Es darf nicht sein, was nicht sein soll. Es ist, so jedenfalls scheint’s beim Deutschlandfunk, entsprechend tunlichst alles zu unterlassen, was auch nur den Eindruck erwecken könnte, Israel reagiere, wenn es auf Angriffe durch Araber„Palästinenser“ antwortet. Und so hört es sich dann bei den Deutschlandfunkern an, wenn „Palästinenser“ eine von ihnen ausgerufene „Waffenruhe“ brechen:
„Neun Tage nach Verkündung der Waffenruhe im Gazastreifen ist es zu neuer Gewalt zwischen Israel und palästinensischen Extremisten gekommen. Die Luftwaffe flog am Nachmittag einen Angriff im Süden des Gazastreifens. Nach Angaben der Hamas wurde ein Mitglied der Organisation getroffen. In die Region um Chan Junis sollen auch israelische Panzer und Bulldozer vorgerückt sein.“
Erst nachdem so also deutlich gemacht wurde, daß Israel sich verteidigtvöllig grundlos Gaza attackiert, folgt noch dies – natürlich ohne Benennung irgendwelcher Verantwortlicher; Sprengsätze, vermutlich auch noch „selbstgebastelte“, fallen nämlich aus eigenem Antrieb vom Himmel auf die Erde und werden niemals von den bekanntermaßen friedliebenden „Palästinensern“ plaziert oder gar gezündet:
„Zuvor waren an der Grenze zum Gazastreifen ein israelischer Soldat getötet und drei weitere verletzt worden. Neben ihrer Patrouille war ein Sprengsatz explodiert.“
Für einen Satz wie diesen würde ein Deutschlandfunker wohl gefeuert:
„An IDF non-commissioned officer was killed when a roadside bomb planted by Gaza operatives along Israel’s border with the Strip detonated under the army vehicle he was traveling in.“