Vor beinahe vier Jahren drangen „palästinensische“ Terroristen durch einen Tunnel auf israelisches Territorium vor, um einen Grenzposten zu überfallen. Zwei israelische Soldaten, Hanan Barak und Pavel Slotzker, wurden bei dem Überfall ermordet, der verletzte Gilad Shalit von den Terroristen nach Gaza entführt.
Seit vier Jahren verweigern seine Entführer, sie sind mit der Hamas verbunden, der „Regierung“ Gazas, Gilad Shalit eine vom Völkerrecht geforderte Behandlung. So werden den Angehörigen Gilad Shalits Kontakte zu ihm ebenso verwehrt wie etwa Besuche durch das Rote Kreuz, das sich freilich auch nicht sonderlich darum bemüht.
Man sollte annehmen, daß das Schicksal Gilad Shalits Menschen bewegt, die sich „Menschenrechtsaktivisten“ nennen. Doch was tun die tapferen Streiter für Menschenrechte um ihre Anführerin Greta Berlin, die mit ihren Free Gaza-Seelenverkäufern in den nächsten Tagen ihre Freunde von der Hamas besuchen wollen?
„The Schalit family on Thursday asked for assistance from international left-wing activists due to arrive in the Gaza Strip later in the day.
If the left-wing activists pressure Hamas to allow international organizations to bring letters and food packages to Gilad Schalit, the kidnapped soldier’s family has agreed to support the international expedition’s attempt to dock, Army Radio reported Thursday.
Lawyer Nick Kaufman presented the offer to the organization ‚Free Gaza,‘ one of the organizers of the flotilla headed for Gaza, which promptly refused the offer.“
Für die „Menschenrechtsaktivisten“ genießt Gilad Shalit keine Menschenrechte. Juden sind ja aber wohl auch keine Menschen für echte „Menschenrechtsaktivisten“, zu denen übrigens Henning Mankell sich gesellte, dem Horst Köhler, Bundespräsident, gern Preise überreicht, und den die Schauspielerin Iris Berben verehrt.
Entlarvt ihre Unfähigkeit zu Empathie mit Gilad Shalit die „Menschenrechtsaktivisten“ schon als die Unmenschen, die sie sind, so bestätigt auch ihre Weigerung, Unterstützung dabei zu suchen, ohne Konfrontation mit den israelischen Streitkräften nach Gaza zu gelangen, dieses Urteil. Menschenrechte, selbst jene der „Palästinenser“, sind ihnen weniger wichtig als eben diese Konfrontation.
Die israelischen Streitkräfte sollten nicht zögern, die moralisch verkommenen Free Gaza-Gestalten nicht anders zu behandeln als deren Freunde von der Hamas es mit Hanan Barak und Pavel Slotzker taten und mit Gilad Shalit tun. Selbst das freilich hat dieses ekelerregende Pack nicht wirklich verdient.
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