An die Anstalt

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Guten Tag,

Ihrem Nachrichtenbeitrag „Fatah gibt sich ein neues Programm“ entnehme ich u.a. dies:

„Die Fatah bekräftigt zudem die Forderung nach einem unabhängigen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt sowie nach einem Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr und der Räumung aller israelischen Siedlungen.“

Können Sie mir bitte mitteilen, welche Grenzen ein unabhängiger Palästinenserstaat 1967 hatte?

MfG

3 Comments

  1. Und was die Herrschaften beim Deutschlandfunk völlig „übersehen“: Die Friedensengel des Herrn Abbas wollen Verhandlungen mit Israel erst gar nicht aufnehmen, so lange Israel nicht die Räumung von GANZ Jerusalem (auch ausdrücklich „West“-Jerusalem) akzeptiert. Das nennt sich dann Qualitätsmedien…

  2. Die Fatah wird spätestens seit der vergangenen Woche hartnäckig als „Partei“ bezeichnet. Da dürfen, um dieses Bild eines einzig zu friedlicher Konfliktaustragung gewillten Vereins nicht zu stören, manche Beschlüsse der „Fatah-Organisation“ einfach nicht erwähnt werden. Und da muß der Medien-Mainstream Hochleistungen erbringen.

    Allein schon wenn Jerusalem von der Fatah als „ewige Hauptstadt“ ausdrücklich einer „islamischen“ sowie einer „christlichen Welt“ bezeichnet wird, eine „jüdische Welt“ aber überhaupt nicht vorkommt, müssen die Nachrichten-Redaktionen standhaft ignorieren, daß damit ja jeder jüdische Anspruch auf die Stadt (oder auch nur Stadtteile) geleugnet wird.

    Und da ist es nur folgerichtig, daß einerseits die Fatah dann eben ganz Jerusalem beansprucht und genau dieser Anspruch andererseits in der „Bericht“-Erstattung unterschlagen wird. Für letztere muß die Fatah eine „Partei“ bleiben, denn sonst müßte ja eingestanden werden, daß Israel und dessen Regierung gar nicht mehr zum gepflegten Feindbild passen.

    Auf eine Antwort auf meine Frage nach einem Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 bin ich allerdings weiter gespannt. Denn vielleicht bin ja ich zu blöd, Landkarten richtig zu lesen ;-).

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