Kategorie: Du bist Deutschland

Du bist Deutschland

Gewiß wurde wieder einmal umfassend geprüft und abgewogen und also ein Beschluß beschlossen:

„Federal Court of Justice in Germany ruled Thursday that people can be prosecuted for displaying Nazi slogans in Germany only if they are in the German language. [..]

The display of Nazi symbols or slogans is forbidden in Germany, but the court ruled that the ban only applied to those written in the German language.“

Seek hail!

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Nach wohl mindestens 1.000 Zeilen, die zu tippen niemand verlangte, trifft den Sammler & Stalker die Selbsterkenntnis. Endlich:

„Wissen Sie, anonyme Richterchen und Henkerchen mit oder ohne Großmutter aus welchem Volk auch immer sind mir zuwider.“

1.000 zuwidere Zeilen. Denkt denn niemand mehr an das Leid der armen „Palästinenser“?

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Daß es kein Vergnügen ist, das klerikal-faschistische Mullah-Regime erleiden zu müssen, machen immer wieder Demonstrierende in der Islamischen Republik deutlich, die dabei Gesundheit und Leben riskieren. Wer im Iran nicht nur leben muß, sondern auch noch für eine deutsche Firma arbeitet, den trifft es freilich gleich doppelt:

„A privately owned German company, Knauf Gips KG, warned its Iranian employees working in Iran that they would be immediately dismissed if caught in antigovernment protests, according to a document reviewed by The Wall Street Journal. [..]

Isabel Knauf, a founding-family member who is on the supervisory board of the Iran operation, signed a letter that was circulated confidentially to its hundreds of Iranian employees on July 21.

‚We would like to remind all of our employees to remember that they are not only representing their private opinion when being politically active, but their actions could fall back negatively on our Knauf companies in Iran,‘ said the letter, which was reviewed by the Journal. ‚Therefore, from now on, if anybody from our company gets caught demonstrating against the current government, he or she will be immediately dismissed.'“

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„Wagner“, mitteilt der Staatsrundfunk, „Wagner noch antisemitischer als bisher angenommen“. Zu den Festspielen, die des Noch-antisemitischer-als-bisher-angenommen-Antisemiten Namen tragen, kamen, herausgeputzt und frohgelaunt sich auf das „kulturelle Juwel“ freuend, wieder alle von A wie Angela Merkel, Bundeskanzlerin, bis z wie Karl-Theodor zu Guttenberg, Wirtschaftsminister seiner Kanzlerin. Deutschlands Polit-„Prominenz“ feiert einen Antisemiten, für den das passende Adjektiv gesteigert werden kann, und fühlt dabei sich kein bißchen unwohl. Felicia Langer, seit ein paar Wochen Deutsche, ist daheim.

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Felicia Langer, Bundesverdienstkreuzträgerin, hat Fans. Fans, deren Anerkennung sie sich redlich verdient hat. Fans, die, worüber ein ganz spezieller Fan sich wiederum sehr freut, sowas schreiben:

„Eines weiß ich gewiss; gebe es mehr Juden vom Schlage einer Felicia Langer, dann dürfte nicht nur den Antisemiten die Puste ausgehen, sondern auch den jüdischen Nazis (übersetzen Sie hier getrost Nazi mit Nationalzionist). Der Menschheit und vor allem der Menschlichkeit wäre damit garantiert weitergeholfen.“

Felicia Langer hat wahrlich Brücken gebaut.

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Es werde, klagt es mancherorts ehrlich empört, „scharf geschossen“, und zwar „mit Dreck“ und „vermehrt auf Menschen“, „welche sich aktiv für andere einsetzen“, „eine diskriminierende Salve gegen Unterstützer des Menschenrechts“ wird festgestellt.

Was ist „Dreck“? Ist es die (ja belegte) Aussage, „Israel ist Inbegriff von Gewalt“, oder ist „Dreck“, eben diese Aussage zu zitieren? Ist es „Dreck“, Mahmoud Ahmadinejad zu loben, oder ist „Dreck“, das Lob, „was Ahmadinejad sagte in Genf, war die Wahrheit“, wiederzugeben?

Wird „diskriminiert“, indem einer das Wort erteilt wird, „welche sich aktiv für andere einsetz[t]“, gegenwärtig beispielsweise für den iranischen „Präsidenten“ und in Vergangenheit wie Gegenwart für Terroristenbanden wie die Hamas?

Was haben schließlich „Organisationen“, „welche es eigentlich aus ihren geschichtlichen Hintergründen besser wissen müssten“, nicht gelernt? Haben die Täter, deren Nachfahren so klagen, versagt als Lehrmeister in den großzügig eingerichteten Lehranstalten des Dritten Reichs, da die Opfer schlicht unbelehrbar sind? Sind damit nicht eigentlich die Täter die Opfer?

