Der staatliche iranische Rundfunk, eine der letzten moralisch über jeden Zweifel erhabenen freien Stimmen der Welt, bei der deshalb tadellose Menschenrechtsaktivisten wie Evelyn Hecht-Galinski, im Hauptberuf Tochter, Schlange stehen, meldet ein zionistisches Verbrechen:
„Ein palästinensisches Kind fand beim Angriff der zionistischen Kräfte auf das Westjordanland den Märtyrertod. Durch den Abschuss eines Geschosses mit giftigen Gasen auf ein Wohnbiet im Dorf Beit Amr bei Al Khalil im Westjordanland wurde ein 18-monatiges palästinensisches Kleinkind namens Hamza Samar Mahna getötet.“
Nun haben gerade „Friedensverhandlungen“ zwischen Israel und der PA begonnen, in denen die israelische Regierung sich (leider) mehr als kompromißbereit zeigt, ein „Angriff der zionistischen Kräfte auf das Westjordanland“ will dazu gar nicht passen.
Und in der Tat, was der Heimatsender solcher Leuchten wie Udo Steinbach da „nachrichtet“, ist eine faustdicke Lüge. Natürlich gab es keinen Angriff israelischer Streitkräfte auf die PA.
Es gab zum Ritual gewordene „Demonstrationen“ gegen Israel. Bei solchen Gelegenheiten werden israelische Sicherheitskräfte häufig bedroht und mit Steinen attackiert, wogegen sie sich auch mit Tränengas wehren.
In Teheran müssen schon friedliche Demonstranten damit rechnen, von „Sicherheitskräften“ zusammengeschlagen, erschossen oder verhaftet zu werden – und den Kerker nicht zu überleben.
Hamza Samar Mahnas Tod in der PA ist möglicherweise eine unbeabsichtigte Folge des Tränengaseinsatzes der israelischen Sicherheitskräfte, es hatte der Tod des Kindes aber möglicherweise auch völlig andere Ursachen.
„Doctors said they could not immediately determine the cause of death, with the hospital’s pathologist saying he was unable to administer a number of postmortem exams because the child was buried shortly after.“
Es ist Teheran offenbar nicht peinlich, beim Lügen ertappt zu werden. Und es gibt deutsche Antisemi„Israelkritiker“, denen es offensichtlich nicht peinlich ist, Stammgast bei Lügnern zu sein.