Ein Menschenrechtsexperte

Wenn Marc Garlasco mal nicht unterwegs ist als Senior Military Analyst der NGO Human Rights Watch bereichert er als Flak88 Treffpunkte von Freunden des deutschen Militarismus und läßt sich feiern für ein Sweatshirt, „das hier in Deutschland niemand tragen kann. (Ich könnte schon, aber das gäbe viel Ärger.)“
hrw_garalsco
Für Human Rights Watch identifiziert Marc ‚Flak88‘ Garlasco die von den Verteidigungsstreitkräften des jüdischen Staats Israel eingesetzten Waffen. Meist erkennt der dann oft zitierte Naziverehrer sie als irgendwie „illegale“.

(Hinweis: Elder of Ziyon)

9 Comments

  1. Er sollte Golf spielen mit Pat Buchanan.

  2. „Interssante Assoziation.“

    Aber selbstverständlich macht auch ein solches Pseudonym aus Garlasco keinen Nazi, ebenso wie dessen Sammelleidenschaft gänzlich unschuldig ist. Es ist vielmehr die israelische Regierung, die diese Assoziationen weckt und schürt, um den tadellosen Ruf von Human Rights Watch zu beschädigen.

    Und gerade das, die Kampagne des israelischen Außenministeriums nämlich, beweist doch, daß Marc Garlasco nicht sich für Nazis begeistert:

    „Our military expert, Marc Garlasco, collects German and American military memorabilia from the second world war, but that does not make him a Nazi sympathiser [..]. The fact that the Israeli foreign ministry is spreading such ad hominem attacks against him should have been a warning sign, not a green light to publish.“

    Ich wüßte andererseits ja nicht ungern, wo es eigentlich eine so munter von HRW unterstellte Stellungnahme des israelischen Außenministeriums in der Sache gibt. Ich konnte noch keine finden …

  3. Ich habe eben gegoogelt und fand, dass es eine Flak-Kanone 8,8 gab.

    Aber dass er sich das Pseudonym Flak88 verpasst lässt auch den Schluss zu, dass damit Flak „Heil Hitler“ gemeint ist, so wie die Möllemann-Kamapagne der FDP damals mit der „18“-Aktion gestartet wurde, was bei den Original-Rechten für Heiterkeit sorgte.

  4. „Aber dass er sich das Pseudonym Flak88 verpasst lässt auch den Schluss zu, dass damit Flak ‚Heil Hitler‘ gemeint ist“

    Ja, auch die begeisterte Aussage Garlascos:

    „That is so cool! The leather SS jacket makes my blood go cold it is so COOL!“

    könnte diesen Schluß durchaus nahelegen. Aber, wer weiß, vielleicht hat Flak88 das ja auch ganz anders gemeint.

    HRW fällt bestimmt noch dafür eine Begründung ein, in der eine klandestine Verschwörung des israelischen Außenministeriums vorkommt …

  5. So, jetzt Fernsehduell Merkel vs Steinmeier gucken und ärgern – oder amüsieren.

    Wäre schön, wenn Angie Steinmeiers außenpolitische „Kompetenz“ abklopft.

  6. Außenpolitik kam definitiv zu kurz. Beinahe mußte man ja glücklich sein, daß wenigstens noch Afghanistan erwähnt wurde. Iran? Kein Thema. Das „Hauptfriedenshindernis“ jüdische Siedler? Kein Thema. UNIFIL, immerhin ist die Bundeswehr beteiligt? Fand nicht statt.

    Aber auch innenpolitisch ließen sich die „Kontrahenten“ schonen. Bürgerrechte, am Tag zuvor wurden in Berlin Polizisten bei einigermaßen heftigem Vorgehen gefilmt und wurde ebenfalls in der Hauptstadt Hassan Nasrallah gefeiert, während Gegendemonstranten massiv behindert wurden, wurden gar nicht erwähnt.

    Von Bildungspolitik, von „Integrationspolitik“, die ja auch etwas mit dem Bürgerrecht auf Religionsfreiheit zu tun hat, wenn Frauen sich der Geschlechterapartheid des Islam entziehen wollen, war auch nichts zu sehen und zu hören.

    Reichte die Zeit nicht, sind das weniger wichtige Fragen? Es war das „Duell“, dem die ARD auch noch einen peinlichen Countdown spendierte, insgesamt ziemlich langweilig und, was wohl schwerer wiegt, thematisch doch ziemlich inhaltsarm.

  7. Bei manchen Kommentaren im Blätterwalt und sonst heute im Radio etc. musste ich mich doch sehr wundern: Oft hieß es, dass die Konfrontation gefehlt habe.

    Eigentlich zeigt diese Reaktion, wie viele Zuseher ticken: sie wollen eine Show sehen. Am Schluss soll einer am Boden liegen oder am besten beide.

    Was mir noch aufgefallen ist: Sendeformate wie diese verkommen immer mehr zu Selbstinzenierungen der Journalisten. Gleich vier auch noch!

    Zu den Inhalten ganz kurz: Die von dir oben angesprochenen Vorfälle spielen in den Überlegungungen der beiden sicher eine sehr nachgeordnete Rolle – bei Steinmeier sicher mehr als bei Merkel.

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