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Mit Israel hat der Florian Rötzer offenbar schon längere Zeit ein Problem. Krawallt er „Israel droht weiterhin dem Iran“, weil die israelische Marine, die übrigens nicht erst seit gestern einen Hafen in Eilat hat, auf Piratenjagd gehen will und zu diesem Zweck auch im Roten Meer und dem Suez-Kanal herumschippert, ruft er heute besorgt aus, „Israel soll Anschlag auf Ahmadindschad geplant haben“ [sic!].

Wer dann sich antut, was Florian Rötzer einer Tastatur antat, wird zwar bis auf einen kleinen Satz am Ende nichts lesen, was nur irgend einen Bezug hätte zur Headline, doch wer für Publikum schreibt, für das „Zionazis“ Standardsprech ist, der kann vermutlich nicht anders. Israel muß in ein negatives Licht gerückt werden, selbst wenn es nicht den geringsten Anlaß dafür gibt.

Florian Rötzer ist auf diesem Gebiet ein wahrer Könner.

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Da hatten vor ein paar Jahrzehnten ganz selbstlos die Deutschen ihnen in ganz Europa wunderschöne Schulen eingerichtet und auch wunderhübsch-ordentliche Unterkünfte für die Freizeitgestaltung nicht vergessen – doch gelernt haben die Juden nichts. Vor allem jene, die der Zentralrat der Juden in Deutschland vertritt. Fefe, ein echter Deutscher, der anders als der „Zentralrat der Juden“ aus Auschwitz etwas gelernt hat, bringt es auf den Punkt:

„Und — leider — wenig überraschend reiht sich auch der Zentralrat der Juden ein. Wenn die wenigstens so ehrlich wären, Israels Hass-Propaganda gegen den Iran auch für verwerflich zu erklären und filtern zu wollen, oder gegen die palestinensischen Terroristen, denen sie da die Häuser planieren, um Platz für die jüdischen Siedler zu schaffen. Man sollte denken, die Juden haben in ihrem eigenen Hintergarten mehr als genug humanistische Aufräumarbeit zu tun, als dass sie Zeit hätten, sich um die Moral im Internet zu scheren. Und man sollte denken, dass gerade die Juden sich noch erinnern müssten, was für eine gefährliche Waffe Zensur und Gleichschaltung der Medien in der Hand einer wohlmeinenden deutschen Regierung sind (zumindest haben das ja unsere Regierungen schon immer von sich geglaubt, dass sie wohlmeinend sind). Seufz.“

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Was hilft, ein menschenverachtendes Regime zu zivilisieren oder zu überwinden? Nichtstun und, besser noch, wegschauen. Meint Gernot Erler, sozialdemokratischer Staatsminister im Auswärtigen Amt seines Parteifreunds Frank-Walter Steinmeier:

„Es hilft überhaupt nichts, nun in einen Überbietungswettbewerb der Empörung gegenüber Iran einzutreten. Dies würde dem Regime in Teheran doch erst recht ermöglichen, die Protestbewegung als eine Macht zu diskreditieren, die vom Westen aus gesteuert ist. Das würde der Sache der Demonstranten eher schaden als nutzen.“

Demonstranten, die solche Freunde haben, sollten das Demonstrieren lassen. Sie schaden nämlich, da sie damit ja den Mullahs erst den Vorwand liefern für fortgesetzte Repressionen, doch nur sich selbst und ihrer Sache.

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Klaus Stuttmann, „Karikaturist“, zeichnet, da er dafür bezahlt wird, was sich verkauft. Und so verwundert es nicht, präsentiert er seiner Kundschaft immer wieder eine von ganz besonderem Durchblick geprägte Weltsicht, die wohl ganz der seinen entspricht.

Im Januar zeichnete er einen israelischen Panzer, der mit rauchender Kanone durch Trümmer in Gaza walzt und vor dem zwei Kinder am Boden liegen. Die Besatzung ließ Klaus Stuttmann fabulieren, sie erzeuge durch ihr Auftreten soviel Haß, daß es schlicht notwendig gewesen sei, eben jene abzuknallen, um ihre Karriere als zukünftige „Märtyrer“ zu verunmöglichen.

Heute nun stellt der „Karikaturist“, der ganz gewiß kein Antisemit ist, sondern nur ein „Israelkritiker“, eindrücklich unter Beweis, daß er die wahren Absichten Benjamin Netanjahus, der am Wochenende überaus dreist von den „Palästinensern“ die Anerkennung Israels und eine überzeugende Abrüstung forderte, durchschaut hat:

tsp090616