Die „Fatah-Organisation“ des „Palästinenser-Präsidenten“ Abu Mazen hat auf ihrem „Parteitag“ beschlossen, „mit allen Mitteln“ für ein judenreines Jerusalem kämpfen zu wollen; die israelische Hauptstadt, so die „Partei“ Fatah, müsse befreit werden von „Siedlern“ und deren „Siedlungen“, um dann die Hauptstadt eines „palästinensischen“ Staates werden zu können.
Das solcherart angekündigte Massaker an der jüdischen Bevölkerung Jerusalems, das eine Kriegserklärung an Israel ist, belohnt die Europäische Union mit mindestens 39 Millionen Euro.
„Palestinian caretaker Prime Minister Salam Fayyad will sign an agreement for a donation of 39 million Euros from the European Union on Monday.
The signing ceremony will take place at the Council of Ministers office in Ramallah. EU envoy Christian Berger will also sign the agreement.“
Würde die „Partei“ Fatah das Verschwinden der „Siedlungen“ Tel Aviv und Haifa fordern, gäbe es bestimmt noch einen Zuschlag von der Europäischen Union.
Die EU überträgt ihr „Modell“ auf den row (rest of the world) – hier auf den Nahost-Konflikt.
Nach dem Verschwinden gemeinsamer Werte wie Aufklärung und Restauration, den Katastrophen des 20. Jahrhunderts: 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, Arbeitslosigkeit, Klimaveränderung, Globalisierung, dem Ersatz eines Raison d’etre durch Konsum, Pop-Kultur, Freizeit, Sozialstaat geht die „Befriedungspolitik“ der EU durch Geld (Praktischer Nebeneffekt: Reinwaschung von historischer Schuld“) weiter. Motto: Wir lieben euch, wir zahlen. Immer den „Hilfsbedürftigen“. Wie der Status der „Flüchtlinge“ seit Jahrzehnten von ihrer politischen „Führung“ bewusst gewählt bleibt, jeder Kompromiss abgeschmettert wird und von den arabischen Bruderstaaten als politisches Druckmittel genutzt wird und Israel von der ersten Stunde seiner Existenz um sein Überleben kämpft – das setzt viel Wissen voraus. Und es zwingt uns hinzusehen, was das Volk Israel mit all seinen Schwierigkeiten, seiner innenren Konflikten an Zivilisation, Fortschritt, Humanität und politische Entwicklung in ein Stück Wüste gebracht hat, das von mittelalterlichen Strukturen und Denkweisen beherrscht WIRD nicht wurde. Die Opfer haben nicht immer recht.
Der Nebel droht nun zu weichen (BHO zwingt uns, eine Seite im Konflikt zu wählen – die Allesversteher und Relativierer werden es schwerer haben) also stechen wir uns noch schnell die Augen aus, um nicht sehen zu müssen. Es grüßt Boris Vian: Liebe macht blind.
Es ist an der Zeit, den Verstand einzuschalten.