Frank-Walter Steinmeier, wie sein Genosse Gerhard Schröder mit einem großen Herz ausgestattet für Despoten, beschreibt, wem er hinterhertrauert, und damit ein deutsches Dilemma:
„Ich bin davon überzeugt, dass die deutsche Haltung, die wir damals eingenommen haben, die einzig richtige Haltung war, sich an diesem Krieg nicht zu beteiligen. Das verändert nun nichts an der Tatsache, dass wir uns jetzt gegenüber diesem neuen Irak verhalten müssen. Wir haben eine Veränderung in den USA durch den Regierungswechsel. Wir haben aber auch Veränderungen in dem Irak. Und deshalb habe ich es jetzt für den richtigen Zeitpunkt gehalten, unser Verhältnis zum Irak neu zu justieren. Deshalb der Besuch in Bagdad und der Besuch im Norden des Iraks, in den kurdischen Regionen.“