„Mit allen Mitteln“

„Mit allen Mitteln“, krakeelt ein „Offener Brief“, versuche ein „zionistisches Netzwerk“ im Rahmen einer „Jagdaktion“ „Kritik an den Menschenrechtsverletzungen Israels zum Schweigen zu bringen“. Echte Leichen pflastern bald seinen Weg, den des „zionistischen Netzwerks“, „Rufmord ist hier das probate Mittel zum Zweck“ und derzeit und noch.

Mit Rufmord kennt freilich vor allem Felicia Langer sich aus, betreibt sie ihn doch unter dem Jubel ihrer Anhängerschaft und für diese seit Jahrzehnten gegen den „Apartheidsstaat“ Isreal, gegen den „Inbegriff von Gewalt“. Hat ein „Inbegriff von Gewalt“ ein Existenzrecht? Für Felicia Langer und die, die sie so schrill verteidigen, daß sie anderen „alle Mittel“ unterstellen, ist die Antwort offenkundig.

Daß nach solchen Ausfällen, mit denen all jene beleidigt werden, denen an universellen Menschenrechten etwas liegt und gerade nicht an „Menschenrechten“, die einzig als Waffe gebraucht werden gegen Israel, Bundespräsident Horst Köhler durch Feigheit davor glänzt, entweder zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an eine Hetzerin gegen Israel zu stehen oder seinen Fehler einzugestehen, ist ärgerlich.

Die Schreihälse indes, ob sie nun Felicia Langer heißen mögen, von Beruf Tochter sind oder „Raumplanerin“ sein wollen, haben sich gründlich blamiert, können sie mit tatsächlicher Kritik, die hauptsächlich darin besteht, ihr Idol korrekt zu zitieren, doch offenkundig nicht umgehen. Sie sind eine Peinlichkeit, Satisfaktionsfähigkeit geht ihnen völlig ab.