahost-Quartett und beschließt doch nur eine Forderung:
„Das Nahostquartett hat Israel aufgerufen, seine umstrittenen Siedlungspläne aufzugeben.“
Einmal mehr verrät dieser illustre Club, an wessen Seite er steht: Von Israel werden „Zugeständnisse“ gefordert, von den „Palästinensern“ nichts. Und dann wagt es der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon als Sprecher des Quartetts auch noch, über „Verhandlungen ohne Vorbedingungen“ zu sprechen.
Die Roadmap, das nur zur Erinnerung, legt ziemlich genau einen ersten Schritt fest, mit dem ein „Friedensprozeß“ eingeleitet werden soll:
„Die palästinensische Führung veröffentlicht eine unmissverständliche Erklärung, in der das Recht Israels auf Existenz in Frieden und Sicherheit erneut bekräftigt und zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen wird, der jeden Einsatz von Waffengewalt sowie alle gegen Israel gerichteten Gewaltakte überall beendet. Alle offiziellen palästinensischen Institutionen stellen jede Hetze gegen Israel ein.“
Wäre es nicht höchste Zeit, Abu Mazens PA daran zu erinnern, höchste Zeit, angesichts mörderischer Raketenangriffe auf Israel eine Einhaltung des Prinzips „Land für Frieden“, auf dem die Roadmap als „Friedensfahrplan“ basiert, von den „Palästinensern“ zu verlangen und gegebenenfalls auch durchzusetzen, statt Israel zu neuen Zugeständnissen zu erpressen?
Das Nahost-Quartett macht mit seiner Forderung sich selbst zur Partei, zum Feind Israels – und damit als ein Partner unglaubwürdig.
[…] Und schickt gleich hinterher, wie die UNRWA sich mit dem Terror gemein macht […]