Jüdische „Friedenshindernisse“ und „palästinensische“ Friedensbotschaften

Nach der einseitigen Lockerung der israelischen „Blockade“ Gazas zeigte sich recht schnell, daß diese „Kollektivstrafe“ keine war und nun erst recht keine mehr sein kann. „Palästinensische“ Händler erklärten selbst deutschen „Journalisten“, daß sie „alles liefern [können], wenn es nach einem bestimmten Artikel Nachfrage gibt“.

Auch der besonders von „Menschenrechtsaktivisten“ gern vorgetragene Einwand, es seien keine Baumaterialien in Gaza zu finden, stimmte und stimmt nicht. Wer bauen wollte, konnte bauen, Material wurde „in rauen Mengen durch die Tunnel geschleust“, einzig die „UNRWA weigert sich, geschmuggelte Zementsäcke für den Wiederaufbau einzusetzen“.

Daß ihre Attacken auf Israel und auf alle Juden keine „Antwort“ sind auf die „Blockade“, daraus macht die Hamas kein Geheimnis, was „Friedensaktivisten“ allerdings nicht davon abbringt, genau dies zu behaupten. Spätestens mit der jüngsten Lockerung der „Blockade“ fehlt freilich selbst dieser Rechtfertigung von Terrorismus jede Grundlage.

Man kann und sollte daher gespannt darauf sein, ob und wie die europäischen und amerikanischen Unterstützer der Hamas, die sich „Menschenrechtsaktivisten“ nennen, die jüngste „palästinensische“ Friedensbotschaft aus Gaza schönreden werden, deren Ziel eine Verpackungsfabrik war:

„A Qassam rocket fired from the northern Gaza Strip landed next to a building in one of the communities in the Sdot Negev Regional Council, causing damage.“

Catherine Ashton, „Außenministerin“ der Europäischen Union, hatte schon eine – wenngleich wenig originelle – Idee, die AFP so wiedergibt:

„Jewish ’settlements and the demolition of homes are illegal under international law, constitute an obstacle to peace and threaten to make a two-state solution impossible,‘ Ashton warned in a statement.“

Der heutige Raketen-Angriff auf Israel war für die Europäische Union wohl nichts als ein letztlich begrüßenswerter Versuch, jüdische „Friedenshindernisse“ aus dem Weg zu räumen. Verurteilt jedenfalls hat Catherine Ashton ihn nicht.

1 Comment

  1. schalom ,ich habe immer geschrieben das die menschen in gaza alles
    haben können. die lockerung der blockade hat garnichts gebracht, ausser das israel einigen westlichen ländern nachgegeben hat. als dank fliegen
    immer noch raketen nach israel. schalom karl

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