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  1. Ja, die Vereinten Nationen, jener Verein, an dessen Schulen „Märtyrer“ verehrt werden (vgl. Jed Babbin: Inside the Asylum), sind, geht es um IDF-Statements, welche die Vereinten Nationen betreffen, eine wahrhaft glaubwürdige Quelle.

    Wie lasen wir heute doch im Zusammenhang mit einer anderen zionistischen Untat so schön in der FAZ:

    „Während noch am Donnerstagabend eindeutig der israelischen Armee die Schuld gegeben wurde, ist inzwischen die Antwort auf die Frage nach dem Hergang nicht mehr so eindeutig.

    UNRWA-Sprecher Gunness beschuldigte, unmittelbar nachdem der Vorfall bekanntgeworden war, die israelische Armee. Am Freitag dementierte er dies und sagte abschwächend: Die von den UN angestellte Firma mit ihren Fahrern ‚hat uns deutlich gemacht, dass die Fahrer glauben, sei [sic!] seien absichtlich von den Israelis beschossen worden‘.“

    Man kann den Vereinten Nationen und ihren Vertretern glauben. Vielleicht aber sollte man es grundsätzlich erstmal lassen.

  2. Es ging mir dabei nicht um die Absicht der IDF, sondern um die Tatsache, ob von dort Angriffe durch Hamas-Kämpfer auf die israelische Armee stattgefunden haben, oder eben nicht.
    Genau darum geht es im verlinkten Artikel mit dem Titel: „UN: IDF officers admitted there was no gunfire from Gaza school which was shelled“.

    Ob man den Meldungen der UN glauben kann ist wieder eine andere Frage, aber für glaubwürdiger als Propagandameldungen der Armee bzw. der palästinensichen Extremisten halte ich sie allemal. Denn wer die für bare Münze nimmt, kann nur als naiv bezeichnet werden.

  3. Im Libanon gingen Hisbollah-Banditen als gern gesehene Gäste eines UNIFIL-Postens ein und aus, der dann von den israelischen Streitkräften zerstört wurde, nachdem sie von den lieben UN-Gästen, die Schutz bei den Vereinten Nationen suchten, beschossen wurden. „Skandal“, krawallten die UN erst nachdem ihr Posten keiner mehr war.

    Von der UNRWA-Schule aus wurde Israel in der Vergangenheit mehrfach mit Raketen angegriffen, entsprechende Aufnahmen hat das israelische Außenministerium veröffentlicht. Die Vereinten Nationen ließen es zu, von Protesten gegen den Gebrauch ihrer Schule als Deckung sahen sie gänzlich ab.

    Und nun gibt es durchaus Augenzeugen, die erklären, Hamas-Banditen hätten von einer Straße aus, die nahe der Schule gelegen ist, israelische Streitkräfte angegriffen, die sofort zurückschossen. Dies und die Vorgeschichte machen sehr plausibel, daß die Schule als Unterschlupf genutzt wurde/werden sollte.

    Wenn dann noch bei den Leichen jene (mindestens) zweier namentlich benannter Hamas-Banditen gefunden wurden, und zwar zusammen mit Abschußvorrichtungen für Mörser, so spricht wiederum einiges für die Annahme, daß die Terroristen sich unter Zivilisten versteckten und auf den UN-Schutz hofften.

    Letzterer wurde ihnen offenkundig nicht verwehrt – das belegt der Fundort -, genutzt hat es ihnen indes nichts. Bestätigt freilich wird eben doch, daß die Hamas ganz bewußt Zivilisten zu militärischen Zielen macht, aber auch, daß die Vereinten Nationen alles andere sind als neutral, sondern vielmehr Partei.

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