Du bist Deutschland

Nicht alles war schlecht am und im Dritten Reich. Es hinterließ dem mit Der Linke Partei gewordenen deutschen „Antifaschismus“ unheimlich viele tote Juden, um die man im Gegensatz zu lebenden Juden ganz hervorragend trauern kann. Zu seinen Hinterlassenschaften zählen auch Synagogen, die es nicht mehr gibt.

Da gute Juden ja tot sind, brauchen gute Juden freilich auch keine Gotteshäuser mehr, dachte sich Erika Zematitis, Ratsfrau für die Partei Die Linke in Herford. Dort wollen lebendige und daher sicherlich weniger gute Juden die am 9. November 1938 zerstörte Synagoge wiedererrichten.

Im März 2010 wurde der Neubau eingeweiht; und da sich die Baukosten nicht zuletzt wegen der in Deutschland für solche Bauten noch immer notwendigen Sicherheitsmaßnahmen erhöhten, wurde die Stadt Herford von den weniger guten Juden um einen Zuschuß in Höhe von 40.000 Euro gebeten:

„Die großen Fraktionen (CDU, SPD und Grüne) stimmten zu, die FDP enthielt sich. Eine Gegenstimme wurde verzeichnet. [..] Die Herforder Gegenstimme stammte von Erika Zemaitis als Vertreterin der Partei Die Linke im Stadtrat.“

„Es darf nicht sein“, erklärte die gleiche Erika Zemaitis am 11. April, „es darf nicht sein, dass Menschen sich in unserer Stadt nicht versammeln können, um ihren kulturellen oder religiösen Interessen nachzugehen.“

Juden, lebende zumal, sind für die linke Ratsfrau sicher keine Menschen, eine Erklärung ihres Abstimmungsverhaltens hält sie daher nur folgerichtig für überflüssig.