Weil es doch nicht mehr schicklich scheint, sich zu den dennoch überaus lohnenden Geschäften mit dem Regime der Islamischen Republik zu bekennen, bot – bis sie aufflog – die von der deutschen Regierung unterstützte Deutsch-Emiratische Handelskammer ihre Hilfe an:
„Zum Teil von deutschen Steuerzahlern finanziert, gab die Handelskammer vor nur wenigen Monaten, am 5. November 2009, die Bildung einer ‚iranischen Arbeitsgruppe‘ bekannt, die prüfen soll, ‚wie unter Einschluss deutscher Firmen neue Handels- und Investitionsflüsse geschaffen werden können, die die Vereinigten Arabischen Emirate als ein Eingangstor zum iranischen Markt nutzen.'“
Über einen Erfolg dieser Bemühungen, „die Vereinigten Arabischen Emirate als ein Eingangstor zum iranischen Markt [zu] nutzen“ und dabei ein reines Gewissen zu bewahren, berichtet nun der Sunday Telegraph:
„In the latest deal, details of which have been obtained exclusively by The Sunday Telegraph, high-grade German equipment including computers, controllers, communication cards and cables have been smuggled into Iran.
The equipment was sold to Iran without the knowledge of its German manufacturer by a Dubai-based intermediary using false end-user certificates for companies in Asia, even though the sale of technology that can be used in Iran’s nuclear programme is banned under UN Security Council resolutions.
The equipment was delivered to Kalaye Electric, an Iranian company which is also subject to sanctions because of its close association with Iran’s nuclear programme.“
Verwässerte und trotzdem noch nicht vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Sanktionen gegen das Mullah-Regime sollen nach Ansicht der US-Regierung nur ein Signal darstellen für „einzelne Staaten oder Staatengruppen“, „härtere Maßnahmen“ zu beschließen.
Auf Deutschland und deutsche Unternehmen kann Friedensnobelpreisträger Barack Hussein Obama dabei offensichtlich zählen.