Als Barack Hussein Obama noch nicht Präsident der Vereinigten Staaten war, lauschte er regelmäßig den Predigten Jeremiah Wrights und hörte offenbar doch nichts. Für ihn war der so antisemitische wie rassistische Haßprediger ein guter Freund, von dessen regelmäßigen auch antiamerikanischen Ausrastern Barack Hussein Obama erst etwas erfahren haben wollte, als eine solche Freundschaft seinen Wahlkampf empfindlich zu stören drohte.
Peggy Shapiro geht in einem Beitrag, der hier in einer deutschen Übersetzung präsentiert wird, der Frage nach, ob der US-Präsident auch diesmal nicht hört, was die von ihm so heftig umworbenen „Palästinenser“ tatsächlich sich wünschen.
Die wahre Bedeutung der Zwei-Staaten-Lösung
Peggy Shapiro, American Thinker, 15.06.2009
Palästinenser, Saudis und Ägypter wollen zwei Staaten. Die Vereinten Nationen, die EU und die Vereinigten Staaten fordern zwei Staaten. Die meisten israelischen Regierungen haben dem Konzept zweier Staaten zugestimmt. Doch anders als der israelische sehen die Vorschläge der anderen Verfechter einer „Zwei-Staaten“-Lösung nicht vor, daß einer der Staaten der jüdische Staat Israel ist.
Allein die Vorstellung eines solchen Staates gilt in den muslimischen Staaten als ein Affront. Als am Sonntag Premierminister Benjamin Netanjahu einen palästinensischen Staat im Gegenzug zu einer Anerkennung Israels als nationale Heimstatt des jüdischen Volkes anbot, erwiderte ein hochrangiger palästinensischer Unterhändler, „der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu wird in tausend Jahren keinen einzigen Palästinenser finden, der dieses Angebot akzeptiert“. Eine Diskussion über das Angebot, in Frieden und Toleranz Seite an Seite zu leben, ist selbst für „moderate“ Araber undenkbar. Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak erklärte, die Forderung nach einer Anerkennung Israels „zerschlägt die Chancen für Frieden“.
Wie sollen also die geforderten zwei Staaten eigentlich aussehen? Die Forderungen der arabischen Unterhändler sind unmißverständlich. Ein Judäa/Samaria, die West-Bank, müßte innerhalb kürzester Zeit zu 100 Prozent palästinensisch sein. Keinem einzigen Juden wäre es erlaubt dort zu leben. Dieser Staat wäre bewaffnet; und in seiner Reichweite lägen Jerusalem, Tel Aviv und Haifa. Wenn die Geschichte etwas gelehrt hat, so ist es die Erkenntnis, daß wenig Zeit verginge, bis die Hamas die Macht von der P.A. an sich reißt, die Kontrolle übernimmt und das Feuer eröffnet.
Der andere Staat, das heutige Israel, würde sich nicht nur an allen Grenzen gegen Terroristen und Raketenangriffe verteidigen müssen, sondern müßte auch noch die Tore öffnen für Millionen von Arabern, die sich ein „Recht“ einbilden, nach Israel zurückzukehren, statt eines „Rechts“ auf die Rückkehr in einen palästinensischen Staat. Israel sähe sich konfrontiert mit einer Zerstörung von innen. Die Neuankömmlinge müßten sich nicht einmal bewaffnen; sie müßten einfach nur zahlreicher sein als Juden, um den Staat zu übernehmen. Es ist bekannt, daß es in Gesellschaften mit arabisch-muslimischer Mehrheit keine Tolerenz für Juden gibt. (Als Jordanien die Altstadt von Jerusalem kontrollierte, wurde Juden der Zutritt zu ihren Heiligtümer verwehrt. Synagogen gehörten zu den ersten Gebäuden, die zerstört wurden, als die Palästinenser in Gaza die Kontrolle übernahmen. Die Belege für die religiöse Intoleranz des Islam gegenüber dem jüdischen Glauben und anderen Religionen sind endlos.) In diesem neuen Staat gäbe es keine Sicherheit für Juden, sie müßten fliehen oder maßlose Unterdrückung und Tod fürchten.
Was sagt das Weiße Haus zu einer Zwei-Staaten-Lösung nach arabischen Vorstellungen? Offenkundig hat der Präsident Palästinenser und andere Araber, die einen jüdischen Staat zurückweisen, öffentlich nicht in der Weise kritisiert wie den israelischen Premierminister, der einen weiteren terrroristischen Staat an Israels Grenzen ablehnt. Das Weiße Haus übt auf die Palästinenser nicht den gleichen Druck aus, unter den es die israelische Regierung setzt. Der Präsident lobt die Forderung nach zwei Staaten als einen „wichtigen Schritt“ vorwärts trotzdem die Palästinenser und ihre arabischen Brüder mehr als 60 Jahre lang jeden Vorschlag für zwei Staaten kategorisch ablehnten, sofern darunter ein jüdischer sein sollte. Der Präsident „ist überzeugt, daß diese Lösung Israels Sicherheitsinteressen ebenso erfüllen kann und wird wie die legitime Forderung der Palästinenser nach einem lebensfähigen Staat.“
Doch beides ist nicht möglich. Die Erfüllung des palästinensischen Wunsches nach einem Staat bedeutet die Zerstörung des jüdischen Staates. Hört der Präsident nicht, was die Araber erklären? Will er ihre Forderungen nach Israels Untergang so wenig hören wie er die Predigten seines Pfarrers überhörte, die Israel das Existenzrecht absprachen?
Warum genau wird hier eigentlich immer von Barack HUSSEIN Obama gesprochen?
Der US-Präsident heißt Barack Hussein Obama und zeichnet auch so. Weshalb sollte er anders genannt werden?