Richard Goldstone, Held aller „Israelkritiker“ und bekennenden Antisemiten, die in Israel ein „Apartheid“-Regime am Werk sehen, wird von seinen Verehrern in höchsten Tönen gelobt.
Richard Falk beispielsweise, der Beauftragte des von islamischen Despotien dominierten „Menschenrechtsrats“ der Vereinten Nationen, nennt den Südafrikaner einen „Vorkämpfer gegen die Apartheid“, Abraham Melzer, der gescheiteste Verleger des Planeten, lobt ihn in einem Bettelbriefchen als einen, der „die Lüge verraten und die Wahrheit geschrieben“ hat.
Dumm daran ist, daß, wie spätestens seit dieser Woche jeder wissen kann, Richard Goldstone weder ein „Vorkämpfer gegen die Apartheid“ war noch ein Mensch ist, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt. Der von ihm im Auftrag des UN-„Menschenrechtsrats“ angefertigte und nach ihm benannte „Bericht“ ist ungefähr so wahr wie sein Einsatz gegen die Apartheid.
„During his tenure as sitting as judge in the appellant court during the 1980s and 1990s sentenced dozens of blacks mercilessly to their death.“
„Goldstone ruled against the 1986 appeal of a 13-year-old boy who had been sentenced to jail for disrupting school as a protest against apartheid and increasingly draconian ‚emergency laws‘ used to preserve order and squelch opposition to the government.“
Wie kläglich wirkt es, wenn Richard Goldstone nun ausgerechnet darauf beharrt, doch nur geltende Gesetze angewendet zu haben. „Ich war immer gegen die Todesstrafe, aber ich war Teil eines Systems, in dem es die Todesstrafe gab.“ Welch ein Pech aber auch für den „Vorkämpfer“. Vermutlich machte er nur mit und Karriere, um noch schlimmere Strafen zu verhindern.
Nun könnte man, so schlimm Richard Goldstones Wirken als ein hochrangiger Richter der südafrikanischen Apartheid auch gewesen sein mag, eine gewisse Milde walten lassen, hätte er sich aus eigenem Antrieb zu seinen Urteilen bekannt. Doch das tat er nicht, der edle „Vorkämpfer“. Er wandte sich viel lieber als moralische Instanz gegen Israel, dessen Selbstverteidigung er kriminalisierte.
Und nun, da seine Vergangenheit als furchtbarer Richter aufgeflogen ist, war er zwar dagegen, aber weil es die Todesstrafe nun einmal gab, konnte er sie, leider, leider, doch nicht nicht verhängen. Wieso nur erinnert Richard Goldstone an einen deutschen Stellvertreter, der kürzlich erklärte, daß er doch am meisten litt, wenn er seine jungen Opfer verprügelte?
„Abraham Melzer, der gescheiteste Verleger des Planeten“
hm – fehlt da nicht ein „rt“…….. (in „gescheite_ste“)