Als jüngst eine israelische Journalistin, die nicht als „Siedlerin“ gilt, obgleich sie doch in Ramallah lebt, mit der Headline „Army order will enable mass deportation from West Bank“ sich bleibende Verdienste um die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte Pallywoods erwarb, konnte sie sich auf ihre Kolleginnen und Kollegen rund um den Globus verlassen.
Weil eigene Recherchen doch etwas anstrengend sind, schrieben sie bei Amira Hass ab und klagten – ganz im Sinne der Erfinderin – einmal mehr Israel grundlos an. Antisem„Israelkritiker“ in aller Welt freuen sich noch heute: „Deportationen sind ethnische Säuberung! Happy Birthday Israel!“
„Angesichts der Tatsache, dass gerade wir als deutsche Bürger Deportationen noch in allzu unguter Erinnerung haben, wäre es die Pflicht unserer Regierung gegen diese Tyrannei massiv Protest einzulegen!“
Nun konnten wir, die Alliierten hatten gerade unser schönes Reich in Schutt und Asche zerlegt, zwar an gar nichts uns erinnern oder waren ersatzweise und sowieso unschuldig, wenn andererseits eine deutsche Tochter deutscher Täter Taten auf einer „linken“ Netzpräsenz zum deutschen Standortvorteil erklärt, so ist zumindest das nicht ganz unlustig.
Glaubwürdig freilich wird das Geschwätz von einer israelischen „Tyrannei“ aber eben auch dadurch nicht. Denn in der Tat basiert es ja auf einer dreisten Lüge Übersetzungsfehlern der Amira Hass. Das macht in vielerlei Hinsicht diese Meldung der „palästinensischen“ Maan News Agency deutlich, die Amira Hass, ihr abschreibendes Gefolge und wirre „Israelkritiker“ ganz laut beschweigen:
„A member of Fatah’s Revolutionary Council in Gaza said Friday that officials in the de facto government were preventing him and other members of the council from traveling to the third regular meeting set to take place in Ramallah on Saturday.“
Was umtreibt die Fatah–„Anhänger“ in Gaza? Glaubt man der Tochter Hysterie, so müßten sie sich fürchten vor bösen israelischen Soldaten und Militärrichtern und deren „Deportations“-Befehlen. Tatsächlich aber gehen die Mitglieder der „gemäßigten“ Terroristenbande Fatah ganz selbstverständlich von einer durch Israel nicht gefährdeten Reise nach Ramallah und wieder zurück aus.
Ärger haben die Reiselustigen dagegen mit der Hamas, jener „demokratisch“ gewählten „Regierung“ in Gaza, die von „Israelkritikern“ gern zum Verhandlungspartner hochgejubelt wird, dem Israel durch Entgegenkommen seinen Friedenswillen zu beweisen habe.
„Fatah official in Gaza Salah Abu Khatla said Hamas officials prevented Fatah members from leaving Gaza at the Erez crossing, despite several attempts to leave, including direct talks with government officials.“
Doch so wenig das „israelkritische“ Pack die ethnische Säuberung Gazas oder entsprechende Pläne Abu Mazens PA für Judäa und Samaria beklagt, so wenig klagt es auch über die Ausreiseverbote der Hamas. Und das entlarvt das Geschrei über gar nicht geplante „Massendeportationen“ von „Palästinensern“ erst recht als das, was es ist: nicht (vielleicht verirrte) Menschenfreundlichkeit, sondern Antisemitismus.
Insofern ist Amira Hass vielleicht sogar für ihre Ente zu danken.